Handball

18.01.2020

Diesmal wollen alle Jubeln

Mehr Emotion geht kaum: Schwabmünchens Damentrainer Holger Hübenthal bejubelt den Erfolg gegen Ingolstadt am vergangenen Wochenende. Gegen Marktoberdorf will er wieder jubeln.
Bild: Felix Dahlheim

Auch wenn die Verletzungssorgen für Schwabmünchens Herren nicht besser geworden sind, steht ein Sieg im Vordergrund. Die Damen wollen nach dem Erfolg aus der Vorwoche nachlegen

Nur eine Woche nach einem mitreißenden Heimspielabend steht für die Schwabmünchner Handfallfans gleich noch einmal ein mit Spannung erwartetes Doppelevent in der Hans-Nebauer-Sporthalle auf dem Spielplan. Die erste Männersieben spielt ab 18 Uhr in der Bezirksoberliga gegen den TSV Aichach, die Landesligafrauen empfangen um 20 Uhr die SG Biessenhofen/Marktoberdorf.

Vor nicht allzu langer Zeit liefen die BOL-Duelle Schwabmünchen gegen Aichach fast ausnahmslos in der Kategorie Spitzenspiel, spätestens in dieser Spielzeit haben sich die Vorzeichen allerdings deutlich gewandelt. Die Aichacher müssen im personellen Umbruch bereits das zweite Jahr in Folge die Abstiegszone im Auge behalten und auf Schwabmünchner Seite ist mit einer Vorrundenbilanz von 13:9 Punkten der Anspruch auf einen Spitzenplatz bisher klar verfehlt worden. Vielleicht ist es aber gerade diese Konstellation, in der beide Teams durchaus etwas unter Druck stehen, die diesem Spiel die besondere Würze verleiht und so sollten sich die Zuschauer auf jeden Fall auf 60 emotionale und unterhaltsame Minuten freuen dürfen.

Auf beiden Seiten haben die Trainer für diesen Abend mit einigen Personalproblemen zu kämpfen. Bei den Gelb-Blauen verschiebt sich das erhoffte Comeback von Kreisläufer Jan Wiedmer leider weiter und auch Lorenz Merbold muss mit seiner Sprunggelenksverletzung vom vergangenen Wochenende passen. Zurück im Kader ist dafür Armend Fetahu, sodass dem am Samstag noch einmal alleine die Verantwortung tragenden Coach Malte Knoke einige Alternativen bleiben. „Wir wollen es gegen Aichach auf jeden Fall besser machen wie gegen Lauingen und auf jeden Fall beide Zähler bei uns verbuchen. Die Trainingswoche war sehr gut und ich denke, wir werden in der Rückrunde auch im Sinne unserer tollen Fans noch einmal voll angreifen,“ gibt der 40-jährige Trainer die Richtung für diese Partie und die kommenden Wochen vor.

Diesmal wollen alle Jubeln

Wenn es um gute Laune und Selbstvertrauen geht, gibt es im Sport letztlich nur ein wirklich wirkendes Mittel und das sind Siege. Diese sehr angenehme Erfahrung haben Schwabmünchens Landesligahandballerinnen nach dem Überraschungserfolg gegen die HG Ingolstadt gemacht.

Die zwei Punkte waren natürlich im Abstiegskampf sehr willkommen aber gerade zum Start ins neue Jahr zählte vor allem die Erkenntnis, bei passenden Rahmenbedingungen auch mit den arrivierten Teams der Liga mithalten zu können.

Diesen Rahmen gilt es jetzt auch im Heimspiel gegen die SG Biessenhofen/Marktoberdorf zu schaffen, ein erfahrenes Landesligateam, dass einen sicheren Mittelplatz belegt.

Personell hat sich die Lage bei den Gelb-Blauen entspannt. Mit der Rückkehr von Damaris Rheindt und Anne Marb stehen gegen die Allgäuerinnen wieder elf Feldspielerinnen im Kader, ein Umstand, der vor allem auch spieltaktisch neue Möglichkeiten eröffnet. Besonderes Augenmerk gilt es bei den Gästen wohl auf Celine Würdinger, die aktuelle Nummer 1 der Torschützenliste zu legen. Die Rückraumwürfe der Linkshänderin sind mit der schnellen ersten Welle die Hauptangriffswaffen der SG. Zum Saisonauftakt gab es zwischen diesen beiden Teams beim 24:24 eine Punkteteilung und einen mindestens ebenso offenen Fight wollen die Schwabmünchnerinnen den Gästen in der Hans-Nebauer-Halle liefern. Mit der bisher so großartigen Unterstützung des eigenen Anhangs sicher kein Ding der Unmöglichkeit.

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