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Fußball, Bayernliga

09.11.2019

Kreativität und Durchschlagskraft sind gefragt

Schwabmünchens Trainer Paolo Maiolo fordert von seinem Team im Mittelfeld mehr Kreativität und im Angriff mehr Durchschlagskraft. Am Sonntag können Rainer D’Almeida (links) und Serhat Örnek (Nummer 10) beweisen, dass sie dazu fähig sind.
Bild: Christian Kruppe

Schwabmünchen will gegen Donaustauf erneut punkten. Coach Paolo Maiolo fordert dazu zwei gute Halbzeiten. Bei den Gästen läuft ein alter Bekannter auf. Thomas Rudolph ist wieder mit dabei

Nach dem Derbysieg vom vergangenen Wochenende in Landsberg hoffen die Schwabmünchner, die kleine Talsohle der Zeit davor durchschritten zu haben. Vor allem die erste Hälfte des Spiels in Landsberg gibt da Anlass zur Hoffnung. Über die zweite Hälfte, in der spielerisch aus Schwabmünchner Sicht nichts mehr zusammenlief, wurde im Laufe der Woche gesprochen. „Dabei ist die Mannschaft hart mich sich selbst ins Gericht gegangen“, berichtet Trainer Paolo Maiolo.

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Am Sonntag gegen Donaustauf (14 Uhr) hofft Maiolo, dass die Mannschaft ihm zwei gute Hälften präsentiert. Schwabmünchens Übungsleiter erwartet keine leichte Aufgabe, denn „Donaustauf steht für einen Aufsteiger gut da“, so Maiolo, der „einen körperlich starken Gegner“ erwartet. „Wir müssen die Zweikämpfe extrem annehmen und extrem führen“, fordert Schwabmünchens Trainer.

Dazu gibt er seinem Team noch weitere Hausaufgaben, die auf dem Spielfeld zu erledigen sind. „Wir müssen im Mittelfeld wieder kreativer und im Abschluss wieder konsequenter werden“, gibt Maiolo vor. In seinen Augen wäre das Team in Landsberg nie so in Bedrängnis gekommen, hätte es seine Chancen besser ausgenutzt. Da hätten die Schwabmünchner zur Pause durchaus höher führen können.

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Vielleicht hilft Rückkehrer Thomas Rudolph dabei. Der frisch gebackene Vater fehlte in Landsberg krankheitsbedingt. Und wie schon gegen Nördlingen wurde er als ordnende Hand auf dem Spielfeld doch vermisst. Hinzu kommt, dass Rudolph mit 13 Treffern aktuell der torgefährlichste Schwabmünchner ist. Torgefahr, die haben sich auch viele von Stefan Meisel erhofft. Mit drei Treffern hinkt er der vor allem von außen gesetzten Erwartung hinterher. Doch dazu hat Paolo Maiolo eine eigene Meinung. „Ich messe auch Stürmer nicht an der Zahl ihrer Tore, sondern auch an Einsatz und Intelligenz. Stefan schafft Räume und arbeitet viel für das Team. Dadurch treffen dann andere“, so Maiolo. Trotzdem wird der Druck für Meisel größer, denn Marco Villani „rückt sportlich immer näher an das Team heran“, erklärt Maiolo.

Verzichten müssen die Schwabmünchner weiterhin auf Fatlum Talla und auf den sich schon im Aufbau befindlichen Maxi Aschner. Unter der Woche gesellte sich auch noch Dominik Krachtus zu den Verletzten hinzu. Zudem steht hinter dem Einsatz des quirligen Serhat Örnek noch ein Fragezeichen.

Trotzdem glaubt der Trainer an einen Erfolg: „Die Mannschaft hat gut trainiert und weiß, was sie machen muss, um erfolgreich zu sein. So wie sie unter der Woche gearbeitet hat, will sie mir wohl diesmal zwei schöne Spielhälften schenken.“

Gegner Donaustauf kommt durchaus mit Respekt, nicht aber ohne Hoffnung nach Schwabmünchen. Nach zuletzt drei Spielen ohne Sieg gelang in der Vorwoche ein 2:1-Erfolg gegen die „kleinen Löwen“. Nun wollen die „Staufer“ auch in Schwabmünchen erfolgreich sein. Das Hinspiel ging mit 2:0 an Schwabmünchen, der Aufsteiger war damals deutlich unterlegen. Doch die Voraussetzungen sind mittlerweile anders, Donaustauf ist in der Bayernliga angekommen. Trainer Franz Koller hofft, nicht mit leeren Händen nach Hause fahren zu müssen: „Wir hoffen natürlich, dass wir uns dieses Mal besser präsentieren können. Schwabmünchen hat eine erfahrene Mannschaft, die körperbetont spielt. Aber wir streben den obligatorischen Auswärtspunkt an, wollen die weite Heimreise nicht ohne Punkt antreten.“

Ein Wiedersehen gibt es mit Michael Fischer. Donaustaufs Mittelfeldmann bestritt mehr als 100 Spiele im Schwabmünchner Trikot, ehe es ihn nach Nordbayern zog. Dort lief er lange Zeit für den FC Tegernheim auf, ehe er sich im Sommer dem SV Donaustauf anschloss.

TSV Schwabmünchen – SV Donaustauf, So., 14 Uhr, Augusta Massivhaus-Arena, Schwabmünchen.

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