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Schießen

21.01.2020

Im Kampf gegen den Abstieg ganz genau gezielt

Horst Weigend
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Horst Weigend

Die Luftpistolenschützen aus Schwabegg, Mittelstetten und Reinhartshausen kommen in der Schwabenliga in sechs Wettkämpfen zu sechs Siegen. Der Klassenerhalt ist in greifbarer Nähe. Sogar die Aufstiegsrunde ist nun möglich

Besser hätte der sechste von insgesamt nur sieben Wettkampftagen in der Schwabenliga Nord der Luftpistolenschützen für die drei heimischen Teams aus Schwabegg, Mittelstetten und Reinhartshausen gar nicht laufen können, denn in sechs Wettkämpfen kamen sie zu sechs Siegen. Für alle drei Vereine ist der angestrebte Klassenerhalt nun in greifbarer Nähe. Ganz gesichert ist er aber weder für die punktgleich auf den Plätzen zwei und drei rangierenden Mannschaften der Auerhahnschützen Reinhartshausen und der SG Schwabegg (beide 14:10 Punkte) noch für die auf Rang vier folgende Mannschaft der SG Mittelstetten (12:12 Punkte).

Sicher ist im Moment nur, dass der Tabellenletzte SG 1869 Welden (6:18 Punkte) absteigt. Stark abstiegsgefährdet ist aber auch der Ex-Bayernligist SV Ustersbach/Mödishofen (10:14 Punkte), der am letzten Wettkampftag am 16. Februar mit Siegen über Reinhartshausen und den Tabellenführer Pfuhl (16:8 Punkte) den Abstieg noch abwenden könnte.

Bis auf den Tabellenführer Pfuhl, der die besten Chancen auf den Einzug in die Aufstiegsrunde in die Bayernliga hat, können die restlichen fünf Teams jeweils noch absteigen oder sich bei optimalem Verlauf sogar noch die Meisterschaft oder die ebenfalls zum Einzug in die Aufstiegsrunde berechtigende Vizemeisterschaft sichern. Wie die Mittelstetter haben auch die Teams aus Minderoffingen und Zusamzell vor dem letzten Wettkampftag jeweils 12:12 Punkte zu Buche stehen.

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Die wichtigsten Informationen zu den jüngsten Wettkämpfen der drei heimischen Teams aus Schwabegg, Mittelstetten und Reinhartshausen:

SV 1927 Pfuhl – SG Schwabegg 1:4 Punkte. – Zu einem völlig unerwarteten Sieg kamen die zuletzt nicht unbedingt vom Erfolg verwöhnten Schwabegger gegen den Tabellenführer Pfuhl. Zwar verlor Ulrike Franz das Spitzenduell gegen den Ex-Bundesligaschützen Michael Spindler klar mit 359:377 Ringen, doch ihre Mannschaftskollegen kamen jeweils zu klaren Siegen. Werner Müller besiegte Ulrike Mader mit 356:345, Holger Bzduch gewann gegen Josef Matthias Hubensteiner mit 348:343, Thomas Glas hielt Simon Wölfl mit 363:353 nieder und Armin Engel schlug Heinz Konrad Müller mit 355:348.

SG 1869 Welden – SG Schwabegg 1:4 Punkte. – In einem hart umkämpften Duell behielten die Schwabegger am Ende klar mit 4:1 die Oberhand. Sie hatten dabei aber auch etwas Glück, denn zwei der vier gewonnenen Einzelduelle entschieden sie nur knapp für sich. Werner Müller hatte beim 356:354 gegen Christian Knöpfle zwei Ringe Vorsprung, Armin Engel beim 360:359 gegen Marcus Schenk gar nur einen Ring, nachdem er beim letzten Schuss mit einem „Sechser“ noch vier Ringe auf seinen Gegner eingebüßt hatte.

Sicherer gewannen ihre Duelle Ulrike Franz (363:356 gegen Ludwig Fischer) und Thomas Glas (347:337 gegen Max Knöpfle). Als einziger Schütze einen Punkt abgeben musste Holger Bzduch (347:352 gegen Benjamin Filbrich).

