Fußball Kreisliga

12.10.2019

Duell der Torjäger steht an

Immer Zug zum Tor: Langerringens Bastian Renner (blaues Trikot) und seine Teamkollegen zählen zu den offensiv gefährlichsten Teams der Liga. Mit Horgau wartet nun die beste Defensive auf den starken Aufsteiger.
Bild: Christian Kruppe

Beim Spitzenspiel in Langerringen treffen die Teams der Stunde aufeinander

Der zehnte Spieltag der Kreisliga bringt im Süden zwei hochinteressante Partien. Das absolute Spitzenspiel steigt in Langerringen, denn der Tabellenzweite, die heimische SpVgg, erwartet den Tabellenführer FC Horgau. Der Aufsteiger aus Langerringen zeigte sich am vergangenen Spieltag nach seiner ersten Heimniederlage seit zwei Jahren beim Kissinger SC wieder in seiner alten Stärke und siegte mit 4:3. Nun soll auch die gewohnte Heimstärke wiederhergestellt werden.

Trainer Klaus Köbler ist zuversichtlich: „Wir freuen uns auf das nächste Schlagerspiel nach unserer guten Leistung in Kissing. Aber gegen diesen starken Gegner muss schon alles passen, um zu gewinnen.“ Köbler kann auf seinen kompletten Kader zurückgreifen, auch die Neuzugänge Gero Wurm und Michael Keppeler sind nach ihren Verletzungen wieder eine Alternative. Der FC Horgau hat beim minimalen 1:0-Heimsieg gegen den nur mit elf Spielern angereisten FC Haunstetten nicht restlos überzeugen können. Allerdings ist das Team von Trainer Franz Stroh in dieser Saison noch ungeschlagen und hat auch auswärts zwei Siege und zwei Unentschieden eingefahren. Die Horgauer haben drei Punkte Vorsprung vor dem Verfolger aus Langerringen, der mit einem Sieg wieder die Tabellenführung übernehmen könnte. Denn der direkte Vergleich zählt mehr als die bessere Tordifferenz der Gäste. Viel wird darauf ankommen, welcher Torjäger sich in dieser Partie durchsetzen kann. Der Horgauer Fabian Tögel und der Langerringer Bastian Renner haben beide bisher sechs Treffer erzielt. Aber die SpVgg hat nicht nur mit Patrick Schorer und David Breuer noch weitere torgefährliche Spieler in der Mannschaft.

Das zweite brisante Spiel findet in Lagerlechfeld zwischen der SpVgg und der Reserve des TSV Schwabmünchen statt. Der gut gestartete Aufsteiger aus dem Lechfeld kassierte am vergangenen Sonntag eine deftige 0:7-Klatsche beim TSV Dinkelscherben. Für Trainer Daniel Raffler ist das aber nur ein schwarzer Tag gewesen und keineswegs ein Formtief. „Wir liegen absolut im Soll mit unseren 15 Punkten auf Platz fünf und wollen gegen Schwabmünchen wieder unsere Heimstärke beweisen“, sagt der Trainer, der in der Schlussphase in Dinkelscherben noch die neu eingeführte Rote Karte an der Seitenlinie kassierte. Ob das wohl Konsequenzen für sein Coaching am Sonntag hat? Das Aufgebot der SpVgg Lagerlechfeld wird sich durch die Rückkehr einiger Kranker wieder leicht verstärken. Von einer Krise kann man beim Gegner nach fünf Niederlagen und dem Absturz auf den zwölften Platz schon eher sprechen. Spielertrainer Sebastian Holzer hofft auf eine überraschende Wende im Derby gegen den Aufsteiger. Holzer ist jetzt der alleinige Verantwortliche für das Team. Sein Co-Spielertrainer Christoph Käsberger hat aufgehört, weil er als frischgebackener Familienvater andere Schwerpunkte setzt. Im jungen Schwabmünchner Team ist keiner verletzt oder krank. Die Stimmung ist nach der Niederlagenserie aber doch etwas gedrückt. Holzer hofft, dass sich das durch ein Erfolgserlebnis am Sonntag wieder ändert.

Schon am Samstag empfängt der FC Königsbrunn den Aufsteiger TSV Täfertingen. Durch den Derbysieg in Schwabmünchen haben sich die Königsbrunner auf den neunten Platz hochgearbeitet. Trainer Johannes Georgs weiß aber: „Dieser Sieg hat nur dann einen Wert, wenn wir jetzt auch das Heimspiel gegen den unmittelbaren Konkurrenten gewinnen“. Die Täfertinger haben nur einen Punkt weniger als der FCK. Ihr letztes Heimspiel haben sie gegen den SSV Anhausen zwar mit 0:2 verloren, aber eine Woche vorher mit dem 3:2-Auswärtssieg in Langerringen für eine saftige Überraschung gesorgt. Die Königsbrunner wollen aber ihre Serie von drei Heimspielen ohne Niederlage noch weiter ausbauen. Abwehrspieler Simon Kiefl wird allerdings verletzungsbedingt ausfallen, dafür ist Patrick Schmalz nach seinem Bänderriss wieder dabei.

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