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Handball Bezirksoberliga

15.10.2020

Jetzt soll es besser laufen bei den Handballern des TSV Bobingen

Mit diesem Team wollen die Bobinger Handballer in der Bezirksoberliga eine gute Rolle spielen.
Bild: Stadlmair

Plus Beim TSV Bobingen verändern sich Team und Spielsystem. Ein ganz Großer verabschiedet sich aus der ersten Mannschaft.

Die große Pause ist bald vorbei und der TSV Bobingen Handball darf sich wieder mit den anderen Mannschaften des Bezirks Schwaben in der Bezirksoberliga (BOL) messen.

Die vergangene Saison wurde durch den Ausbruch der Pandemie in Deutschland abgebrochen und zum damaligen Zeitpunkt gewertet. Um das Ergebnis möglichst fair zu gestalten gab es allerdings keine Absteiger, sondern nur Aufsteiger. Die somit veränderten Ligengrößen werden die kommenden Jahre korrigiert.

Der TSV hielt mit einem achten Platz zwar ohnehin sicher die Klasse, doch mit der Platzierung waren die Singoldstädter nicht zufrieden. „Das ist ein Abschluss, mit dem keiner zufrieden sein kann. Das treibt uns an. Wir sind dadurch sehr motiviert für die neue Saison“, so Mario Stadlmair, der weiterhin Trainer der Herren 1 in Bobingen ist.

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Handballer des TSV Bobingen trainieren seit Anfang Juni wieder

Um die kommende Spielzeit besser zu gestalten, traf sich die Mannschaft so früh es ging und trainiert bereits seit Anfang Juni – unter Berücksichtigung der Corona-Vorgaben – in Kleingruppen draußen. Ab Juli konnte man wieder in die Halle und sich wie gewohnt vorbereiten. Der Fokus lag zu Beginn auf der körperlichen Arbeit.

Doch was hat sich geändert, wo sind die Unterschiede zum Vorjahr?

Zum einen gab es personell einige Veränderungen. Mit Nico Deininger und Patrick Rasshofer bekam die Mannschaft Zuwachs im Rückraum. Einen Abgang musste der TSV auch verzeichnen. Spieler Nico Muliyanto, der viele Jahre zu den Leistungsträgern im Bobinger Team zählte, wird sich mehr der Familie widmen und nun bei den Herren 2 spielen.

Im Trainerstab der Bobinger Handballer gab es Veränderungen

Veränderungen gab es im Trainerstab. Der aktuelle Co-Trainer Michael Schmidt muss aus privaten Gründen kürzertreten.

Was sich auch geändert hat, ist die Mentalität im Team der Bobinger. Die Mannschaft wirkt reifer, gefestigter und in kritischen Momenten cooler als in den vergangenen Jahren. In den zuletzt ausgetragenen Testspielen punkteten die Bobinger stets dank einer grundsoliden Abwehr.

Selbst wenn im Angriff mehrere Aktionen in Folge schlecht liefen, konnte sich die junge Truppe jedes Mal durch hinten erarbeitete Erfolgserlebnisse wieder ins Spiel bringen. „Wir haben ein paar Sachen geändert, unser Angriffsspiel vereinfacht und uns auf die Abwehr fokussiert. Dadurch sind die Abläufe nun klarer und die Jungs haben es einfacher auf dem Spielfeld“, analysierte Stadlmair die neuen Ansätze.

Hygiene-Konzept für die Handballspiele wird erarbeitet

Ihre Fortschritte dürfen die Spieler um Trainerfuchs Stadlmair zur Freude aller wohl auch ihren Fans präsentieren. Ein Hygiene-Konzept für Zuschauer wird derzeit erarbeitet und bis zum 17. Oktober, dem Auftaktspiel gegen die SG 1871 Augsburg/Gersthofen, an alle Zuschauer verbreitet.

Die Rahmenbedingungen für eine gute Saison sind gelegt und die Bobinger Handballer freuen sich darauf, wieder Zuschauer in der Halle begrüßen zu dürfen. (SZ)

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