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Fußball

11.11.2017

Eine spezielle schwierige Aufgabe

Kalt, nass und ungemütlich soll es am Sonntag werden, wenn die Schwabmünchner (von links: Turgay Karvar, Marcel Leib und Mark Wehringer) auf heimischem Rasen das nächste Punktspiel austragen. Dann heißt es gegen Kornburg bestehen. Auch wenn Kornburg Tabellenletzter ist, leicht wird diese Aufgabe nicht.
Bild: Reinhold Radloff

Kornburg kommt zu den Schwabmünchner Bayernligakickern. Klingt einfach, wird es aber wohl nicht

Der TSV Schwabmünchen möchte seine Siegesserie unbedingt fortsetzten. Dazu müssen die Menkinger auch am Sonntag, bei einem erneuten Heimspiel gegen den TSV Kornburg wieder einen Sieg einfahren. Um 14 Uhr wird die Partie von Schiedsrichter Thomas Wagner angepfiffen.

Eine leichte Aufgabe wird das wohl nicht. Der TSV Kornburg belegt derzeit zwar den letzten Platz der Bayernliga Süd. Dennoch war es für die Schwabmünchner bereits in der Hinrunde alles andere als leicht, denn da kamen sie nicht über ein 1:1-Remis hinaus. Nach der 5:1-Niederlage gegen Dachau am vergangenen Spieltag gab Kornburgs Trainer Herbert Heidenreich bekannt, dass er zurücktritt. Daraufhin wurde eine Übergangslösung gefunden: Vorerst wird die Mannschaft von Alexander Contala trainiert. Dieser soll Kornburg aus dem Tabellenkeller holen. Denn der TSV steht derzeit auf dem letzten Tabellenrang mit 13 Punkten, davon erzielten sie acht Zähler zu Hause.

Beim TSV Schwabmünchen läuft es zurzeit recht gut. Bereits seit zwei Spielen sind die Schwarz-Weißen ohne jeglichen Punktverlust. Die jüngste Partie entschieden die Menkinger mit 1:0 für sich, auch wenn es knapp war. Dadurch katapultierten sich die Schwabmünchner vom zwölften auf den neunten Tabellenrang. Um gut in die Winterpause zu gehen, sollte die Siegesserie definitiv weiter ausgebaut werden.

Schwabmünchens Trainer Paolo Maiolo meint: „Wenn wir so spielen wie in den vergangenen beiden Spielen, steht einem weiteren Dreier nichts mehr im Wege. Dennoch wird es keine einfache Sache werden, denn Kornburg will mit allen Mitteln aus dem Tabellenkeller raus. Auch durch den neuen Trainer werden sie sich noch mutiger zeigen. Wir müssen einfach unsere Leistung auf den Platz bringen und dann können wir durchaus punkten. Dafür müssen wir aber unsere Torchancen besser und konstanter ausnutzen.“

Die Personalsituation des TSV Schwabmünchen entspannt sich derzeit fast komplett. Es fällt derzeit nur noch Philipp Schmid aus. Kapitän Janis Danke ist die Woche wieder in das Mannschaftstraining eingestiegen.

Spielleiter Manfred Bock erklärt zu der anstehenden Partie: „Da gibt es einige Warnzeichen, die wir nicht auf die leichte Schulter nehmen dürfen: Kornburg ist Tabellenletzter. Ein Trainerwechsel bringt meistens neue Energie und außerdem kommen verletzte Spieler wieder zurück. Kornburg hat sich noch nicht abgeschrieben. Und wir müssen den Mannschaften, die am Boden sind, nicht den Stab zum Aufstehen reichen. Wenn wir am Sonntagabend 30 Punkte haben, können wir die nächsten Aufgaben entspannter angehen.“ Und Bock meint weiter: „Im Hinblick auf die derzeitigen Wettervorhersagen ist es jammerschade, dass der schon längst geplante Kunstrasenplatz noch immer nicht verwirklicht wird. Somit müssen wir hoffen, dass der Wettergott uns keinen Strich durch die Rechnung macht.“

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