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Fußball

15.01.2020

Großaitingen entlässt überraschend Sepp Schlögel

Sepp Schlögel ist nicht mehr Trainer in Großaitingen. Der Kreisklassist, der auf dem letzten Platz steht, zog die Reißleine.
Bild: Marcus Angele

Plus Sepp Schlögel ist nicht mehr Trainer des Kreisklassen-Schlusslichts Großaitingen. Sein Nachfolger steht schon fest. Was Schlögel zum Rauswurf sagt.

Paukenschlag in der Kreisklasse Süd: Sepp Schlögel wurde nach nur einem halben Jahr beim FSV Großaitingen entlassen. Letztendlich sah sich die Abteilung Fußball aufgrund der ernsten Tabellensituation gezwungen, alle Chancen zu nutzen, um noch rechtzeitig gegenzusteuern. Sepp Schlögel ist von der Entscheidung enttäuscht.

Großaitinger Abteilungsleiter: Entscheidung tut mir leid

Helmut Seidl, Fußball-Abteilungsleiter des FSV Großaitingen, tut die Entscheidung immer noch furchtbar leid: „Der Gang fiel mir extrem schwer. Sepp ist ein total sympathischer Mensch und hervorragender Trainer. Aber vielleicht haben viele unglückliche Umstände und Verkettungen zu unserer Situation geführt. Darum sahen wir uns gezwungen, jetzt zu handeln“. Der FSV Großaitingen steht nach einer durchwachsenen Vorrunde nur auf dem letzten Tabellenplatz. Als Nachfolger konnte mit Ibrahim Yilmaz ein Spielertrainer mit Landes- und Bezirksligaerfahrung vom SV Gablingen verpflichtet werden. Mit ihm wollen die Verantwortlichen nun sofort das Projekt Nichtabstieg in Angriff nehmen.

Sepp Schlögel ist enttäuscht

Sepp Schlögel ist dagegen von der Entscheidung schwer enttäuscht: „Vor der Saison war unser Hauptaugenmerk, dass wir viele junge, eigene Leute in die Mannschaft einbauen und so wieder einen guten eigenen Stamm entwickeln. Leider hatten wir in der Vorrunde neben dem Verletzungspech einiger wichtiger Spieler auch unglückliche und vermeidbare Niederlagen. Aber das ist eben auch ein Lernprozess“. Die Mannschaft hat bisher voll zu seinem Trainer gehalten und die Stimmung und Trainingsbeteiligung mit über zwanzig Mann war für Schlögel schon ein Beleg, dass das Verhältnis Trainer-Mannschaft völlig in Takt war. „Dass das jetzt so schnell und überraschend kommt, ist für mich schon bitter“, fügte Schlögel abschließend hinzu.

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