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Eishockey

17.01.2019

Ein Abgang und zwei Rückkehrer beim EHC Königsbrunn

Beim EHC Königsbrunn gibt es am Sonntag in Landsberg ein Wiedersehen mit dem zurückgetretenen Spielertrainer Fabio Carciola.Eishockey EHC Königsbrunn
Bild: Horst Plate

Beim EHC Königsbrunn hat sich personell einiges getan. Ein Spieler hat den Verein verlassen, aber es gibt zwei Rückkehrer.

Es hat sich personell einiges getan beim EHC Königsbrunn, der am heutigen Freitag ab 20 Uhr die „Gladiators“ des TSV Erding zu Gast hat. Am Sonntag kommt es dann auswärts ab 17 Uhr zum Derby mit den „River Kings“ des HC Landsberg und zu einem Wiedersehen mit dem Ex-Spielertrainer Fabio Carciola.

Königsbrunn startete in der letzten Woche mit einer knappen 3:5- Niederlage gegen Riessersee in die Verzahnungsrunde; die Partie gegen Miesbach fiel aus und wird zu einem späteren Termin nachgeholt. Zuletzt gab der EHC zwei Spieler an Buchloe ab, nun kam es unter der Woche zu weiteren personellen Änderungen im Kader der Brunnenstädter. Nachdem sich der EHC aus disziplinarischen Gründen von Dominik Schönwetter trennte, kehren nun zwei ehemalige Spieler in den Königsbrunner Kader zurück.

In der Verteidigung soll künftig der 31-jährige Robin Pandel wieder für mehr Breite sorgen. Das Königsbrunner Urgestein spielte seit dem Seniorenbereich für seine Heimatstadt. Beim EHC schnürte er seit Vereinsgründung die Schlittschuhe und beendete 2018 aus familiären Gründen seine Karriere. Doch schon in der letztjährigen Aufstiegsrunde half er dem Verein aus, als in der Defensive Personalnotstand herrschte. Und auch dieses Jahr zieht es ihn wieder zu seiner Mannschaft, unter der Woche stieg er ins Training ein.

Jeffrey Szwez sagte spontan zu

Mit dem 37-jährigen Jeffrey Szwez kehrt ein sehr erfahrener Spieler in den Kader zurück. 141 DEL-Spiele hat er für die Augsburger Panther und dem ERC Ingolstadt absolviert. In der letzten Saison war Szwez fester Bestandteil im Königsbrunner Team, in 22 Spielen erzielte er 33 Scorerpunkte. Nach Saisonende wurde es ruhig um seine Person, der frischgebackene Vater gönnte sich eine Auszeit vom Hockeysport. Doch als Vorstand Tim Bertele sich kürzlich bei ihm meldete, sagte Jeff Szwez spontan zu, um die neu entstandenen Lücken im Königsbrunner Kader zu stopfen. Auch er befindet sich mitten im Mannschaftstraining und wird am Freitag gegen Erding wieder auf dem Eis stehen.

Tim Bertele nennt Gründe für die Änderungen im Kader: „Nachdem wir die letzten Wochen doch den ein oder anderen Abgang zu verzeichnen hatten, haben wir nun reagiert um auch nochmals den Konkurrenzkampf innerhalb der Mannschaft zu erhöhen. Unser aktuelles Ziel ist das Erreichen der Play-off-Runde. Daher freut es mich besonders, dass Robin Pandel und Jeffrey Szwez sich spontan bereit erklärt haben, uns zu helfen.“

Über zwei Rückkehrer freuen sich die Verantwortlichen beim EHC Königsbrunn: Jeffrey Szwez (zweiter von links) und Robin Pande (zweiter von rechts) stießen unter der Woche zum Team. Links Vorstand Tim Bertele, rechts Team-Manager Benny Lauer.Eishockey EHC Königsbrunn
Bild: Horst Plate

Zuletzt gab es für Königsbrunn in Erding nichts zu holen, vor einem Monat setzte es eine 3:6-Niederlage gegen die Gladiators. Dabei präsentierte sich der EHC ungewohnt schwach in der Defensive und fing sich vermeidbare Treffer ein. Herausragender Spieler auf Seiten Erdings war der 25-jährige Florian Zimmermann, der an fast allen Toren beteiligt war und der Königsbrunner Verteidigung arg zusetzte. Als Tabellendritter der Vorrunde gingen die Oberbayern mit hohen Erwartungen in den nächsten Abschnitt der Saison. Zuletzt setzte es aber nach neun Siegen in Folge zwei Pleiten gegen Miesbach und Füssen. In der Brunnenstadt sollen nun wieder Punkte eingefahren werden.

Wiedersehen mit Fabio Carciola

Sonntags geht dann für Königsbrunn die Reise nach Landsberg zum Tabellenzweiten der Vorrunde. In den beiden bisherigen Partien gab es für den EHC gegen die River Kings nichts zu gewinnen. Zumindest im Hinspiel Mitte Oktober konnten die Brunnenstädter einen Punkt ergattern, verloren dann aber in der Verlängerung. Mit 143 Toren in 26 Spielen war Landsberg das torgefährlichste Team der Liga. Allerdings kassierten die River Kings auch 102 Treffer – ein für die Bayernliga nur durchschnittlicher Wert. Pünktlich zur Verzahnungsrunde konnte Landsberg den ehemaligen Königsbrunner Spielertrainer Fabio Carciola für die Defensive verpflichten. In den beiden bisherigen Partien konnte er zwei Scorerpunkte erzielen und wird auch gegen seinen ehemaligen Verein hochmotiviert sein. Allerdings starteten die River Kings holprig in die Verzahnungsrunde und kassierten in Bad Kissingen eine 3:6-Niederlage. Zuhause konnte Landsberg dann allerdings gegen Füssen mit 3:2 gewinnen. Zuletzt verlor der EHC Königsbrunn mit 3:7 in Landsberg; die Oberbayern gehen als klarer Favorit in die Partie.

Was sich der Vorsitzende Wili Bertele in der Verzahnungsrunde erhofft, lesen Sie hier.

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