Newsticker

RKI meldet am Sonntag 14.611 neue Corona-Fälle

Fußball Bayernliga

21.04.2018

Es soll weiter gejubelt werden

Guido Kandziora
2 Bilder
Guido Kandziora

Nach zwei Siegen gegen Spitzenteams geht es für Schwabmünchen jetzt zum Derby beim abstiegsbedrohten TSV Landsberg. Eine Partie mit einer ganz besonderen Vorgeschichte

Nach zwei Siegen gegen Topteams haben die Fußballer des TSV Schwabmünchen Blut geleckt. Vor dem Derby heute ab 14 Uhr beim TSV Landsberg ist die Marschroute deshalb klar. „Wir wollen gewinnen“, gibt Coach Paolo Maiolo vor.

Denn die Punkte brauchen die Schwabmünchner, ihrem Trainer nach, noch. „Auch wenn der Klassenerhalt gefühlt sicher ist, rechnerisch sind wir noch nicht durch“, so der Coach. Doch nicht nur das ist der Grund. Denn auch die alte Zielvorgabe vom Saisonstart gilt weiterhin. Die lautet „einstelliger Platz“.

Dazu bietet das Spiel noch genug weitere Besonderheiten. Nicht nur der Umstand, dass es das zweite Derby innerhalb weniger Tage ist, auf der Bank der Landsberger sitzt ein alter Bekannter. Guido Kandziora stieg einst mit Schwabmünchen in die Bayernliga auf, ehe nach zweieinhalb Spielzeiten dort das Ende für ihn kam. Die Verbindungen zu den Schwabmünchner Verantwortlichen ist immer noch eng, auch mit Paolo Maiolo verbindet ihn eine Freundschaft. „Doch die ruht am Samstag für 90 Minuten“, stellt Maiolo lachend klar. Dem nicht genug, feiert Weltenbummler Kandziora am Samstag seinen 50. Geburtstag. Doch Geschenke in Form von Punkte darf er vonseiten der Schwabmünchner, trotz aller Freundschaft, nicht erwarten. „Dass er gerade am Samstag Geburtstag hat, ist sein Pech. Ab 16 Uhr freue ich mich über jeden Punkt, den Guido holt“, umschreibt Maiolo die Lage.

Das der Auftritt beim südlichen Nachbarn kein Selbstgänger wird, ist aber Maiolo klar. Er erwartet eine Mannschaft, die um ihre vielleicht letzte Chance kämpft. „Die werden fighten, was nur geht“, vermutet er. Daher wird die Partie auch anders sein, als die beiden vorhergehenden Schwabmünchner Erfolge gegen Heimstetten und Schwaben Augsburg. „Das wird ein anderes Spiel. Dass nur fußballerisch lösen zu wollen, wird nicht reichen. Wir müssen auch kämpferisch dagegen-halten“, fordert Maiolo.

Dass die Landsberger am Mittwoch in Wolfratshausen mit Julian Birkner und Sebastian Nichelmann zwei Spieler durch Platzverweise verloren haben, sieht Maiolo nicht als Vorteil. Er geht davon aus, dass andere an deren Stelle treten und ebenfalls alles geben werden.

Außerdem haben die Schwabmünchner in der Vergangenheit in Landsberg nicht immer gut ausgesehen. In den letzten vier Ligaspielen am Lech gab es gerade mal einen Punkt für die Schwarz-Weißen – da besteht also ordentlich Nachholbedarf. Doch die beiden heuer, in Liga und Pokal absolvierten Partien, lassen hoffen, die gingen mit 4:0 und 5:0 deutlich an die Schwabmünchner.

Nach der Leistung der vergangenen beiden Spiele hofft Maiolo in Landsberg auch auf die Unterstützung der Schwabmünchner Fans. „Ich hoffe, es kommen viele Zuschauer mit, denn das hat sich die Mannschaft verdient“, so Paolo Maiolo.

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

Das könnte Sie auch interessieren