Fußball

10.11.2017

Freundschaftlicher Händedruck?

Wie werden sich Ajet Abazi (links) und Klaus Köbler nach dem Spiel begegnen? Die Toppartie des Spieltags wird nicht nur deshalb spannend.
Bild: Reinhold Radloff

Das Topspiel vor der Winterpause in der Kreisliga in Schwabmünchen wird sehnsüchtig erwartet

In der Fußball-Kreisliga Augsburg steht der letzte komplette Spieltag vor der Winterpause bevor. Das unumstrittene Topspiel steigt am Sonntagmittag um 12 Uhr zwischen der Reserve des TSV Schwabmünchen und dem Tabellenführer SV Türkgücü Königsbrunn.

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Beide Mannschaften haben derzeit einen Lauf. Türkgücü ist seit neun Spielen unbesiegt, die Siegesserie wurde erst am vergangenen Spieltag mit dem Remis gegen den TSV Zusmarshausen gestoppt. Aber auch der TSV Schwabmünchen II kann eine beeindruckende Serie vorweisen: Seit September wurde nur das Spiel in Zusmarshausen verloren. Zum Anschluss an das Spitzenquartett fehlen noch vier Punkte.

Der FSV Wehringen liegt nur einen Punkt hinter den Schwabmünchnern in Lauerstellung, denn er hat zwei Spiele weniger ausgetragen, und eines davon ist das Derby zwischen diesen beiden Teams. Im Heimspiel gegen den SSV Anhausen kann die Brachert-Elf ihre Position weiter verbessern. In der Abstiegszone hofft der FC Königsbrunn, gegen den Vorletzten, SV Hammerschmiede, auf einen Befreiungsschlag. Der Tabellenletzte SV Schwabegg möchte mit einem hoffnungsvollen Ergebnis gegen den TSV Göggingen in die Winterpause gehen.

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Schwabmünchen II – SV TürkgücüKönigsbrunn

„High Noon“ heißt es am Sonntag um 12 Uhr in der Domus-Regiobau-Arena. Trainer Klaus Köbler freut sich auf das Spiel gegen den Tabellenführer: „Wir haben einen guten Lauf und wollen den Anschluss an die Spitze halten.“ Dabei kann er auf die gleiche Mannschaft vertrauen, die in Göggingen überzeugend gewonnen hat, auch Yannick Hof ist wieder dabei. Die Langzeitverletzten Gero Wurm und Quirin Götzke fehlen auch diesmal. Köbler bedauert, dass das Nachholspiel gegen den FSV Wehringen erst nach der Winterpause angesetzt wird. Auch Türkgücü ist positiv auf das Derby eingestellt. Abteilungsleiter Taner Zan sagt: „Gegen Schwabmünchen macht es immer Spaß, weil die junge Mannschaft technisch gut mitspielt und es immer eine offene und interessante Partie gibt.“ Türkgücü will als Herbstmeister in die Pause gehen. „Nach der bisher sehr intensiven Saison haben wir dann auch eine Pause nötig“, sagt Zan, der auf den Einsatz der zuletzt pausierenden Spieler Serkan Demharter und Erdinc Kaygisiz hofft. Im Hinspiel gab es ein 1:1.

Wehringen – SSV Anhausen Wehringen wartet am Sonntag auf den Gegner aus Anhausen, dessen Traumstart er im Hinspiel jäh mit einem 5:1-Auswärtssieg beendet hatte. Nun kommen die Anhauser wieder mit der Euphorie eines 6:0-Sieges über den FC Königsbrunn angereist, während der Gastgeber den Dämpfer der 1:3-Niederlage in Dinkelscherben verkraften muss. Trainer Reinhard Brachert pocht auf Wiedergutmachung. Florian Britsch wird wegen seiner Roten Karte von Dinkelscherben auf jeden Fall fehlen.

Königsbrunn – SV Hammerschmiede Für den FC Königsbrunn heißt es, gegen den Vorletzten alles geben, um nicht noch weiter abzurutschen. Im Hinspiel konnten die Königsbrunner ein 1:1-Unentschieden erkämpfen. Damit wäre Spielertrainer Florian Egger aber diesmal sicher nicht ganz zufrieden. Der SV Hammerschmiede hat am vergangenen Sonntag das wichtige Kellerduell gegen den TSV Diedorf auf eigenem Platz mit 0:1 verloren. Das Spiel im Hans-Wenninger-Stadion wird erst um 15 Uhr angepfiffen.

Schwabegg – TSV Göggingen Nach der deftigen 0:6-Niederlage in Westheim ist die Stimmung beim Tabellenletzten SV Schwabegg nicht gerade hoffnungsvoll, zumal sich die personellen Probleme kaum gebessert haben. Trainer Michael Hanwalter hätte deshalb nichts dagegen, wenn die Winterpause schon früher beginnen würde. „Wenn das Spiel aber stattfindet, wollen wir mit einem positiven Ergebnis in die Pause gehen und im Frühjahr den Abstiegskampf neu aufnehmen“, sagt Hanwalter tapfer. Das Hinspiel verloren die Schwabegger nur denkbar knapp mit 0:1.

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