Fußball

16.11.2019

Lagerlechfeld will weiter jubeln

Lagerlechfelds Nikolai Kosak (links) bejubelt seinen wichtigen Treffer gegen den FC Haunstetten (rote Trikots). Auch in Anhausen möchte der Aufsteiger erfolgreich sein.
Bild: Christian Kruppe

Kreisliga Langerringen hat die scheinbar leichteste Aufgabe. Die anderen drei Südvereine treffen auf Spitzenteams

Landkreis Augsburg Der zweite Rückrundenspieltag in der Fußball-Kreisliga ist schon der vorletzte vor der Winterpause. Da geht es für alle Teams aus dem Süden des Landkreises darum, noch einmal Punkte als Wintervorrat zu sammeln.

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Die beiden Neulinge, die SpVgg Lagerlechfeld und die SpVgg Langerringen, stehen weit besser da als die etablierten Kreisligisten TSV Schwabmünchen II und FC Königsbrunn. Während die beiden letzteren sich aus dem Abstiegskampf möglichst heraushalten möchten, will Langerringen weiter an der Spitze dranbleiben und Lagerlechfeld seinen sicheren Mittelplatz halten. Nachdem sich beide Mannschaften am vergangenen Sonntag eine wahre „Schlacht auf dem Lechfeld“ geliefert haben, gehen sie nun mit unterschiedlichen Vorzeichen in diesen Spieltag.

Die SpVgg Langerringen erwartet als Tabellenzweiter im Heimspiel das Schlusslicht TSV Kriegshaber. Die Gäste aus Augsburg sind zwar mit nur fünf Punkten schon ziemlich abgeschlagen und haben sechs Punkte Rückstand auf den Vorletzten, TSV Täfertingen. Aufgegeben hat sich der Neuling aber noch nicht, wie das 2:2 gegen den FC Haunstetten am vergangenen Spieltag beweist.

Lagerlechfeld will weiter jubeln

Auch beim Hinspiel gegen Langerringen konnte der TSV Kriegshaber ein, wenn auch glückliches, 2:2-Unentschieden erzielen. Die damals vergebenen Punkte will Trainer Klaus Köbler nun in Langerringen mit einem Sieg wettmachen. „Mein Team ist zwar wegen des verlorenen Derbys etwas deprimiert, aber für einen Sieg hätten wir eben zwei gute Halbzeiten und etwas mehr Glück gebraucht“, resümiert der Coach des besten Aufsteigers der Liga.

Der Einsatz des in Lagerlechfeld angeschlagenen Gero Wurm ist noch fraglich. Zudem hat die Nachricht, dass Michael Keppeler wohl nicht nur bis zum Frühjahr, sondern vermutlich die ganze Saison ausfällt, die Stimmung auch nicht aufgeheitert. Trotzdem wollen die Langerringer mit einem guten Heimspiel einen überzeugenden Sieg und drei Punkte einfahren.

Dagegen befindet sich das Team der SpVgg Lagerlechfeld nach den beiden Heimsiegen über Langerringen und den FC Haunstetten im Stimmungshoch. Aber ihm steht eine schwere Auswärtsaufgabe beim heimstarken Tabellendritten SSV Anhausen bevor. Trainer Daniel Raffler muss auf Torwart Patrick Richnow verzichten, der sich in der hektischen Schlussphase gegen Langerringen noch die Rote Karte einfing. „Aber wir haben zwei gute Torhüter und Mario Pachera wäre im ständigen Wechsel sowieso an der Reihe gewesen“, sieht Raffler darin kein Problem. Ansonsten wird sich das Team kaum verändern. Das Hinspiel konnten die Lechfeldhasen mit 2:0 für sich entscheiden.

Die Reserve des TSV Schwabmünchen wird es schwer haben, sich von der 0:6-Schlappe beim TSV Göggingen zu erholen, denn mit dem FC Horgau kommt der Tabellenführer nach Schwabmünchen.

Obwohl dessen Spiel gegen den Kissinger SC ausgefallen ist, blieben die fünf Punkte Vorsprung erhalten. Da muss sich die Schwabmünchner U 23 gehörig steigern, um gegen das Team aus dem Holzwinkel bestehen und sich von der Abstiegszone fernhalten zu können.

Der FC Königsbrunn steckt mit dem Relegationsplatz zwölf und 13 Punkten schon mitten drin in der Abstiegszone, die mit dem punktgleichen FC Haunstetten auf Platz elf beginnt. Der Abstand zur SpVgg Westheim und dem TSV Schwabmünchen II auf den vorderen Plätzen beträgt schon fünf Punkte. Da wäre ein Erfolg im Heimspiel bitter nötig, der aber gegen den Tabellenvierten TSV Dinkelscherben alles andere als leicht fallen wird. Trainer Johannes Georgs ist sich dessen bewusst: „Das ist eine schwere Aufgabe, die Dinkelscherber haben uns im Hinspiel mit 1:5 abgewatscht. Wir müssen alles in die Waagschale werfen, um etwas mitzunehmen und ein Signal aus dem Tabellenkeller zu setzen.“ Den Königsbrunner Trainer plagen auch noch Sorgen um einige verletzte Spieler.

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