Fußball, Kreisliga Augsburg

25.04.2011

Im Derby ist Verlieren verboten

Beim Hinspiel in Wehringen stand Fabian Hieber (links) im Tor der Schwabmünchner U23. Wer heute Nachmittag bei der Neuauflage des Derbys im Tor des TSV steht, war gestern noch offen.
Bild: Foto: Manfred Stahl

Die U23 des Landesligisten TSV Schwabmünchen empfängt den Lokalrivalen FSV Wehringen heute Nachmittag zu einem sogenannten Sechs-Punkte-Spiel

Schwabmünchen/Wehringen Mit großer Spannung erwartet wird in der Kreisliga Augsburg das Lokalderby zwischen der U23 des Landesligisten TSV Schwabmünchen und dem FSV Wehringen. Hier geht es nicht nur um viel Prestige, sondern vor allem um wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt, in den beide Teams noch verwickelt sind.

Wehringen steht dabei mit 29 Punkten und vier Zählern Vorsprung auf dem mit 25 Punkten auf dem Relegationsplatz rangierenden FSV Inningen (25 Punkte) etwas besser da als der TSV Schwabmünchen II, der nach der jüngsten 0:4-Niederlage beim ASV Hiltenfingen 26 Zähler zu Buche stehen hat.

Am Saisonende ist für Wanner als Trainer vorläufig Schluss

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Für den Schwabmünchner Spielertrainer Christian Wanner, der am Saisonende aufhört und eine Fußballpause einlegen will, zählt deshalb gegen Wehringen nur ein Sieg: „Ein Punkt wäre im Grunde fast schon zu wenig.“

Sorgen macht Wanner die Abschlussschwäche seines Teams: „Wir sind vor dem Tor des Gegners einfach zu harmlos. Ich hoffe aber, dass Stefan Haspel, der nach Ablauf seiner Sperre in den Kader zurückkehrt, frischen Schwung in unser Angriffsspiel bringt und zusammen mit Benni Schön Akzente in der Offensive setzt.“

Den Schwabmünchnern gehen langsam die Torhüter aus

Während sich im Sturm mit Haspel eine Lösung abzeichnet, wussten die Schwabmünchner gestern noch nicht, wer heute Nachmittag gegen Wehringen im Tor steht: Der etatmäßige Keeper Fabian Hieber wird derzeit in der Landesliga-Mannschaft benötigt, Daniel Koller ist verletzt und der reaktivierte Alex Böhm fällt längerfristig aus, nachdem er in Hiltenfingen nach 30 Minuten ausgewechselt und anschließend wegen eines akuten Bandscheibenvorfalls operiert werden musste. Möglicherweise muss deshalb ein Jugendtorwart einspringen.

Nicht dabei sein kann heute urlaubsbedingt auch Tobias Scharnagl. Aus dem Kader der ersten Mannschaft stößt heute nur Philipp Bergmann zur Reserve, da Michael Bauer beruflich verhindert ist.

Während Christian Wanner heute unbedingt gewinnen will, wäre der Wehringer Trainer Rudi Bund, der in Schwabmünchen bereits als Spieler und Trainer tätig war, an seiner alten Wirkungsstätte mit einem Remis bereits zufrieden: „Wir wollen am Osterwochenende in Schwabmünchen und in Aystetten vier Punkte holen. In Schwabmünchen geht es in erster Linie darum, nicht zu verlieren.“ Personell kann er fast aus dem Vollen schöpfen. Nicht einsatzfähig ist lediglich der ehemalige Schwabmünchner Landesliga-Coach Michael Fischer, der an einer Leistenverletzung laboriert. Ein Fragezeichen steht zudem hinter dem Einsatz des Routiniers Thomas Winterhalter.

Für das Osterwochenende und die kommenden Spiele ist Bund durchaus optimistisch: „Die Stimmung in der Mannschaft ist gut, wir spielen eine relativ erfolgreiche Rückrunde und wollen die zum Klassenerhalt nötigen Punkte so bald wie möglich einfahren.“

Bei Cosmos Aystetten wollen die Wehringer drei Punkte holen

Zwei Tage nach dem heutigen Derby stehen schon die nächsten wichtigen Spiele auf dem Programm: Die Schwabmünchner Reserve gastiert bei der TSG Augsburg und Wehringen ist in Aystetten zu Gast.

Während Christian Wanner schon froh wäre, mit seiner jungen Schwabmünchner Truppe bei der heimstarken TSG im Augsburger Osten einen Punkt mitzunehmen, will Rudi Bund mit seinen Wehringern in Aystetten (25 Punkte) unbedingt drei Punkte mitnehmen, um den Gegner weiter auf Distanz zu halten. Auch hier trifft Bund, der der am Saisonende als Trainer der ersten Wehringer Mannschaft aufhören will, dem Verein aber erhalten bleibt, auf alte Bekannte aus früheren Tagen: „Den in der Winterpause gekommenen neuen Aystettener Trainer Manfred Probst kenne ich sehr gut, denn mit ihm habe ich acht Jahre beim FCA gespielt.“

Leicht wird die Aufgabe für die Wehringer in Aystetten nicht, denn das Cosmos-Team ist im Aufwind und hat zuletzt mit 4:1 gegen Stadtbergen gewonnen. Achten müssen die Wehringer auf Max Bayer, der gegen Stadtbergen drei Tore erzielt hat.

„Die komplette Mannschaft hat endlich einmal über 90 Minuten konstant Vollgas gegeben. Wille und Einstellung haben gestimmt“, war Cosmos-Trainer Manfred Probst nach dem Sieg sehr zufrieden.

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