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Voltigieren

08.10.2019

Jubel für das Schwabmünchner Team

Melina Gistl (Mitte) wird bei der Seitwärtsrolle von Lena Sinzinger (links) und Johanna Heiß (rechts ) gestützt. Das Team des Reit- und Fahrvereins Schwabmünchen belegte in der L-Klasse Platz zwei.
Bild: Carmen Schwab

Der Reit- und Fahrverein richtete ein großes Voltigier-Turnier aus, zu dem 500 Teilnehmer kommen. Das Gastgeberteam belegte in der L-Klasse Platz zwei und gewann den Fair-Play-Pokal.

Schon wenn man auf dem Parkplatz der Reitanlage des Reit- und Fahrvereins Schwabmünchen ausstieg, hörte man das Wiehern der Pferde. Dort traten am vergangenen Wochenende rund 500 Voltigierer aus Bayern, Baden-Württemberg und Österreich an, um in Einzel-, Doppel- oder Gruppenwettkämpfen ihr Können unter Beweis zu stellen.

Die Leistungssportler trugen ihr Turnier am Samstag aus. Bei den L-Gruppen traten neun Teams gegeneinander an, darunter auch eine Heimmannschaft. Als Schwabmünchen II die Halle betrat, brachen die Zuschauer in Jubel- und Anfeuerungsrufe aus, die Reihen waren voll besetzt. Die Gruppe trat auf unter dem Motto „Die Schöne und das Biest“, an der Kür wirkten die Voltigiererinnen Lena Sinzinger, Hannah Geldhauser, Melina Gistl, Johanna Heiß, Julia Rixner, Yasmin Poweleit, Lisa Sadek und Selina König mit. An der Longe war Theresa Ammann, die das Pferd Riva Va Bene sicher führte, während die Mädchen ihre vierminütige Kür absolvierten. Die Sportlerinnen turnten maximal zu dritt gleichzeitig an und auf dem Pferd, dabei führten sie die verschiedenen Übungen ihrer Choreografie durch.

Gut einstudierte Kür

Die Teams trainieren im Winter für die Saison, die von April bis Oktober stattfindet. Innerhalb einer Saison wird immer dieselbe Kür vorgeführt. Bewertet werden dabei die Schwierigkeit, die Gestaltung und die Ausführung der Kür. Bei der Pferdenote, die in die Gesamtbewertung mit einfließt, wird auf die Galoppade des Pferdes geachtet. Die Sportler wählen für ihre Kür Musik, die zu den Übungen und den Voltigieranzügen passt, und versuchen, einen eleganten, fließenden und in sich stimmigen Auftritt abzuliefern. Welches Team in den einzelnen Bewertungsspaten am besten benotet wird, gewinnt am Ende. Die Sportlerinnen aus Schwabmünchen II erreichten mit ihrer gut einstudierten Kür den zweiten Platz.

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In Schwabmünchen war dieses Mal nicht nur ein Turniersieg zu holen: In Schwaben wird einmal pro Saison der Fair-Play-Pokal verliehen. Die Jury begutachtet die L-Gruppen unter folgenden Aspekten: Wie verhalten sich die Sportler gegenüber den Eltern? Wie ist der Umgang untereinander und insbesondere mit dem Pferd? Schwabmünchen II stach dabei unter all den L-Gruppen hervor, laut Sandra Wiedemann haben die Sportlerinnen das Pferd in den Vordergrund gestellt und sich gut um es gekümmert. Das fiel auch der Jury auf und somit gewann in dieser Saison Schwabmünchen II den vom Verband Schwaben gesponserten Fair-Play-Pokal.

Am zweiten Tag des Turnierwochenendes traten die Nachwuchs- und Breitensportgruppen an. Hier wurde nicht nur voltigiert, sondern auch verschiedene Spiele mit Bällen oder Begriffe raten angeboten.

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