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Schießen

12.05.2019

Horst Weigend lässt einen Traum wahr werden

Horst Weigend schoss unglaubliche 379 Ringe und führte damit das Mittelstetter Team zum schon dritten Aufstieg nacheinander.

Das Mittelstetter Luftpistolenteam schafft den Sprung in die Schwabenliga und steigt schon zum dritten Mal in Folge auf.

Allen Grund zum Feiern hatten am Samstagabend drei Schützenvereine aus dem im Altlandkreis Schwabmünchen beheimateten Gau Lech/Wertach, denn sie schafften bei den Aufstiegs- und Relegationswettkämpfen des Schützenbezirks Schwaben in Leip-heim jeweils den Sprung in die nächsthöhere Klasse.

Den größten Erfolg feiern konnte dabei das Luftpistolenteam der SG Mittelstetten, denn für die Mannschaft um Horst Weigend wurde mit dem dritten Aufstieg in Folge und dem „Durchmarsch“ von der Gauoberliga bis in die Schwabenliga ein Traum wahr.

Der Mannschaftsführer wächst förmlich über sich hinaus

Den Hauptanteil, dass den Mittel-stettern nach dem Aufstieg in die Bezirksliga und dem Aufstieg in die Bezirksoberliga nun mit dem Mannschaftsrekord von 1453 Ringen auch der Sprung in die Schwabenliga und damit die vierthöchste deutsche Klasse gelang, hatte der Mannschaftsführer Horst Weigend. Er wuchs förmlich über sich hinaus und erzielte in Leipheim mit fast unglaublichen 379 Ringen (92/96/96/ 95) sein bislang bestes Wettkampfergebnis überhaupt. So gut war er nach eigener Aussage bislang nur ein einziges Mal im Training, als er 380 Ringe erzielte. Mit am Aufstieg in die Schwabenliga, dem größten Erfolg in der Geschichte des kleinen Dorfvereins aus dem Schwabmünchner Norden, beteiligt waren auch Hubert Högg (365 Ringe) sowie seine Söhne Alexander Högg (356) und Markus Högg (353).

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Untermeitingen steigt aus der Schwabenliga Luftpistole ab

Nicht gut ausgegangen ist die Relegation zur Schwabenliga Luftpistole für die SG 1880 Untermeitingen, die mit schwachen 1384 Ringen Zehnter wurde und deshalb aus der Schwabenliga, der sie mehrere Jahre angehörte, absteigen muss. Da die Bezirksoberliga aufgelöst wurde, schießen die Lechfelder künftig nur noch in der Bezirksliga.

In dieser werden künftig auch die Brunnenschützen Königsbrunn starten, die nach dem Aufstieg aus der Gauliga nun auch den Aufstieg aus der Gauoberliga in die Bezirksliga schafften. Sie blieben in der Aufstiegsrelegation mit 1415 Ringen zwar etwas unter ihren Möglichkeiten, sicherten sich damit aber Platz sechs unter 25 gestarteten Teams und einen von zehn freien Plätzen in der Bezirksliga Luftpistole. Bester Einzelschütze in Leipheim war Markus Gebele mit 364 Ringen. Am Aufstieg beteiligt waren auch Gerhard Kienle (358 Ringe), Christian Moder (351) und Andreas Andraschko (342).

Ebenfalls den Sprung in die Bezirksliga geschafft haben die Luftgewehrschützen von Hubertus Oberottmarshausen. Ihnen gelang im dritten Anlauf der Wiederaufstieg in die Bezirksliga. Nachdem die Oberottmarshauser in den beiden vergangenen Jahren in der Aufstiegsrunde zur Bezirksliga jeweils an ihren eigenen Nerven gescheitert waren und weit unter ihren etatmäßigen Ergebnissen blieben, waren sie diesmal auf den Punkt „fit“. Mit sehr guten 1512 Ringen sicherten sie sich nicht nur einen der insgesamt 13 freien Plätze in der Bezirksliga, sondern gewannen auch die Aufstiegsrunde ganz souverän vor den Teams aus Au (1510), Kimratshofen (1510), Breitenbrunn (1507), Bergstetten (1506), Schretzheim (1503) und Kösingen (1503).

Die besten Ergebnisse im ausgeglichenen Oberottmarshauser Team erzielten Mannschaftsführer Günther Fichtinger (380), Bernhard Schmitt (380) und Roland Schipf (379). Komplettiert wurde das starke Team durch Werner Fritsch junior (373).

Auch mit dem Luftgewehr läuft es für die Lechfelder nicht

Um den Verbleib in der Schwabenliga Luftgewehr ging es in Leipheim für die erste Mannschaft der SG 1880 Untermeitingen. Sie ereilte dasselbe Schicksal wie die Luftpistolenmannschaft, denn auch sie steigt aus der höchsten schwäbischen Klasse ab. In der Relegation belegten Michale Niefenecker (383 Ringe), Benjamin Rott (381), Reinhold Zott (377) und der junge Simon Bauer (360) mit 1879 Ringen nur Platz acht unter neun gestarteten Teams. Sie verpassten damit Platz sechs, der zum Klassenerhalt gereicht hätte, um 20 Ringe. Deshalb schießen die Lechfelder in der kommenden Saison nach vielen Jahren in der Schwabenliga nur noch in der Bezirksoberliga.

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