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Fußball

06.03.2020

Es soll erfolgreich weiter gehen

Viel Grund zur Freude hatten die Schwabmünchner Bayernligafußballer, hier Marci Villani (links) und Maik Uhde (rechts) in der Hinrunde. Dies soll sich in der Rückrunde so fortsetzten. Am Sonntag soll gegen die U23 des TSV 1860 München gleich wieder gejubelt werden.
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Viel Grund zur Freude hatten die Schwabmünchner Bayernligafußballer, hier Marci Villani (links) und Maik Uhde (rechts) in der Hinrunde. Dies soll sich in der Rückrunde so fortsetzten. Am Sonntag soll gegen die U23 des TSV 1860 München gleich wieder gejubelt werden.
Bild: Christian Kruppe

Der TSV Schwabmünchen startet am Sonntag in die Bayernliga-Rückrunde. Nach der starken Vorrunde wollen die Schwarz-Weißen auch in der zweiten Saisonhälfte weiter in der Tabelle oben mitmischen

Schwabmünchen Das Warten hat ein Ende. Seit dem letzten Spiel Ende November in Dachau lag der Schwabmünchner Fußballplatz mehr oder weniger brach.

Das ist am morgigen Sonntag (14 Uhr) vorbei. Mit der Partie gegen die U23 des TSV 1860 München starten die Schwabmünchner Bayernligafußballer in die Rückrunde. Beim Hinspiel am sechsten Spieltag trennte sich die beiden Kontrahenten 1:1, dabei kamen die „kleinen Löwen“ erst in der Nachspielzeit zum Ausgleich. „Das war ein Spiel auf technisch und taktisch hohem Niveau“, erinnert sich Schwabmünchens Trainer Paolo Maiolo. „Und genau das erwarte ich auch am Sonntag“, ergänzt er.

Denn die Zielsetzung der Schwabmünchner ist klar: Sie wollen die bislang überzeugende Hinrunde nun „vergolden“. „Wie auch schon zuvor gehen wir in jede Partie, um sie zu gewinnen“, so Maiolo, der auch die Ziele für den restlichen Saisonverlauf klar stellt: „Wir wollen oben dran bleiben.“

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Seit Ende Januar haben sich die Schwabmünchner auf die verbleibenden zwölf Saisonspiele vorbereitet – und dabei ihren Trainer zufrieden gestellt. „Alle sind an Bord, alle wollen spielen und vor allem: Alle sind fit“, freut sich Maiolo. Aber das bringt ihm auch „positive“ Probleme. Denn nur elf Spieler können in der Startelf stehen. „Der Kader ist in Sachen Leistung noch weiter zusammengerückt, wir haben eine sehr hohe Leistungsdichte. Da wird es dem Einem oder Anderen weh tun, wenn er erst mal draußen sitzt“, umschreibt Schwabmünchens Chefanweiser sein Luxusproblem.

Einen fitten und starken Kader wird Maiolo auch brauchen, denn der Rückrundenauftakt hat es durchaus in sich. Nach der Partie am Sonntag steht das Derby gegen Schwaben Augsburg an, dann folgen die Duelle gegen den aktuell Sechsten aus Ingolstadt und dem derzeit Zweiten Deisenhofen. „Da warten einige Brocken auf uns“, weiß der Trainer.

Doch erst einmal gilt es am Sonntag die Hürde namens TSV 1860 München zu nehmen. Die zweite Garnitur des Münchner Traditionsvereins ist in Maiolos Augen „eine der spielstärksten Mannschaften der Liga.“

Die Münchner sind eines der wenigen Teams der Bayernliga, deren Altersdurchschnitt (19,86 Jahre) unter dem der Schwabmünchner (21,48 Jahre) liegt. „Dafür sind sie top ausgebildet – und haben mit Frank Schmöller eine echte Trainerikone an der Seitenlinie“, lobt Paolo Maiolo.

Der Gästetrainer weiß auch, was ihn erwartet: „Mit dem TSV Schwabmünchen haben wir gleich eine erste Herausforderung zum Start“, so Frank Schmöller, der wie sein Trainerkollege mit der Vorbereitung zufrieden ist: „Ich denke wir hatten eine gute Vorbereitung. Das ist jedoch zunächst der erste Schuh, der andere ist wenn es wieder um Punkte geht - erst da sieht man wie erfolgreich sie wirklich war. Allerdings sind wir sehr optimistisch und freuen uns, dass es endlich wieder losgeht.“

Die Zuschauer erwarte eine spannende Partie, zumal der direkte Vergleich ausgeglichen ist. In den bislang sieben Begegnungen konnte beide zweimal gewinnen, dazu kommen drei Unentschieden.

Wobei die beiden festgehaltenen Siege der „Kleinen Löwen“ in der Landesliga in den 1970er Jahren waren. In den vergangen drei Spielzeiten gelang den Münchner kein Sieg gegen Schwabmünchen. So spricht die Bilanz dann doch für den TSV.

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