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14.07.2010

Krampf statt Kür

Schwabmünchen Nach dem tollen 7:4 Sieg über den Meister Köln am Samstag erwarteten am Sonntag gegen Spaichingen alle Fans und Verantwortlichen einen Sieg. Doch es kam alles als gedacht.

Die Mammuts agierten lange Zeit pomadig. Dazu spielten sie in einer Aufstellung, die selbst Gästetrainer Richard Trojan nicht nachvollziehen konnte "Statt wie sonst auch mit zwei starken Reihen und der heute möglichen dritten Reihe uns unter Druck zu setzen, spielte Schwabmünchen mit zwei Reihen in den die Spieler gewechselt wurden. Das war nicht gut für den Rhythmus, aber gut für uns". Nicht nur der Gästetrainer konnte diese Form der Personalrochade nicht nachvollziehen.

Während die Schwabmünchner wohl davon ausgingen, den Gegner schon vor Anpfiff besiegt zu haben, machte dieser sich auf, an einer kleinen Sensation zu arbeiten.

Der erste Spielabschnitt verlief, zumindest halbwegs so, wie es sich der sportliche Leiter der Mammuts, Dominik Hägele, vorgestellt hat. Spaichingen agierte noch harmlos, Schwabmünchen war einen Tick besser. Doch es dauerte, bis die Mammuts den starken Martin Huber im Gästetor überwinden konnten. Erst in der 16. Minute fiel das 1:0.

Krampf statt Kür

Im zweiten Drittel schienen die Gäste bemerkt zu haben, das die Schwabmünchner heute verwundbar sind. Spaichingen wurde engagierter und brachte die Abwehr um den nicht immer souverän wirkenden Martin Zentner immer wieder gehörig zum Wackeln. Nach der Hälfte des Spieles war es dann so weit. Innerhalb von vier Minuten machten die Gäste aus dem 1:0 Rückstand eine 1:3-Führung. Kurz vor der Pausensirene sorgte ein schöner Sololauf von Robert Linke in Unterzahl für das 2:3.

Mit Christian Berroth statt Martin Zentner im Tor gingen die Schwabmünchner ins Schlussdrittel. Doch bereits sieben Sekunden nach Anpfiff trafen die Gäste erneut. Es dauerte, bis sich die Schwabmünchner von diesem Schlag erholten. Und endlich, irgendwann im Schlussdrittel, begann das Team zu kämpfen. Ein Angriff um den Anderen rollte auf das Gästetor zu. Doch Goalie Huber erwischte einen Sahnetag. Den Anschluss sowie den Ausgleich konnte er nicht mehr verhindern, aber einem unverdienten Schwabmünchner Siegtreffer stand er erfolgreich im Weg. (krup)

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