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25.03.2009

Die Umkehr der Vorsaison

Mit einem weinenden und einem lachenden Auge blickt Abteilungsleiter Dieter Hurler auf die durchwachsene Volleyballsaison des TSV Königsbrunn zurück. Ein Aufstieg, zwei Abstiege - so die Bilanz. Im Jahr zuvor war diese umgekehrt. Die erste Herren- sowie die dritte Damenmannschaft konnten ihre Ligen nicht halten. Gleichzeitig gelingt der ersten Damenmannschaft der Wiederaufstieg in die Bezirksliga. In Trainersitzungen wird nun analysiert, warum zwei Teams gescheitert sind, wie die Konsequenzen aussehen, aber auch, wie bei der Aufsteigermannschaft gearbeitet wurde. Die gewonnen Erkenntnisse sollen wenn möglich noch vor der Sommerpause diskutiert werden, um frühstmöglich mit den Planungen für den kommenden Winter beginnen zu können.

Unerfahrenheit

Mit nur zwei Siegen in der neuen Liga musste die erste Herrenmannschaft ihren Platz in der Landesliga Südwest wieder abgeben. Größtes Handicap der jungen Mannschaft von Trainer Hans-Jürgen Seitz war sicherlich die Unerfahrenheit sowie die durchschnittlich zu geringe Körpergröße. Nach den ersten Niederlagen machte sich im Team schnell Unsicherheit breit. Ein guter Spielaufbau und die Grundlage für das schnelle Spiel der Brunnenstädter misslang. Damit wuchs auch die Unzufriedenheit. Am Ende fehlte dem Team auch das Glück des Tüchtigen, das sich mit aller Kraft gegen den Abstieg wehrte. Jetzt will man nach vorne schauen, die Stimmung im Team wieder aufbauen und damit den Wiederaufstieg ins Auge fassen.

Die dritte Damenmannschaft des TSV muss sich ebenfalls mit einem Wiederabstieg abfinden. Die technische und körperliche Unterlegenheit sowie ein Tick Unerfahrenheit des hauptsächlich aus Jugendspielerinnen bestehenden Teams von Coach Muliyanto war dafür ausschlaggebend. Auf der anderen Seite besteht nun die Chance, dass neue Jugendliche in der Kreisklasse an den Erwachsenenbereich herangeführt werden können, um sie auf lange Sicht für die höherklassigen Königsbrunner Teams spieltauglich zu machen.

Die Umkehr der Vorsaison

Oben mitspielen

Währenddessen durfte die neu formierte erste Damenmannschaft einen grandiosen Aufstieg (34:2 Punkte, 52:6 Sätze) in die Bezirksliga vermelden. Nachdem zwischen den Frauenteams der interne Wechsel wieder leichter geworden ist, konnte die Trainerin der ersten Mannschaft, Svetlana Turgunbajew ein echtes Spitzenteam formen. Mit weiterhin viel Engagement und Spielfreude will sie mit den Mädels diesmal die neue Klasse nicht nur halten, sondern auch an der Tabellenspitze mitspielen.

Enge Geschichte

Eine weitaus engere Saison hatten die Damen II sowie die Herren II zu absolvieren. Während einerseits die Männer mit dem neuen Trainer Sebastian Köhler und zahlreichen Jugendspielern knapp den Aufstieg in die Bezirksklasse verfehlt haben, musste die zweite Damenmannschaft aufgrund einiger verletzungsbedingter Ausfälle noch um den Klassenerhalt zittern. Am Ende hat es doch gereicht. Dies war auch im Sinne der ersten Damentrainerin, da die "Zweite" zukünftig den Unterbau für das Bezirksligateam darstellen soll. Eine wichtige Aufgabe, wenn das Damenzugpferd zukünftig erfolgreich sein will. (maxim)

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