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Fußball

16.11.2019

Fischach hofft auf Rückkehrer Bröll

Nach langer Verletzungspause geht Fischachs Spielertrainer Dominik Bröll (links) wieder auf Torejagd.
Bild: Marcus Angele

Kreisklasse Vor der Winterpause stehen wichtige Partien an. Königsbrunn feiert Weihnachten an der Spitze

Landkreis So spannend und eng war die Kreisklasse schon lange nicht mehr: Während der TSV Königsbrunn seinen Vorsprung an der Spitze auf sieben Punkte ausbaute, verloren die Verfolger Inningen und Hiltenfingen wichtige Punkte und streiten sich nun mit fünf anderen Verfolgern um den zweiten Tabellenplatz. Aber auch Wehringen als Neunter hat nur sechs Punkte Rückstand auf Platz zwei. Im Keller ist die Sache um den Abstieg mit den restlichen vier Mannschaften ebenfalls eine ganz enge Kiste - hier beträgt der Abstand von Platz zehn bis dreizehn nur winzige drei Pünktchen.

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Auch ersatzgeschwächt lässt der TSV Königsbrunn derzeit nichts anbrennen. Garant ist die sichere Abwehr und die Effektivität im Angriff. Zum letzten Spiel in diesem Jahr fährt der Tabellenführer zum abstiegsgefährdeten TSV Fischach, bei dem sich die Effizienz im Sturm durch den wiedergenesenen Dominic Bröll erheblich steigern sollte. Zwar verlor der Aufsteiger gegen Schwabegg, doch der Topstürmer konnte sich in seinem zweiten Spiel kurz vor Schluss mit seinem ersten Tor schon etwas einschießen. Vielleicht kann die Staudenelf so den Favoriten doch etwas ärgern.

Dunkle Wolken schweben derzeit auch in Großaitingen. Hinten bekommt der FSV einfach zu viel auf die Kiste und nach vorne zeigt das Team einfach zu wenig. Da klingt die Devise von Trainer Sepp Schlögel schon wie ein Hilferuf: „Wir können uns nur gemeinsam aus dem Dreck ziehen“. Ob dies nun gegen den Tabellenzweiten Inningen klappt, wäre wohl schon ein Wunder - eher bleibt der FSV-Wagen im Abstiegs-Morast stecken.

Fischach hofft auf Rückkehrer Bröll

Hier steckt auch die SpVgg Langenneufnach fest. Gegen den SSV Margertshausen hielten sie erneut lange gut mit, aber am Ende jubelte dann doch der Gegner. Während der SSV nun spielfrei schon in den Winterschlaf geht, muss die SpVgg noch zweimal ran. Am Sonntag empfängt sie zunächst den SV Schwabegg und eine Woche später geht es im Nachholspiel zum Abstiegsgipfel nach Walkertshofen.

Schwabegg bleibt dagegen ein bisschen die Wundertüte der Liga. Zwar gelang gegen Fischach wieder ein Sieg, doch glanzvoll sieht anders aus. So ist im Match gegen Langenneufnach trotz der scheinbar klaren Tabellenlage nicht unbedingt ein Favorit auszumachen.

Schwer war der Frust bei den Kickern vom TSV Walkertshofen sowie bei seinen Anhängern nach dem 3:3 in Hiltenfingen.

Trotzdem sollten der TSV Walkertshofen jetzt den Kopf nicht hängen lassen und gegen Ustersbach da weitermachen, wo sie in den letzten beiden Partien angefangen haben, nämlich mit Leidenschaft und Kampf die nötigen Punkte gegen den Abstieg zu holen. Mit dem TSV Ustersbach kommt aber eine sehr homogene Truppe zum Aufsteiger, die die zweitbeste Abwehr sowie mit Sebastian Schmid den Top-Goalgetter der Kreisklasse besitzt und damit nicht ganz erwartet aber absolut verdient auf dem dritten Rang thront. Sollte das Staudenteam hier wieder punkten und eine Woche später im Staudenderby gegen Langenneufnach auch, dann flog das fußballbegeisterte Christkind wohl schon im November über Walkertshofen.

Im Hinspiel war die Partie zwischen Untermeitingen und Hiltenfingen mit einem klaren 3:0 eine klare Angelegenheit für die Lechfelder. Doch dann musste man sich beim SVU doch größere Sorgen machen und man schaute sogar kurz in der Abstiegsregion vorbei, bevor dann endlich der Knoten platzte und sich die Sandner-Elf mit vier Siegen in Folge wieder Richtung Mittelfeld schob.

Mit einem erneuten Erfolg würde Untermeitingen nun sogar den ASV überholen, dem ähnlich wie den Kollegen aus Schwabegg immer noch die Konstanz im Spiel fehlt. Immer wieder streuen sie hier schwächere Partien ein und verlieren so Punkte.

Interessant dürfte das Duell zwischen Kleinaitingen und Wehringen werden. Trotz der großen Verletztenmisere hält sich der FCK gut im oberen Tabellendrittel und fährt in schöner Regelmäßigkeit seine Punkte ein. Auch wenn es in Königsbrunn nicht mit einem Punktgewinn klappte, dürften die Männer von Coach Michael Imburgia durchaus zufrieden mit der bisherigen Saison sein. Natürlich wäre es noch schöner, wenn man zum Jahresabschluss dem großen Nachbarn aus Wehringen nochmals eine Niederlage wie im Hinspiel zufügen könnte. Doch Wehringen ist mittlerweile in der Kreisklasse angekommen und für jedes Team ein ernstzunehmender Gegner. Eine Tendenz ist hier schwer auszumachen - vermutlich wird die Tagesform das ausschlagende Quäntchen geben.

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