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Fußball,Bayernliga

23.11.2019

Jubelt Schwabmünchen gegen den Spitzenreiter?

In der laufenden Saison lief es bei den Schwabmünchner Bayernliga-Fußballern bisher richtig gut. Ob sie auch nach dem Spiel gegen den Tabellenführer Pipinsried jubeln können?
Bild: Christian Kruppe

Bislang hatten die Schwabmünchner viel Grund zum Jubeln. Doch mit dem Liga-Primus, dem FC Pipinsried, ist nun ein richtig harter Brocken zu Gast

Eine richtig heiße Partie steht am Sonntag in der Schwabmünchner Augusta-Massivhaus-Arena an. Ab 14 Uhr gastiert der bislang ungeschlagene Spitzenreiter FC Pipinsried beim Tabellendritten Schwabmünchen. Dabei prallen Welten aufeinander.

Auf der einen Seite ein junge Schwabmünchner Mannschaft, die bislang eine tolle Saison spielt. Auf der anderen Seite der Dorfclub aus dem Dachauer Hinterland, der in der Tabelle 15 Punkte vor den Gastgebern liegt.

Der FCP ist aus der Regionalliga abgestiegen und möchte dahin wieder zurück. Allein die Kaderzusammenstellung zeigt dies. „Das ist der beste und wohl auch teuerste Kader der Bayernliga. In meinen Augen ist der sogar deutlich besser als der Regionalligakader vom Vorjahr“, urteilt Schwabmünchens Trainer Paolo Maiolo. Und die Zahlen geben ihm recht. 20 Spiele, keine Niederlage, gerade einmal drei Unentschieden. Mit deutlichem Abstand die meisten Tore erzielt und wenig überraschend auch die wenigsten kassiert. Pipinsried dominiert.

Jubelt Schwabmünchen gegen den Spitzenreiter?

Auch wenn es bei den Schwabmünchnern gerade gut läuft, wie wollen sie gegen eine solche Macht bestehen? Maiolos Antwort darauf klingt einfach: „Wir müssen in allen Bereichen eine Schippe drauflegen und brauchen auch ein wenig Spielglück“, stellt er fest. Dann könnte es klappen. Ob es gegen die „Übermannschaft“ zum Sieg reichen kann, ist schwer zu sagen. Im Hinspiel sah es eine gute Stunde lang so aus, als würde es klappen. Am Ende hat es dann doch nicht gereicht. Für Maiolo ist dies schon lange abgehakt. „Inzwischen treffen da zwei andere Mannschaften aufeinander“, ist er der Überzeugung. „Wir spielen gegen den designierten Meister.“ Trotzdem will Maiolo die Partie nicht herschenken. „Wir wollen immer gewinnen und Pipinsried so viel wie möglich ärgern und abverlangen.“

Gut, dass sich die zuletzt etwas angespannte Verletzten-Situation entspannt hat. Fatlum Talla steht wieder im Kader und auch beim am Sonntag kurzfristig ausgefallenen Abwehrchef Maik Uhde sieht es ganz gut aus. Weiterhin fehlen jedoch Max Hannappel und Torhüter Stefan Brunner.

Hoffnung kann Schwabmünchen vielleicht beim Blick auf die Bilanz gegen den Dorfclub schöpfen. Denn die ist ausgeglichen. In 24 Aufeinandertreffen gab es je neun Siege und Niederlagen, dazu sechs Unentschieden. Was dabei auffällt: Pipinsried konnte in keiner Spielzeit zweimal gegen Schwabmünchen gewinnen.

Und eines ist auch klar: Schwabmünchen kann fast nur als „Sieger“ vom Platz gehen. Die ganze Liga ist von einem Durchmarsch des FCP überzeugt, so wirklich glaubt niemand daran, dass der Spitzenreiter irgendwann Federn lässt. Solange es keine „Klatsche“ für die Schwarz-Weißen gibt, ist somit alles gut. Das findet auch der sportliche Leiter Manfred Bock. Der tippt auf ein Unentschieden. „Das ist drin. Die Jungs sind gut drauf, die Wettervorhersage gibt nochmals angenehme Temperaturen vor, der Platzwart hat das Spielfeld bestens präpariert. Es ist alles bereit für ein tolles Spiel.“ Apropos Platz: Dass dieser in einem guten Zustand ist, freut Trainer und Spieler. „Auf dem können wir einen gepflegten Fußball spielen“, so Paolo Maiolo. Dem schließen sich Tim und Maik Uhde an: „Wir haben eine hohe fußballerische Qualität, bolzen nicht nur.“

Die Schwabmünchner sind also bereit für ein Fußballfest. Ein krönender Abschluss vor der Pause wären da ein Erfolg und eine gute Zuschauerzahl.

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