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Fußball, Bezirksliga

09.05.2015

Ein Sieg bis zum Jubel

Vollen Einsatz zeigte der FC Königsbrunn (in Blau) am Ende gegen Friedberg. Er wurde mit einem Sieg belohnt. Drei Punkte gegen den Tabellenführer, das wäre ideal für die Brunnenstädter, denn dann wären sie alle Abstiegssorgen los.
Bild: Radloff

Königsbrunn hofft gegen den Tabellenführer auf eine Sensation

Gehörig steigern müssen sich die Königsbrunner Bezirksliga-Fußballer, wenn sie am heutigen Samstagnachmittag um 15.30 Uhr den Tabellenführer Türkspor Augsburg empfangen. Eine Leistung wie bei der Niederlage in Wiggensbach reicht auf keinen Fall.

Für Trainer Robert Hellhammer ist klar: „Wir sind krasser Außenseiter. Aber trotzdem ist mir vor dieser Aufgabe nicht bange. Die Niederlage in Wiggensbach nehme ich zu einem gewissen Teil auch auf meine Kappe. Unsere taktische Ausrichtung war vielleicht einen Tick zu offensiv. Gegen Türkspor wollen wir nicht noch einmal ins offene Messer laufen. Vielleicht gelingt uns wieder ein überraschender Punktgewinn, wie in der Vorrunde, wo wir uns ein 0:0 erkämpften.“

Seit dem vergangenen Spieltag steht fest, dass die Königsbrunner nicht mehr direkt absteigen können: Um sicher auch dem Abstiegsrelegationsplatz aus dem Wege zu gehen, brauchen sie theoretisch noch drei Punkte. Es wäre schön, wenn der entscheidende Sieg gleich gegen den Tabellenführer gelingen könnte.

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Aber so vermessen sind sie im heimischen Lager nicht, dass sie heute einen Erfolg einfordern. Immerhin haben sie auch noch gegen Mindelheim und Erkheim die Chance, die rechnerisch noch fehlenden Punkte zu holen. Aber nichtsdestotrotz wollen sie schnellstmöglich die Planungssicherheit für die neue Saison schaffen. Das bedeutet, dass sie heute gegen Türkspor Augsburg alles geben werden, um zu punkten.

Fehlen wird außer den verletzten Daniel Ambros, Tolga Yaman und Mario Bortoluzzi auch Rene Hauk und Kapitän Mathias Hagen, die arbeitsbedingt oder aus privaten Gründen verhindert sind. Dafür ist Patrick Bissinger nach seiner langen Verletzungspause wieder im Kader.

Wenn die Hausherren konzentriert und diszipliniert ihre Abwehraufgaben erledigen, wenn sie eine geschlossene Mannschaftsleistung zeigen, bei der einer für den anderen kämpft, und wenn sie dann noch versuchen, mit schnellen Gegenangriffen zum Torerfolg zu kommen, dann könnte gegen den Tabellenführer vielleicht eine Überraschung gelingen.

Türkspor will sich aber keine Blöße geben. Das Team von Gerhard Kitzler kommt, um seinen zwei-Punkte-Vorsprung gegenüber Kissing zu verteidigen.

Die jüngsten vier Spiele hat es gewonnen bei einem Torverhältnis von 14:1. (pr)

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