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TSv Schwabmünchen

16.04.2015

Kurz vor Schluss wurde es spannend

Treue Mitglieder sind für jeden Verein extrem wichtig, auch für den TSV Schwabmünchen. Deshalb ehrte er sie bei der Delegiertenversammlung.
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Treue Mitglieder sind für jeden Verein extrem wichtig, auch für den TSV Schwabmünchen. Deshalb ehrte er sie bei der Delegiertenversammlung.

 Nebauer bleibt Vorsitzender. Das Problem Fußballabteilung deutlich angesprochen

 Eigentlich wäre alles in ganz geordneten und positiven Bahnen abgelaufen, wenn es nicht ganz zum Schluss der Delegiertenversammlung des TSV Schwabmünchen (87 von 108 Delegierte anwesend) eine ganz besondere Wortmeldung gegeben hätte.

Viel Lob für das Engagement der Ehrenamtlichen im TSV gab es von allen Seiten, nicht nur von der stellvertretenden Landrätin Sabine Grünwald. Bürgermeister Lorenz Müller lobte den Verein als wichtige Institution in der Stadt und sagte ihm auch weiterhin Unterstützung und Förderung zu. Vor allem betonte er die hervorragenden Leistungen des Vereins im Kinder- und Jugendbereich. Nicht nur in diesem Zusammenhang war ihm wichtig zu erklären, dass das Hallenbad-Gutachten am 29. April im Stadtrat behandelt werde und über den Bau noch im ersten Halbjahr 2015 entschieden werde.

Ein stolzer Vorsitzender

Dieser Beschluss sei auch für den Bau der geplanten Einfachhalle, die Veränderungen bei den Umkleiden der LWS-Hallen und die zusätzlich zu errichtenden Gymnastikräume entscheidend, so Nebauer, der sich in seinem Bericht zum Jahr 2014 stolz auf die Arbeit des Vereins zeigte und die außerordentlich erfolgreiche Jugendarbeit (1749 Mitglieder) hervorhob. Die Gesamtmitgliederzahl des Vereins sei zwar auf 3270 gesunken, soll aber bis 2016 auf 3500 wie vor etwa zehn Jahren wieder steigen. Dafür müssten neue Angebote geschaffen werden, um der starken Konkurrenz der Fitness-Studios zu begegnen.

Sehr viel Zeit, Kraft und Nerven, so Nebauer, habe die Sanierung des Sportheims gekostet, dessen Kostenrahmen sich von 250000 Euro auf 330000 Euro gesteigert habe. „Ich sehe diese Ausgabe bei Pachteinnahmen von 2000 Euro als eine wirtschaftliche Investition“, so der Vorsitzende.

Er lobte ausdrücklich die Arbeit der Schatzmeisterin Monika Reiter, die ihr Amt bereits 31 Jahre innehat, und erzählte in diesem Zusammenhang, dass die Steuerprüfung die Finanzführung des Vereins für nahezu vorbildlich halte. Reiter sprach von einer Bilanzsumme von 2200000 Euro und von einer finanziell guten Situation.

Bei den Neuwahlen lief alles wie erwartet. Die Kandidaten wurden mit verschwindend geringen Gegenstimmen und Enthaltungen oder einstimmig gewählt. Nebauer erklärte, dass er 2018 nicht mehr kandidieren wolle.

Viel Zustimmung für Hübenthal

Kurz vor dem geplanten Abschluss der Versammlung trat Holger Hübenthal an das Rednerpult. Er erklärte, dass er Sprecher einer ganzen Reihe von Abteilungen des Vereins sei und ohne Schuldzuweisungen auf die Situation aufmerksam machen wolle, dass der semiprofessionelle Fußball im TSV die anderen Abteilungen im Verein finanziell und verwaltungsspezifisch blockiere, ja zu einem Stillstand führe. Er plädierte für eine fußballerische Eigenverantwortung und regte Diskussionen dazu im Vereinsrat an. Hübenthal erhielt viel Applaus für seine Ausführungen und zog einige Wortmeldungen nach sich, die ihn in seiner Meinung unterstützten.

Nebauer hingegen betonte, dass es im TSV so gut wie keine Abteilung gebe, die mit vergleichbarem Aufwand und Engagement arbeite. „Außerdem sehe ich es als meine Aufgabe, alle 17 egoistischen Abteilungen, einschließlich der neu gegründeten Dart-Abteilung, in der Solidargemeinschaft Gesamtverein zusammenzuhalten.“

Dieses Fußballthema dürfte den TSV Schwabmünchen in Zukunft noch ziemlich stark beschäftigen. Da waren sich die anwesenden Mitglieder ziemlich einig.

Die Neuwahlen

Vorsitzender Hans Nebauer, Stellvertreter Loni Becht und Georg Daschner, Schatzmeisterin Monika Reiter, Schriftführerin Hildegard Geiger, Frauenbeauftragte Karin Schmieder, Beisitzer Gisela Maywald, Lorenz Müller, Claudia Rau, Wilhelm Schäfer, Heinz Schwarzenbacher und Lothar Viola, Kassenprüfer Elisabeth Großmann und Bernhard Jauchmann.

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