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Fußball Kreisklasse

24.08.2019

Es könnte weitere Überraschungen geben

Christoph Hemm und seine Langenneufnacher überraschten am ersten Spieltag gegen Margertshausen. Nun reisen sie zum SV Schwabegg.
Bild: Marcus Angele

Die Absteiger aus Wehringen und Margertshausen haben die neue Liga gleich mal unangenehm kennengelernt

Der erste Spieltag ist gespielt, und zum Leidwesen der Favoriten gab es schon die ein oder andere kleinere Überraschung. Gerade die beiden Absteiger aus Margertshausen und Wehringen fuhren dabei gleich zwei eher unerwartete Niederlagen ein. In Walkertshofen mussten die jungen Kicker gegen die alten Hasen aus Hiltenfingen noch Lehrgeld zahlen und Schwabegg musste gegen Fischach der Tatsache ins Auge sehen, dass nur eine halbe Stunde guter Fußball nicht reicht, um gegen einen Aufsteiger zu gewinnen.

Bereits am Freitag sorgte Großaitingen für die erste Überraschung gegen den Rivalen aus Wehringen. Nach einer doch eher mäßigen Vorbereitung gelang in der Nachspielzeit per Elfmeter der glückliche Sieg. Trainer Sepp Schlögel mag dies aber nicht überbewerten, da im August und über die ganze Vorbereitung hinweg jede Mannschaft mit Urlaubausfällen zu kämpfen hat. „Das macht halt ein Training, in dem du Spielzüge oder Taktik schulen willst, doch sehr schwierig. So richtig werden wir wohl erst Mitte September sehen, wo die Reise für die Mannschaften so ungefähr hingeht“, meint Schlögel. Auch diesmal könnte es Überraschungen geben.

Großaitingen muss bei Inningen antreten, das von vielen als einer der Aufstiegsfavoriten eingeschätzt wird. In Untermeitingen sahen sie auch lange wie der sichere Sieger aus, doch der SVU erwies sich als zäh und erkämpfte sich in Unterzahl noch ein 2:2. Untermeitingens Trainer Dominik Sandner war nach dem Spiel sehr stolz, fand aber auch, dass im Team von Inningen eine sehr gute Spielkultur vorhanden ist und mit ihnen bestimmt zu rechnen ist.

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Auf die Nase fiel auch Margertshausen als haushoher Favorit in Langenneufnach. Vielleicht hatten die Grün-Weißen die SpVgg nach den Abgängen von Alexander Brecheisen und Andreas Hack etwas unterschätzt und so avancierte schließlich Langenneufnachs Christoph Weis mit seinem 1:0 zum Mann des Tages.

Während Margertshausen spielfrei ist, muss Langenneufnach beim Sonntagabend-Spiel (18 Uhr) zum SV Schwabegg, der in Fischach eigentlich auch nichts zu lachen hatte. Zwar waren sie knapp dreißig Minuten total überlegen und führten verdient mit 2:0, doch dann schlichen sich immer mehr Fehler ein. Fischach, das auf einige Stammkräfte verzichten musste, konnte sich mit Biss in die Partie zurückkämpfen und holte sich letztendlich verdient einen Punkt. So darf man in Schwabegg gespannt sein, ob der SVS auch über 90 Minuten ein ordentliches Tempo gehen kann oder ob der Langenneufnacher Abwehrriegel wie gegen Margertshausen weiter dichthält. Fischach fährt bereits am Samstag zum TSV Königsbrunn, der beim 0:0 in Kleinaitingen einen sehr lauen Sommerkick bot und gegen die Bröll-Elf bestimmt eine Schippe drauflegen muss, um etwas Zählbares zu holen.

Gegen einen anderen Abwehrriegel kam der zweite Aufsteiger aus Walkertshofen gar nicht zurecht. Der ASV Hiltenfingen spielte mit der Stauden-Elf praktisch Hase und Igel. Hinten in der Abwehr igelte man sich richtig ein und es fehlte laut Bernhard Vogg nur noch der Mannschaftsbus. Bei Ballbesitz ging es aber dann richtig schnell und die Konter saßen fast hundertprozentig. Walkertshofen fehlte es an diesem Tag einfach noch an Lösungen und Cleverness. In Ustersbach können sie es aber schon wieder besser machen, wenn sie ihre Chancen besser nutzen. Doch Vorsicht ist geboten, denn Ustersbach nutzte das spielfreie Wochenende mit einem Testspiel gegen die TSG Stadtbergen und gewann 2:0.

Hiltenfingen empfängt zuhause den SV Untermeitingen zu einer sehr interessanten Partie. In Wehringen heißt es schließlich „nach Groß kommt nun Klein“, aber es wird bestimmt nicht leichter. Nach der Niederlage in Großaitingen gibt der FC Kleinaitingen seine Visitenkarte ab und wer die „Aitinger“ kennt, weiß, dass sie immer um den letzten Grashalm kämpfen und gerade im Derby ihren Nachbarn auch im zweiten Spiel wehtun möchten.

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