Schießen

11.02.2019

Diesmal hagelt es Niederlagen

Ulrike Franz kassierte gestern mit der SG Schwabegg in Leubas zwei knappe Niederlagen.
Bild: Manfred Stahl

Die drei heimischen Teams in der Schwabenliga Luftpistole bleiben fünfmal sieglos

Alles andere als nach Wunsch lief es gestern in der Schwabenliga Luftpistole für die drei Vertreter aus dem Raum Schwabmünchen, denn in fünf Begegnungen hagelte es fünf Niederlagen. Während die SG Schwabegg in der Schwabenliga Süd durch knappe Niederlagen gegen Untergermaringen (2:3) und Leubas (2:3) die Tabellenführung abgeben musste und auf Rang zwei zurückfiel, sind in der Schwabenliga Nord bei den Auerhahnschützen Reinhartshausen (0:5 gegen den SV Ustersbach/Mödishofen) und der SG 1880 Untermeitingen (jeweils 1:4 gegen Minderoffingen und Welden) die Abstiegssorgen weiter gewachsen.

SG Schwabegg Nach den 2:3-Niederlagen gegen Untergermaringen und den gastgebenden SV Leubas mussten die Schwabegger nicht nur die Tabellenführung der Schwabenliga Süd abgeben, sondern haben auch fast alle Chancen auf den Gewinn der Meisterschaft eingebüßt. Vor dem letzten Wettkampftag hat der neue Tabellenführer Untergermaringen (20:4 Punkte) nämlich vier Zähler Vorsprung. Mit 16:8 Punkten haben die Schwabegger als Tabellenzweiter aber weiter gute Chancen, sich für die Aufstiegsrunde zur Bayernliga zu qualifizieren,

Im direkten Duell mit Untergermaringen blieben die Schwabegger chancenlos, weil die Ostallgäuer drei Duelle klar für sich entscheiden konnten. Für Schwabegg punkteten Thomas Glas (355:347 gegen Madlen Dröber) und die kurzfristig für Armin Engel ins Team gerückte Mareike Mai (354:335 gegen Martin Neumann).

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Gegen den SV Leubas lief es ähnlich. Punkten konnten hier Ulrike Franz (362:358 gegen Martin Zeller) und erneut Thomas Glas (364:360 gegen Fabian Rump). Dem siegbringenden dritten Punkt noch am nächsten kam Mareike Mai, die nach guten Start gegen Otto Mösle noch mit 346:349 unterlag.

Auerhahn Reinhartshausen Eine Fortsetzung einer von Beginn an verkorksten Saison erlebten gestern die Auerhahnschützen Reinhartshausen, denn statt des erhofften Sieges gab es in Ustersbach eine unerwartete 0:5-Schlappe. Mit 8:12 Punkten sind die Reinhartshauser im Moment als Fünfter noch „über dem Strich“. Sie hatten das Glück, dass von den hinter ihnen rangierenden Teams Untermeitingen und Attenhofen (beide 6:14 Punkte) ebenfalls sieglos blieben. Trotz der 0:5-Schlappe waren die Reinhartshauser gegen den zuletzt schwächelnden SV Ustersbach/Mödishofen keineswegs chancenlos, denn Markus Wiatrek (363:366 gegen Thomas Pfeiffer), Manuel Weber (348:349 gegen Dominik Wiedemann) und Manuel Kunert (343:350 gegen Stefan Kast) schienen in ihren Duellen zunächst jeweils einem Sieg entgegenzusteuern und gaben dann ihre Matches noch aus der Hand.

SG 1880 Untermeitingen Nach den klaren 1:4-Niederlagen gegen den Gastgeber Minderoffingen und den Aufstiegsaspiranten Welden gehen die Untermeitinger mit 6:14 Punkten als Schlusslicht in den letzten Wettkampftag. Hier könnte es dann im erneuten Duell mit Minderoffingen und im Duell mit Reinhartshausen möglicherweise um jeden Einzelpunkt gehen, da das punktgleiche Team aus Attenhofen gegen Welden und Salgen jeweils krasser Außenseiter ist.

Gestern blieben die nicht in Bestbesetzung angetretenen Untermeitinger zweimal ohne Siegchance und mussten sich jeweils mit dem Ehrenpunkt begnügen. Gegen Minderoffingen holte ihn Franz Niedermayr (346:330 gegen Richard Lausenmeyer), gegen die SG 1869 Welden war Jürgen Fischer mit einem 358:342-Sieg gegen Benjamin Filbrich erfolgreich.

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