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Eishockey

10.09.2019

Härtestest für den EHC Königsbrunn

Für Königsbrunns Coach Peter Schedlbauer steht am Samstag der erste Härtetest an.
Bild: Horst Plate

Die Mannschaft des EHC stellt sich am Samstag bei einem Turnier in Königsbrunn den Fans vor. Auch zwei wichtige Spieler sind dann endlich dabei.

Für den EHC Königsbrunn endet die spielfreie Zeit. Schon ab nächsten Samstag startet der Verein mit neu formierten Kader in die Vorbereitung zur neuen Saison. Ab 11.30 Uhr findet in der heimischen Eisarena ein Turnier, der Flugbörse-Cup, statt. Teilnehmer sind unter anderem die ligenhöheren „Bulls“ aus Sonthofen und die starken Landesligisten Ulm und Kempten.

Doch zuvor heißt es im Trainingslager für die Mannschaft erst mal schwitzen, Kondition aufbauen und immer wieder an die persönlichen Grenzen gehen. Den meisten Spielern sieht man die Anstrengungen an, doch gleich nach dem Mittagessen gilt es unter Anleitung von Athletic Coach Chris Däubler zu entspannen. Nach einer Pause geht es erneut aufs Eis, statt Trainingsspielchen stehen weitere anstrengende Übungen an. EHC-Coach Peter Schedlbauer sieht sich ganz genau an, welche Spieler noch Defizite haben und führt akribisch Buch über die Leistungen seiner Schützlinge. Bei einer Besprechung mit dem Team geht er auf jeden Spieler ein, übt Kritik, zeigt aber auch Wege auf, um Schwächen zu beheben. Am letzten Wochenende vor dem ersten Testspiel kann er sich so ein genaues Bild von seiner Mannschaft machen, ehe es beim kommenden Turnier ernst wird.

Für den Trainer kommen die Spiele zur rechten Zeit: „Wir werden am nächsten Samstag auf unterschiedliche Gegner treffen und so mit verschiedensten Spielsituationen konfrontiert. Da kann ich als Coach reagieren und ausprobieren. Danach werden wir uns erneut zusammensetzen und Fehler ansprechen, damit sich die Mannschaft weiterentwickeln kann.“

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Kader des EHC Königsbrunn ist komplett

Erst seit letzter Woche ist der Kader komplett, denn die beiden Kontingentspieler Hayden Trupp und Jakub Sramek sind nun endlich ins Mannschaftstraining eingestiegen. Die beiden sind allerdings topfit und haben in ihren Heimatländern auf Eis trainieren können. Für die Zuschauer wird am Samstag also einiges geboten sein. Ab 11:45 Uhr startet der EHC gegen den VfE Ulm/Neu-Ulm. Die Donaustädter spielen zwar eine Liga unter dem EHC in der Landesliga, wollen aber dieses Jahr den Aufstieg in die Bayernliga schaffen. Ein erstes Ausrufezeichen konnte Ulm schon am Samstag setzen, als die Mannschaft auswärts nach Penaltyschießen gegen die hochfavorisierten Landsberger gewinnen konnte. Falls sich der EHC gegen Ulm durchsetzen kann, würde er ab 18 Uhr gegen den Sieger der Partie Sonthofen gegen Kempten spielen.

Die „Sharks“ aus Kempten sehen zwar wie der klare Außenseiter gegen einen zwei Ligen höher spielenden Gegner aus, sind aber auch ambitioniert und wollen dieses Jahr endlich den Aufstieg in die Bayernliga schaffen. Dazu hat sich der Verein hochkarätig verstärkt und unter anderem zwei Stammspieler vom letztjährigen Oberligaaufsteiger EV Füssen geholt. Mit Markus Vaitl und Ron Newhook konnten die Sharks gleich zwei Leistungsträger abwerben, die wohl jeder Bayernligist gerne in den eigenen Reihen sehen würde.

Sonntag das nächste Testspiel

Nach dem Turnier wird dann die Königsbrunner Mannschaft den Fans vorgestellt, ehe der Abend mit einer Feier gebührend abgeschlossen wird. Die Spieler müssen sich aber zurückhalten, denn gleich am Sonntag steht ab 18 Uhr mit dem EHC Klostersee ein weiterer bärenstarker Gegner auf dem Programm. Die Grafinger bewiesen im Laufe der letzten Saison ihr großes Potenzial und zeigten den Königsbrunner Kufencracks in den Play-offs die Grenzen auf. Mit dem beeindruckenden 0:10 brachte Klostersee den Brunnenstädtern die wohl schlimmste Heimniederlage bei.

EHC-Vorstand Tim Bertele freut sich schon auf die ersten Spiele, denn nun wird sich zeigen, ob die viele Arbeit in der Vorbereitung Früchte tragen wird und das Konzept mit den vielen neuen jungen Spielern aufgeht: „Das erste Trainingswochenende war bereits sehr vielversprechend. Die Spieler haben gut gearbeitet, es hat denke ich jeder den Konkurrenzkampf angenommen. Besonders hervorheben muss ich das Engagement unseres Trainers, der sich wirklich Gedanken macht und neue Ideen hat. Es lohnt sich auf jedem Fall die Vorbereitungsspiele am Wochenende zu besuchen.“

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