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Eishockey

11.02.2019

EHC Königsbrunn glückt die Revanche

Ein starkes Spiel zeigte Königsbrunns Keeper Donatas Zukovas beim 6:2-Sieg gegen Füssen. Links Alexander Strehler.
Bild: Horst Plate

Nach der Niederlage am Freitag gewinnt der EHC Königsbrunn das zweite Spiel gegen Füssen. Was den Ausschlag gab.

Der EHC Königsbrunn gewann auswärts überraschend mit 6:2 gegen den EV Füssen. Noch am Freitag kassierten die Brunnenstädter eine bittere 5:9-Heimniederlage gegen die Ostallgäuer.

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Dabei standen die Chancen auf einen Sieg in Füssen sehr schlecht, denn nachdem Königsbrunns Top-Vorlagengeber Hayden Trupp nach seinem Unfall vom Freitag den Rest der Saison ausfallen wird (er liegt mit einem komplizierten Bruch im Krankenhaus), meldete sich auch noch Top-Scorer Lukas Fettinger krank. So reiste der EHC mit gerade mal 13 Feldspielern an.

Füssen erwischte den besseren Start und bestimmte in den ersten Minuten die Partie. Allerdings war es brotlose Kunst, denn auch in Überzahl gelang den Gastgebern kein Treffer. Etwas überraschend fiel dann in der sechsten Spielminute das 1:0 für Königsbrunn, als Ralf Rinke aus unmöglichem Winkel die Scheibe mit Hilfe des Gäste-Keepers im Füssener Tor versenkte. Nachdem das Spiel nun deutlich ausgeglichener verlief, entschärfte Königsbrunns Goalie Donatas Zukovas beste Chancen der Gastgeber, und auch eine doppelte Überzahl überstand man ohne Gegentreffer.

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Königsbrunn war die bessere Mannschaft

Nach Wiederanpfiff war der EHC in Überzahl, fünf Sekunden vor Ablauf traf dann Matthias Forster zum 2:0. Königsbrunn war nun die bessere Mannschaft. In der 28. Minute fiel dann wohl das schönste Tor des Spiels, als Matthias Forster Dominic Auger mit einem perfekt getimten langen Pass über die Bande bediente und dieser unhaltbar zum 3:0 einnetzte. Füssen versuchte nun, den Druck zu erhöhen, fing sich aber in Unterzahl einen weiteren Treffer ein, der EHC führte nun 4:0. Füssens Trainer Becherer nahm eine Auszeit, scheinbar fand er die richtigen Worte. Denn die Gastgeber legten einen Zahn zu und trafen knapp sechs Minuten vor der Pause nach einem schön vorgetragenen Angriff zum 1:4.

In den letzten zwanzig Spielminuten versuchte Füssen die Schlagzahl hochzuhalten, allerdings verteidigte der EHC clever. Viele Schüsse landeten beim herausragenden Königsbrunner Keeper. Neun Minuten vor Spielende kamen die Gastgeber in Überzahl doch noch zu einem weiteren Tor, das Spiel drohte zu kippen. Füssen nahm drei Minuten vor Spielende den Goalie zugunsten eines weiteren Feldspielers vom Eis, doch dieser Schuss ging nach hinten los. Ausgerechnet der ehemalige Füssener Nicolas Neuber traf ins leere Tor zum 5:2, und nur eine Minute später tat es ihm Henning Schütz gleich, die Partie war mit dem 6:2 endgültig entschieden.

Am 85. Geburtstag von Rudl Bertele, dem wohl ältesten Betreuer der Liga, holt sich Königsbrunn dank einer geschlossenen und disziplinierten Mannschaftsleistung drei Punkte.

Trainer ist stolz auf sein Team

Der Königsbrunner Coach Sven Rampf war nach dem Spiel mächtig stolz auf seine Mannschaft: „Alle 13 Spieler und auch Donatas Zukovas im Tor haben sich heute den Arsch aufgerissen, bis zum Schluss gefightet und verdient den Sieg geholt. Wenn wir hinten sicher stehen, kommen irgendwann unsere Chancen und dann gewinnt man auch so wie wir heute. Ich bin wahnsinnig stolz auf meine Mannschaft, ich ziehe meinen Hut vor der kompletten Truppe.“

Tore 0:1 Rinke (Forster) (6.), 0:2 Forster (Auger) (21.), 0:3 Auger (Forster) (28.), 0:4 Forster (Auger, Zimmermann) (32.), 1:4 Besl (Dropmann) (35.), 2:4 Dropmann (Newhook, Vaitl) (51.), 2:5 Neuber (58.), 2:6 Schütz (59.)

Strafminuten EV Füssen 12 EHC Königsbrunn 10

Zuschauer 814

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