Edelweiß Minderoffingen – Auerhahn Reinhartshausen 2:3 Punkte. – Die Reinhartshauser hatten gegen die vorne stark besetzten Rieser aus Minderoffingen erwartungsgemäß einen schweren Stand auf den Positionen eins und zwei. Markus Wiatrek (366:372 gegen Wolfgang Bosch) und der aus der zweiten Mannschaft aufgerückte Sergiu Bretan (341:368) blieben hier unter ihren Möglichkeiten und verloren deutlich. Dafür gewannen Manuel Weber (364:357 gegen Matthias Baumann), der überragende Manuel Kunert (377:326 gegen Jochen Kerle) und Klaus Hatzelmann (363:296 gegen Uwe Habersaat) an den Positionen drei bis fünf zum Teil haushoch und sicherten so den Mannschaftserfolg.

Auerhahn Reinhartshausen – SV Ustersbach/Mödishofen 4:1 Punkte. – Völlig ungefährdet war der Erfolg der Reinhartshauser gegen Ustersbach. Den einzigen Punkt abgeben musste der glücklose Sergiu Bretan. Er verlor gegen Stefan Kast nach einem 351:351 im Stechen mit 8:10 Ringen. Seine Teamkollegen Markus Wiatrek (365:343 gegen Dominik Wiedemann), Manuel Weber (365:348 gegen Jonas Naß), Manuel Kunert (367:353 gegen Thomas Pfeiffer) und Klaus Hatzelmann (354:336 gegen Florian Braun) kamen jeweils zu ganz klaren Siegen.

SV Ustersbach/Mödishofen – SG Mittelstetten 2:3 Punkte. – Im Endergebnis knapp, aber letztlich ungefährdet gewannen die Mittelstetter das so wichtige Duell mit dem SV Ustersbach/Mödishofen. Die Weichen zum Sieg stellten der herausragende Markus Högg (376:350 gegen Dominik Wiedemann), Horst Weigend (355:350 gegen Stefan Kast) und Alexander Högg (363:342 gegen Jonas Naß) mit klaren Erfolgen an den Positionen eins bis drei. Die knappen und auch etwas unglücklichen Niederlagen von Hubert Högg (354:357 gegen Thomas Pfeiffer) und Konstantin Kryschanowski (337:338 gegen Florian Braun) fielen so nicht mehr ins Gewicht.

SG Mittelstetten – Edelweiß Minderoffingen 3:2 Punkte. – „Das war ein hartes Stück Arbeit“, bilanzierte der Mittelstetter Mannschaftsführer Horst Weigend nach dem knappen 3:2-Erfolg gegen den Gastgeber Minderoffingen. Da Horst Weigend selbst (364:369 gegen Thomas Schmid) und Markus Högg (364:371 gegen Wolfgang Bosch) in den Spitzenduellen erfolglos blieben, kam es auf die Duelle an den Positionen drei bis fünf an. Hier gaben sich die Mittelstetter Alexander Högg (358:349 gegen Matthias Baumann), Hubert Högg (347:340 gegen Jochen Kerle) und Konstantin Kryschanowski (363:309 gegen Wolfgang Jaumann) keine Blöße und machten den 3:2-Erfolg perfekt.

Der aktuelle Tabellenstand

1. SV 1927 Pfuhl 32:28 16:8

2. Reinhartshausen 32:28 14:10

3. SG Schwabegg 32:28 14:10

4. SG Mittelstetten 33:27 12:12

5. Minderoffingen 32:28 12:12

6. Zusamzell 26:34 12:12

7. SV Ustersbach/M. 29:31 10:14

8. SG 1869 Welden 24:36 6:18

So geht es weiter Zusamzell – Mittelstetten, Minderoffingen – Welden, Mittelstetten – Minderoffingen, Welden – Zusamzell (alle am 16. Februar in Zusamzell); Ustersbach/Mödishofen – Reinhartshausen, Schwabegg – Pfuhl, Reinhartshausen – Schwabegg, Pfuhl – Ustersbach/Mödishofen (alle am 16. Februar in Ustersbach).

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