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Fußball, Bayernliga

22.04.2015

Mehr Glück beim Torschuss ist nötig

Kein Glück beim Torabschluss hatten am Sonntag gegen den SV Raisting (rote Trikots) Andreas Rucht und seine Sturmkollegen vom TSV Schwabmünchen.
Bild: Reinhold Radloff

Beim TSV Schwabmünchen fehlt im Abschluss etwas die Konsequenz. Warum im Abstiegskampf heute im Heimspiel gegen Bad Kötzting nur ein Sieg weiterhilft

Schwabmünchen Im Drei-Tages- Rhythmus geht es für den Fußball-Bayernligisten TSV Schwabmünchen weiter, denn heute Abend erwartet er ab 18.15 Uhr im Ivo-Moll-Stadion zur Nachholpartie des 26. Spieltages den 1. FC Bad Kötzting. Erneut handelt sich dabei um ein Duell aus dem Tabellenkeller des Klassements und ein sogenanntes „Sechs-Punkte-Spiel“, bei dem nur ein Sieg wirklich weiterhilft.

Während die Schwabmünchner zuletzt gegen den SV Raisting nicht über ein Remis hinauskamen, feierte der ebenfalls nicht gerade von Erfolgen verwöhnte Aufsteiger im niederbayrischen Lokalderby gegen die DJK Vilzing vor sage und schreibe 2000 (!) Zuschauern frenetisch einen 1:0-Sieg.

Der Trainer erwartet keinen fußballerischen Leckerbissen

Einen ähnlichen Befreiungsschlag ihrer Elf wünschen sich auch die TSV-Fans, die bereits seit Oktober geduldig auf einen weiteren Heimerfolg ihrer Farben hoffen. Trainer René Ott, dem wohl der gleiche Kader wie am Sonntag zur Verfügung steht, erwartet wiederum dem Abstiegskampf entsprechend nicht unbedingt einen fußballerischen Leckerbissen. Vielmehr eine ähnlich zähe und enge Auseinandersetzung wie am Sonntag gegen Raisting: „Bad Kötzting agiert sehr defensiv und mit weiten Bällen auf ihren Torjäger Matthias Niedermeier. Darauf sollten wir besonders aufpassen.“ Das taten die Schwabmünchner mit Sicherheit nicht beim Hinspiel, denn da fegten die Rot-Blauen mit 5:0 und dem gleichzeitig höchsten Saisonerfolg ihre Gäste aus Schwaben förmlich aus dem Stadion. Zur Truppe von Trainer Peter Gallmaier, der den Neuling im vergangenen Sommer übernahm, gehören insgesamt sieben Akteure aus der Tschechischen Republik, wovon drei im Winter nachverpflichtet wurden.

„Revanche für die Schmach der Vorrunde nehmen“

„Natürlich hat den Kötztingern der Dreier gegen Vilzing Auftrieb gegeben. Aber wenn wir genauso geduldig, jedoch endlich mit einer besseren Chancenauswertung auftreten, können wir erfolgreich Revanche für die Schmach der Vorrunde nehmen“, hofft René Ott in erster Linie auf mehr Abschlussglück und Konzentration vor dem gegnerischen Tor als gegen Raisting.

Ob der Schwabmünchner Coach seine Anfangsformation verändert, entscheidet er erst kurzfristig: „Vielleicht braucht der eine oder andere eine Verschnaufpause. Das muss ich mir erst noch durch den Kopf gehen lassen. Auf jeden Fall hat der kurzfristig für Tobias Heinzinger ins Team gerutschte Kevin Sedelmaier in meinen Augen überzeugt“. Was die Schwabmünchner heute gegen den nur einen Punkt vor ihnen rangierenden Tabellennachbarn in jedem Fall brauchen, sind drei Punkte. Sonst rückt ein Nichtabstiegsplatz in weite Ferne.

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