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Fußball

25.01.2020

Die jungen Kicker machen Laune

80 Mannschaften jagten in acht Turnieren bei der Vorrunde der „Juniorenmasters“ in Schwabmünchen übers Parkett. Das Finale steigt am 8. und 9. Februar.
Foto: Christian Kruppe

Bei der Vorrunde der Juniorenmasters weiß der Nachwuchs zu überzeugen. 16 Finalteilnehmer sind gefunden

Während im Herrenbereich durch die Einführung des Futsals der Spaß und vor allem das Zuschauerinteresse immer mehr verloren gehen, zeigen die Nachwuchskickers bei den „Juniorenmasters“ in Schwabmünchen wie Halle geht. Mit Bande und großen Toren sorgen die jungen Fußballer der Jahrgänge 2008 und jünger dafür, dass nicht nur auf dem Hallenboden schöner Sport geboten wurde, sondern auch die Ränge immer gut gefüllt waren.

Das überraschte Mitorganisator Mario Franzisci wenig. „Wir bieten für die Kids viel drumherum, vor allem aber die Chance, sich auf höchstem Niveau zu vergleichen“, erklärte er. Das kommt nicht nur bei den Kindern, sondern auch bei den Fußballfans an. Denn nicht nur Eltern und Betreuer füllten jüngst die Ränge der Halle an der Leonhard-Wagner-Schule, auch viele andere Fußballbegeisterte fanden den Weg an den Breitweg.

Sportlich brauchen sich die Nachwuchskicker nicht zu verstecken. Technisch auf starkem Niveau und hoch motiviert gingen die insgesamt 80 Teams, verteilt auf acht Turniere, ans Werk.

Durchgesetzt haben sich am Ende viele große Namen, um am 8. und 9. Februar auf weitere große Teams wie Eintracht Frankfurt, 1860 München, den 1. FC Nürnberg, den FC Augsburg, Fenerbahce Istanbul oder den zweimaligen Finalisten Slask Breslau zu treffen.

Die Schwabmünchner Gastgeber zählten bei dem Vorrundenturnier allerdings zu den Pechvögeln. In einer der stärksten Gruppen, in der am Ende drei Mannschaften punktgleich waren, reichte es denkbar knapp nicht zum Weiterkommen auf sportlichem Weg. Doch wie einige andere Teams auch, die sich um die Beherbergung der Gäste kümmern, spielten sie trotzdem das große Finalturnier mit.

Bemerkenswert auch die organisatorische Leistung, die das Team um Lars Burkert und Mario Fanzisci bewerkstelligt hat. Sogar ein Live-Stream ins Internet klappte reibungslos.

Und das, obwohl zum Auftakt der Juniorenmasters am Samstag in beiden Hallen erst einmal der Strom weg war. „In der Westhalle konnten wir das schnell regeln, aber in der Ost-Halle war kein Zuständiger erreichbar“, berichtete Lars Burkert. Doch bis zum Finalturnier dürfte auch dieses Problem gelöst sein, hieß es.

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