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Fußball

16.11.2019

Erfolgreich sein mit guter Laune

Beim TSV Bobingen, hier (von links) Berkay Akgün, Michael Zedelmeier und Trainer Marco Di Santo herrscht ob der sportlichen Situation gute Laune.
Foto: Elmar Knöchel

Bezirksliga Der TSV Bobingen will seine Serie fortsetzen. Wie ein Youngster die Lage einschätzt

Bobingen „Die Stimmung im Team ist im Moment top“, erklärt Johannes Fuhrmann. Der Defensivspezialist hat in den letzten beiden Partien wieder die rechte Abwehrseite der Bobinger beackert und in Stöttwang sogar sein erstes Bezirksligator erzielt. „Wir sind nach der kleinen Negativserie noch enger als Team zusammengewachsen.“

Der 19-jährige Maschinenbaustudent weiß mittlerweile, dass auf jedes Tief auch immer wieder ein Hoch folgt. So musste er zwar das ein oder andere Mal Spielpraxis in der zweiten Mannschaft sammeln, kam aber dennoch fast immer zum Einsatz – in 14 von 18 Partien. „Damit bin ich schon zufrieden. Ich habe mit weniger Einsätzen gerechnet.“

Mit Zuverlässigkeit, Einsatzbereitschaft und Fleiß steht er im Bobinger Kader hoch im Kurs und sieht sich mittlerweile im Team angekommen. „Ich habe sehr viel in meinem ersten halben Jahr bei den Herren gelernt. Das Wichtigste ist wahrscheinlich, immer dranzubleiben und 110 Prozent zu geben. Auch wenn mal etwas nicht klappt.“

Dieses Motto war auch schon der Schlüssel beim Bobinger Hinspiel-Erfolg. Damals drehten die Trevirastädter die Partie nach Rückstand und gewannen letztlich souverän mit 3:1.

Punktetechnisch könnte der TSV heute ab 14 Uhr als leichter Favorit in die Partie gehen, doch in Bobingen ist man gewarnt. Babenhausen hat nur eins der letzten sieben Spiele verloren und in diesen Spielen elf Punkte gesammelt. Trotzdem lässt Fuhrmann nur positive Gedanken zu: „Wir müssen den Schwung aus den letzten beiden Spielen beibehalten und versuchen, mit einer guten Leistung Punkte aus Babenhausen mitzunehmen.“

Dann könnte sich der TSV auch tabellarisch noch etwas verbessern und einen Konkurrenten aus dem Tabellenkeller auf Distanz halten. Verglichen mit den Vorjahren steht Bobingen nach der Hinrunde jedenfalls deutlich besser da. Daran haben gerade auch junge Spieler wie Johannes Fuhrmann Anteil.

Der erklärt das Geheimnis: „Jeder in der Mannschaft trägt seinen Teil bei. Ich kenne viele Spieler schon aus früheren Jahren und habe mich super in der Mannschaft zurechtgefunden. Deshalb fühle ich mich sehr wohl.“ Der dritte Sieg in Folge könnte das Bobinger Wohlbefinden weiter steigern. (SZ)

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