Fußball, BayernligaBayernliga

29.12.2012

Gesucht wird ein Vorbereiter

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Andreas Rucht (links) war in der Vorrunde der torgefährlichste Stürmer des TSV Schwabmünchen. Auch weil er in den drei ersten Spielen nach der Winterpause gesperrt fehlt, ist der Fußball-Bayernligist auf der Suche nach einer Verstärkung für seine Offensivabteilung.
Bild: Manfred Stahl

Der TSV Schwabmünchen möchte in der Winterpause seine Offensivabteilung verstärken. Der bisherige Spielerkader bleibt weiter zusammen

Schwabmünchen Noch nicht fündig geworden ist der Fußball-Bayernligist TSV Schwabmünchen bei seiner Suche nach einer Verstärkung für seine Offensivabteilung. Manfred Bock, den Spielleiter des Aufsteigers, macht dies aber nicht nervös: „Wir haben noch bis Ende Januar Zeit, einen Spieler als Vertragsamateur zu verpflichten und einen Wechsel über die Bühne zu bringen. Wir haben auch schon Gespräche geführt, doch spruchreif ist noch nichts.“

„Klassenerhalt ist noch längst nicht in trockenen Tüchern“

Daran, dass er die Offensive noch verstärken will, lässt er aber keinen Zweifel: „Die Tabelle lügt nicht. Wir haben mit die wenigsten Tore geschossen. Das wollen wir ändern. Zudem ist Andreas Rucht in den drei ersten Spielen nach der Winterpause gesperrt. Dies hat uns etwas unter Zugzwang gebracht, denn der Klassenerhalt ist noch längst nicht in trockenen Tüchern und wir wollen in dieser Hinsicht nichts riskieren. Wenn wir jemand holen, muss der Spieler aber eine echte Verstärkung sein.“

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Ausschau hält Bock weniger nach einem Stürmer, sonder eher nach einem torgefährlichen Mittelfeldspieler, der die Angreifer des TSV besser in Szene setzen kann. „Wir haben da ein klares Anforderungsprofil: Der Spieler muss ein guter Vorbereiter sein, menschlich zu uns passen und etwas in der Birne haben. Zudem sollte er in finanzieller Hinsicht vernünftige Vorstellungen haben und es diesbezüglich zu schätzen wissen, dass wir das, was wir versprechen, im Gegensatz zu einigen anderen Vereinen auch halten.“

Knuth und Geldhauser nicht auf der Liste der Kandidaten

Namen potenzieller Neuzugänge sind Manfred Bock keine zu entlocken, doch der frühere Memminger Maximilian Knuth, der im Sommer vom TSV 1860 München zum 1. FC Sonthofen gewechselt ist, steht nach Aussage von Manfred Bock entgegen anderslautender Gerüchte nicht auf der Liste der Kandidaten: „Der wohnt zwar inzwischen in Königsbrunn, doch wir werden nicht versuchen, ihn von seinem Verein loszueisen. Da brauchen wir gar nicht erst in Sonthofen anzurufen.“

Nicht zu finanzieren wäre wohl auch eine Rückkehr des Langenneufnachers Michael Geldhauser, der momentan beim Landesligisten TSG Thannhausen unter Vertrag steht. „Auch das ist kein Thema“, so Bock weiter.

Wenn es nach Bock geht, soll die Verpflichtung der gewünschten Verstärkung für die Offensive bis zum 14. Januar unter Dach und Fach sein. An diesem Tag beginnt Trainer Guido Kandziora nämlich mit dem Training für die noch ausstehenden Spiele nach der Winterpause. Vom bisherigen Kader werden dann bis auf die verletzten Spieler alle Akteure dabei sein, denn bis auf Yasin Demir (zum Türk SV Bobingen) und Dominik Wenninger (zum ASV Hiltenfingen) aus dem Kreisklassenteam hat den TSV in der Winterpause kein einziger Fußballer verlassen.

Ohne große Ambitionen gehen die Schwabmünchner in die anstehenden Hallenturniere. „Bei der schwäbischen Meisterschaft wollen wir uns in Neusäß in erster Linie nicht blamieren. Wir werden zwar mit der bestmöglichen Truppe antreten, doch nachdem wir bislang noch kein einziges Turnier gespielt haben, dürfte es angesichts der starken Konkurrenz sehr schwer werden, die Endrunde in Günzburg zu erreichen“, orakelt der Spielleiter.

Landkreismeisterschaft ohne Akteure aus dem Bayernligateam

Bei der Landkreismeisterschaft, bei der Schwabmünchen es am 13. Januar in eigener Halle mit dem TSV Klosterlechfeld, der SpVgg Langerringen sowie dem FSV Großaitingen, der SpVgg Lagerlechfeld und dem SV Untermeitingen zu tun bekommt, werden nach Aussage von Manfred Bock ausschließlich Spieler der von Alex Böhm betreuten zweiten Mannschaft (U23) antreten. Gleiches gelte auch für das eigene Einladungsturnier am Samstag, 5. Januar.

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