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Fußball

09.08.2019

In der Defensive ist mehr Konsequenz gefordert beim TSV Schwabmünchen

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Acht Gegentore in fünf Spielen – ein Wert dem Trainer Paolo Maiolo nicht gefällt. Daher fordert er in der Defensive noch einen Tick mehr Konsequent, so wie hier Lukas Kusterer im Spiel gegen Türkspor Augsburg.

Die Bayernliga-Fußballer des TSV Schwabmünchen tritt bei den kleinen Löwen an. Die könnten Verstärkung von oben bekommen

 Beim Blick auf die Tabelle dürfte den Schwabmünchnern aktuell ein Lächeln übers Gesicht huschen. Fünf Spiele, zehn Punkte, Rang drei. Eine durchaus ordentliche Bilanz für eines der jüngsten Bayernligateams. Doch dies ist nur eine Momentaufnahme. Das stellte auch der Co-Trainer und aktuelle Torjäger vom Dienst (5 Tore) Thomas Rudolph nach der starken Leistung gegen Dachau klar: „Diese tolle Phase nehmen wir mit, wir wissen, dass es schnell anders kommen kann.“

Die „jungen Wilden“ haben dazu gelernt

Rudolph meint damit vor allem die vergangene Saison. Da marschierten die Schwabmünchner sogar noch besser in die Saison, blieben sieben Spiele ungeschlagen. Dann folgte ein großes Loch und die Mannschaft wurde nach unten durchgereicht. Die Gefahr besteht auch in dieser Saison, schon alleine, weil junge Teams anfälliger sind. Aber unter dem Strich ist die Möglichkeit, dass dies passiert, geringer als im Vorjahr. Die „jungen Wilden“ aus der Vorsaison haben dazu gelernt, unter dem Strich sind alle eine Spur erfahrener. Dazu kommt, dass der Kader in dieser Saison ausgeglichener wirkt, und so Ausfälle und Formschwankungen leichter zu kompensieren sind.

Das hat sich am vergangenen Wochenende deutlich gezeigt. Nach dem starken Auftritt in Pipinsried, bei dem jedoch eine 3:1-Führung verspielt wurde folgte mit dem 6:1-Sieg gegen Dachau die nahezu perfekte Antwort. Der bislang stärkste Heimgegner hatte unter dem Strich keine Chance gegen die Schwabmünchner, da die in den entscheidenden Momenten immer ein Stück besser waren.

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Die kleinen Löwen sind schwer einzuschätzen

Nun gilt es am Sonntag die Leistung der beiden letzten Auftritte zu bestätigen. Dabei geht es gegen einen Gegner, der schwer einzuschätzen ist. Denn die zweite Mannschaft der Münchner Löwen ist, wie schon die Jahre zuvor, eine kleine Wundertüte. Die Münchner verfügen über einen jungen und großen Kader, sind im Schnitt sogar noch jünger als die Schwabmünchner. Doch das muss kein Nachteil sein. Schwabmünchens Trainer Paolo Maiolo weiß um die Stärken der jungen Löwen: „Die sind alle richtig gut ausgebildet und schnell.“ Aber die Stärke der Münchner sieht er auf der Trainerposition. „Frank Schmöller ist einer der erfahrensten und erfolgreichsten Trainer der Bayernliga Süd und ein alter Taktikfuchs. Es wird schwer, gegen die Münchner zu spielen“, lobt Maiolo seinen Trainerkollegen.

Trotzdem ist das Ziel der Schwabmünchner ein Erfolg. „Wir wollen unseren guten Lauf fortsetzen und weiter wichtige Punkte gegen den Abstieg sammeln“, gibt der Trainer die Marschrichtung vor. „Wir fahren mit viel Selbstvertrauen nach München, denn das haben wir uns in den vergangenen Spielen erarbeitet und verdient“, so Maiolo weiter.

Maximilian Hannappel ist nicht dabei

Verzichten müssen die Schwabmünchner dabei auf Maximilian Hannappel im zentralen Mittelfeld und auf der Außenbahn ist der Einsatz von Fatlum Talla fraglich. Beide fehlten schon in der Vorwoche gegen Dachau, was einen großen Vorteil aufzeigt, den die Schwabmünchner momentan genießen: Die Leistungsdichte im Kader ist derzeit so groß, dass die ausfälle der beiden Mittelfeldspieler ohne Weiteres kompensiert werden können. Trotz der Erfolge gibt es noch einen Punkt, den Maiolo gerne von seiner Mannschaft noch besser sehen will: „Defensiv müssen wir noch einen Tick besser und konsequenter werden.“

Die Löwen hingegen können mehr als nur aus dem vollen schöpfen. Die erste Mannschaft (3. Liga) hat spielfrei und dementsprechend ist nicht auszuschließen, das die „Junglöwen“ eventuell Verstärkung aus dem Profikader bekommen. Aber auch ohne Verstärkung sind die Münchner vom Trainerfuchs Frank Schmöller vorbereitet. „Wir haben die Fehler aus der Niederlage bei Schwaben Augsburg analysiert. Die Jungs werden eine entsprechende Reaktion zeigen“, so Schmöller, der aber auch weiß, dass Schwabmünchen gefährlich ist: „Die sind momentan gut unterwegs und haben gegen Dachau aufmerken lassen. Wir dürfen Schwabmünchen nicht unterschätzen.“

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