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Fußball, Kreisliga

10.05.2016

Diesmal nur nicht unterkriegen lassen

So wie Thomas Stockinger (hinten) sich hier gegen den Schwabegger Stefan Dischler, wollen sich die Wehringer Fußballer heute Abend auch in Leitershofen nicht unterkriegen lassen.
Bild: Manfred Stahl

Warum das Nachholspiel des FSV Wehringen beim TSV Leitershofen fast vorentscheidend ist

 Einen echten „Abstiegskracher“ gibt es in der Kreisliga Augsburg der Fußballer am heutigen Mittwochabend ab 18.30 Uhr in Leitershofen beim Nachholspiel zwischen dem gastgebenden TSV und dem FSV Wehringen. Dabei treffen zwei Mannschaften aufeinander, die vor wenigen Wochen den Klassenerhalt fast schon geschafft zu haben schienen, nun aber wieder in akuter Abstiegsgefahr schweben.

Die Ausgangslage ist klar: Da Leitershofen mit 25 Punkten auf dem ersten Abstiegsplatz rangiert und Wehringen nur einen Punkt Vorsprung hat, heißt es für beide Teams „Verlieren verboten“ und „Nur nicht unterkriegen lassen.“ Noch etwas größer ist dabei der Druck aufseiten des TSV Leitershofen, der nach der Winterpause fünf von sieben Spielen verloren hat. Er muss im Grunde gewinnen. Die Wehringer, deren Bilanz im neuen Jahr mit vier Niederlagen in sieben Spielen kaum besser ist, könnten dagegen auch mit Remis einigermaßen leben, weil sie dann weiter „über dem Strich“ rangieren würden.

„Wir können auf die Leistung aufbauen“

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Markus Schmittner, der stellvertretende Abteilungsleiter des FSV Wehringen, geht durchaus optimistisch in die Partie: „Wir können auf die Leistung aufbauen, die wir beim 1:1 in Diedorf gezeigt haben. Wenn wir daran anknüpfen können, nehmen wir auch in Leitershofen was mit. Am liebsten würden wir natürlich mit drei Punkten nach Hause zurückkehren.“ Schmittner rechnet aber auf der berühmt-berüchtigten Leitershofer „Alm“ mit einer ganz schweren Aufgabe: „Wir sind gerüstet, wir wissen, um was es geht und was uns erwartet.“

Obwohl er mit einem Sieg liebäugelt, sieht er die Situation im Abstiegskampf realistisch und rechnet damit, dass die Entscheidung im Abstiegskampf „erst am letzten Spieltag fällt“.

Er hofft auch, dass der letzte Woche vollzogene Trainerwechsel von Uli Antunes zu Florian Britsch weiter Wirkung zeigt und die Mannschaft im Saisonfinale endgültig in die Erfolgsspur zurückkehrt. Positiv stimmt ihn, dass die Trainingsbeteiligung letzte Woche wieder angezogen hat. In personeller Hinsicht wird sich im Vergleich zur Partie in Diedorf kaum etwas ändern. Lediglich hinter dem Einsatz von Stürmer Andreas Böhm steht noch ein Fragezeichen. Fällt er aus, wird Thomas Stockinger beim TSV Leitershofen wohl erneut einen Ein-Mann-Angriff bilden.

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