Fußball

02.11.2019

Lagerlechfeld will wieder jubeln

Befreit aufspielen und jubeln – das wünscht sich die SpVgg Lagerlechfeld mit Simon Wilder (links) und Angelo Cena (rechts).
Bild: Christian Kruppe

Kann die Köbler-Elf auch in Dinkelscherben bestehen? Königsbrunn muss sich steigern

Landkreis In der Kreisliga endet am Wochenende die Hinrunde. Den Titel des Herbstmeisters, für den man sich aber nichts kaufen kann, dürfte sich wohl der FC Horgau sichern. Drei Punkte Vorsprung vor der SpVgg Langerringen und ein Heimspiel gegen den Vorletzten TSV Täfertingen in Aussicht, sind wohl Grund genug für diese Annahme.

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Der Tabellenzweite SpVgg Langerringen muss diesen Platz schon wieder gegen einen namhaften Verfolger verteidigen. Am vergangenen Sonntag ist dies dem starken Aufsteiger mit einem 4:2 nach 0:2-Rückstand gegen den TSV Zusmarshausen überzeugend gelungen. Doch nun geht es zum Auswärtsspiel gegen den TSV Dinkelscherben auf den Kaiserberg. Das Team von Trainer Michael Finkel hat im Oktober eine Serie von fünf Siegen hingelegt und wurde dafür mit Platz vier und 22 Punkten belohnt. Wenn diese goldene Oktoberserie auch im November fortgesetzt wird, könnten sie die Langerringer überholen. Die Langerringer Abwehr sollte von der ersten Minute an vor Torjäger Thomas Kubina und seinen jungen Ballbegleitern Simon Achatz und Julian Kania auf der Hut sein, um nicht wieder früh in Rückstand zu geraten. Das war ihnen auch im letzten Auswärtsspiel bei der SpVgg Westheim passiert und da gab es dann mit 2:4 die zweite Saisonniederlage. Mit einer ähnlich starken Leistung wie in der zweiten Halbzeit gegen Zusmarshausen könnte es gelingen, den zweiten Platz erneut zu behaupten.

Beim zweiten Aufsteiger SpVgg Lagerlechfeld läuft es seit vier Spielen nicht mehr so gut. Drei Niederlagen, davon zwei deftige mit 0:7 und 1:7, und ein Unentschieden bedeuteten den Absturz von Platz drei auf Platz acht. Im Heimspiel gegen den FC Haunstetten sollte dieser Abwärtstrend gestoppt werden. Die Augsburger Vorstädter haben auch ihre letzten fünf Spiele verloren und stehen punktgleich mit dem FC Königsbrunn kurz vor den Abstiegsplätzen.

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Dem FC Königsbrunn ist der erhoffte Sprung ins sichere Mittelfeld nicht gelungen. Mit zwölf Punkten steht die Truppe von Trainer Johannes Georgs auf dem Relegationsplatz zwölf und steckt damit wie in den vergangenen zwei Spielzeiten schon wieder mitten im Abstiegskampf. Nur zwei Punkte mehr hat der kommende Gegner SpVgg Westheim, der nach dem Heimsieg über Langerringen beim 1:2 in Anhausen auch wieder einen Rückschlag einstecken musste. Bei der Heimstärke der Westheimer mit ihrem Goalgetter Marco Spengler werden sich die Königsbrunner gewaltig steigern müssen, wenn sie wenigstens einen Punkt vom Kobel mit nach Hause bringen wollen.

Das Gleiche gilt für die Reserve des TSV Schwabmünchen beim Kissinger SC. Nach zwei Siegen wurde die Euphorie der Schwabmünchner beim enttäuschenden 1:1 im Heimspiel gegen das Schlusslicht TSV Kriegshaber schon wieder gedämpft. Der Bezirksligaabsteiger aus Kissing hat vier seiner letzten sechs Spiele gewonnen und sich auf Platz fünf an das Verfolgerfeld herangearbeitet. Allerdings fiel der Heimsieg gegen den FC Königsbrunn mit 2:1 nur denkbar knapp aus und davor verlor der KSC auf eigenem Platz gegen die SpVgg Langerringen. Das sollte der Elf von Spielertrainer Sebastian Holzer Ansporn genug sein, dass auch sie in Kissing nicht chancenlos ist.

Die Spiele im Überblick

SpVgg Lagerlechfeld – FC Haunstetten, TSV Dinkelscherben – SpVgg Langerringen, SpVgg Westheim – FC Königsbrunn, Kissinger SC – TSV Schwabmünchen (alles So., 14 Uhr)

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