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Fußball, Bezirksliga

10.08.2018

Kommt die Angriffsmaschinerie in Schwung?

Wen soll ich bloß spielen lassen? Königsbrunns Trainer Ajet Abazi hat beim Heimspiel gegen Kissing trotz einiger Ausfälle noch zahlreiche Alternativen.
Bild: Hieronymus Schneider

Türkgücü Königsbrunn hofft gegen den Kissinger SC auf den ersten Heimsieg. Warum die Begegnung auf dem Nebenplatz stattfindet.

Mit vier Punkten aus zwei Spielen zählt der Neuling SV Türkgücü Königsbrunn zu den drei am besten in die Fußball-Bezirksliga Schwaben Süd gestarteten Mannschaften. Am Sonntag (15 Uhr) will man mit dem ersten Heimsieg nachlegen.

Nur die TG Viktoria Augsburg hat in der Bezirksliga bislang mit sechs Punkten mehr erreicht als der Aufsteiger aus Königsbrunn. Ebenfalls vier Punkte hat der TV Bad Grönenbach aufzuweisen. Die Tordifferenzen der drei führenden Teams weisen deutlich Minimalistenfußball aus. Die Augsburger Viktoria hat gegen den VfL Kaufering und beim TSV Bobingen jeweils mit 1:0 gewonnen. Das Team aus Bad Grönenbach legte nach dem 2:0-Auftaktsieg gegen FC Viktoria Buxheim ein torloses Remis beim TSV Babenhausen nach.

Torausbeute fällt bei Türkgücü Königsbrunn bislang mager aus

Aber auch beim SV Türkgücü Königsbrunn, der seine Fans in der Kreisliga noch mit einer Torflut verwöhnte, fällt die Torausbeute noch mager aus. Beim 0:0 daheim gegen den TSV Babenhausen reichte es nur zu einem Pfostenschuss von Kerem Cakin und in Wiggensbach wurde der Sieg durch einen Freistoßtreffer von Burak Tok in der Nachspielzeit geradezu erzwungen. Als sehr stark erwies sich in beiden Spielen der „nichttürkische Abwehrblock“ um Kapitän Michael Döhner, Damjan Canovic und den Neuzugängen Renè Hauck, Dominic Britsch und René Bissinger im Tor, der noch keinen Gegentreffer zuließ. Das Angriffsspiel war in beiden Partien durchaus ansehnlich, doch merkten die Mittelfeldspieler und Stürmer auch, dass es in der Bezirksliga nicht mehr so leicht ist, die gegnerische Abwehr auszuspielen.

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Teammanager Mehmet Celik ist aber überzeugt, dass die Türkgücü-Angriffsmaschinerie erst so richtig ins Rollen kommt, wenn die neue Formation eingespielt ist und alle an Bord sind. Wie bei fast allen Mannschaften steht durch urlaubsbedingte Abwesenheit an fast jedem Spieltag eine veränderte Mannschaft auf dem Platz. Mehmet Vural, der im ersten Spiel auf der rechten Seite für viel Druck sorgte, fehlte in Wiggensbach und wird auch am Sonntag gegen den Kissinger SC noch nicht dabei sein. Zudem bedauert Trainer Ajet Abazi den Ausfall seines Mittelfeld-Asses Oguzhan Karaduman, der sich in den Urlaub verabschiedet hat.

Spielt Erdinc Kaygisiz diesmal von Anfang an?

Freilich stehen ihm bei seinem 25-Mann-Kader genügend Alternativen zur Verfügung. Erdinc Kaygisiz, Tuan Pham und Murat Civek, die in Wiggensbach erst in der zweiten Halbzeit eingewechselt wurden, könnten zum Beispiel von Anfang an spielen und mit Tolga Özkan und Koray Dursun saßen noch zwei exzellente Spieler auf der Bank. Ajet Abazi wird also wieder die Qual der Wahl haben, um die richtige Mischung zu finden, die gegen den Kissinger SC zum Erfolg kommen soll.

Der kommende Gegner hat sein Auftaktspiel beim FC Stätzling mit 0:1 verloren und dann den Neuling FC Thalhofen mit 3:1 besiegt. Nach einem frühen Rückstand verhalf ihnen ein Eigentor der Thalhofer zum Ausgleich. Die Führung kurz vor der Pause erzielte Jonas Gottwald und Sebastian Lang besiegelte mit einem Elfmeter den ersten Drei-Punkte-Gewinn der Saison. Trotz des Sieges war Kissings Trainer David Bulik mit der Leistung seines Teams nicht ganz zufrieden. Zwischen den ersten beiden Spieltagen überstanden beide Teams auch noch die dritte Runde im Totopokal gegen Teams aus der Kreisliga. Der Kissinger SC gewann knapp mit 2:1 beim FC Königsbrunn. Noch enger ging es für den SV Türkgücü Königsbrunn beim Nachbarn TSV Haunstetten zu. Nach einem 2:2 gab das Elfmeterschießen den Ausschlag zugunsten der Abazi-Elf.

Die Partie gegen den ehemaligen Landesligisten wird am Sonntag um 15 Uhr auf dem Nebenplatz des Hans-Wenninger-Stadions in Königsbrunn ausgetragen, weil auf dem Hauptfeld weiterhin das Open-Air-Kino stattfindet. „Das ist aber kein Nachteil, denn wir lieben den Südplatz, auf dem wir ja auch ständig trainieren“, sagt Türkgücü-Vorsitzender Cüneyt Celik zuversichtlich.

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