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Handball,Bezirksoberliga

23.11.2019

Eine klare Sache – oder doch nicht?

Was den TSV Bobingen in Niederraunau erwartet, ist nicht ganz klar

Eine ernüchternde Saison erlebt der Gegner der Bobinger Handballer. Deshalb könnten die Bobinger am Sonntag ab 17 Uhr leichtes Spiel bei Niederraunau haben. Doch da gibt es ein paar Unwägbarkeiten.

Nachdem die Mannschaft von Trainer Daniel Lochbrunner am Ende der vergangenen Spielzeit gerade noch den Klassenerhalt perfekt gemacht hat, wird es dieses Mal wohl kaum leichter. Mit 0:14 Punkten liegt die Landesliga-Reserve sechs Zähler hinter dem Drittletzten, dem TSV Bobingen.

Eigentlich sollte es also ein einfaches Spiel für die Singoldstädter werden, doch dieser Schein trügt, wie Jonas Stadlmair weiß: „Niederraunau war schon immer eine Wundertüte. Der Verein verfügt über eine tolle Jugendarbeit, wodurch die Spieler technisch gut geschult sind. Aber sie haben das bisher einfach nicht auf die Platte gebracht, sind allerdings immer in der Lage, plötzlich Leistung zu bringen, so wie vergangenes Jahr bei unserem Unentschieden gegen diese Mannschaft.“

Mit dieser Meinung steht der 19-jährige Spielmacher nicht alleine da. So warnte auch sein Bruder und Trainer Mario Stadlmair vor einem starken Gastgeber, der möglicherweise auf Spieler der ersten Mannschaft oder der A-Jugend zurückgreifen könnten (beide Teams haben spielfrei).

Verantwortung übernehmen ist ganz wichtig

Auf die Frage, wie man das Spiel also angehen solle, weiß der trotz seiner Jugend taktisch kluge Spieler mit der Nummer elf einige Schlüsselaspekte hervorzuheben: „Es ist wieder enorm wichtig, eine gute harte Abwehr zu stellen, die dem Gegner den Spaß nimmt und Bobingen durch Ballgewinne ins Tempospiel bringt. Außerdem sollten wir von Anfang bis Ende voll fokussiert bleiben und keine Leistungseinbrüche zulassen. Dafür muss jeder einzelne Spieler Verantwortung übernehmen wie zuletzt gegen Aichach. Wir haben uns schon immer schwer gegen Niederraunau getan. Diesmal soll es besser werden.“ (SZ)

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