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Fußball

11.05.2019

Kommt Schwabegg nochmals auf die Beine?

Zuletzt kam der SV Schwabegg (lila Trikots) arg ins Straucheln. Will der Absteiger nochmals angreifen, dann muss gegen Langerringen ein Erfolg her.
Bild: Kruppe

In der Kreisklasse ist noch keine Entscheidung gefallen

Drei Spieltage stehen in der Kreisklasse Augsburg noch auf dem Programm, und bislang ist nur eines klar: Das Nichts klar ist. Zwar verdeutlichen sich langsam die Zeichen, wie es am Ende in der Tabelle aussehen könnte, aber weder an der Spitze noch im Keller des Klassements herrscht Klarheit darüber, wer auf- oder absteigt.

Bestes Beispiel ist die zweite Mannschaft des TSV Haunstetten. Seit der Winterpause sind die Augsburger gefühlt abgestiegen, aber mit einem Erfolg gegen Langenneufnach am heutigen Samstag wären die Augsburger wieder nah dran am rettenden Ufer. Die Langenneufnacher zeigten sich in den vergangenen Wochen nicht von ihrer besten Seite, wobei der Punkt gegen Schwabegg vom vorigen Sonntag durchaus Hoffnung macht.

Ob es die in Gessertshausen gibt, ist fraglich. Der Aufsteiger hat zwar mit dem Sieg in Haunstetten den Titel „Prügelknabe der Liga“ abgelegt, doch der ersatzgeschwächte SV Schwabegg war zuletzt auch kein großer Prüfstein.

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Doch das kann am Sonntag anders werden. Schwabegg empfängt Spitzenreiter Langerringen und kann da zumindest wieder auf Torjäger Florian Wiest zurückgreifen. Ob es dennoch gegen Langerringen reicht, ist offen, denn der Tabellenführer ist aktuell in einer außergewöhnlich guten Form. Aber die Langerringer müssen trotzdem aufpassen, denn Schwabegg könnte mit einem Erfolg sich auch selbst die Minimalchance auf den Relegationsplatz offen halten. Und ein bequemer Gegner waren die Schwabegger auch mit Personalsorgen nicht.

Den hält die SpVgg Lagerlechfeld. Und will ihn auch nicht mehr hergeben. Die Raffler-Elf tritt in Göggingen an. Die Augsburger haben zuletzt auch keine Bäume mehr ausgerissen und sind deswegen noch nicht ganz raus aus dem Abstiegskampf.

Wie auch der TSV Königsbrunn, der zwar sechs Punkte Vorsprung auf die letzten beiden Tabellenränge hat, aber gut daran täte, am Sonntag gegen Ustersbach nicht mit leeren Händen dazustehen. Dann könnte es durchaus schon zum Klassenerhalt reichen.

Dieses Thema ist für Hiltenfingen und Großaitingen schon durch. Für die Großaitinger schon länger, für Hiltenfingen seit dem vergangenen Wochenende. So können beide den Saisonendspurt genießen und die noch anstehenden Aufgaben ohne Druck angehen und vor allem schon die Planungen für die kommende Saison beginnen.

Ähnliches gilt für den FC Kleinaitingen, wobei die Lechfelder beim FSV Inningen ihrem Nachbarn Lagerlechfeld helfen könnten – sofern sie in Augsburg punkten. Nach zuletzt drei Spielen ohne Niederlage ist das nicht abwegig.

Es bleibt also spannend in der Kreisklasse. Vor allem auch mit Blick auf die Kreisliga. Denn deren Zwölfter tritt in der Relegation gegen den Kreisligazweiten an. Da steht am Ende vielleicht eine höchst spannende Partie mit zwei Teams aus der Region an.

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