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Fußball, Kreisliga

13.04.2015

Mit dem Neuen zum Teilerfolg

Der Einsatz beider Mannschaften in Margertshausen passte. Ein Sieg sprang aber trotzdem nicht heraus. Wehringen (in Rot) ist allerdings mit dem Unentschieden zufriedener, denn sie sehen es als Signal Richtung Nichtabstieg.
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Der Einsatz beider Mannschaften in Margertshausen passte. Ein Sieg sprang aber trotzdem nicht heraus. Wehringen (in Rot) ist allerdings mit dem Unentschieden zufriedener, denn sie sehen es als Signal Richtung Nichtabstieg.

Wehringen holt in Margertshausen einen Punkt. Schwabegg kommt ebenfalls zu einem Unentschieden

Zu mehr als zwei Unentschieden reichte es für die beiden Kreisligateams aus dem Landkreissüden am gestrigen Sonntag nicht. Sie wurden allerdings unterschiedlich beurteilt.

Dafür heimste Lamerdingen ein klares 4:1 in Ottmaring ein. Während die Lill-Truppe einen gesicherten Mittelplatz hat, sind Schwabegg und Wehringen noch immer nicht von Abstiegssorgen befreit.

Der Trainerwechsel in Wehringen hat gleich Früchte getragen. Am Montag setzten sich die Vereinsführung und Wolfgang Missenhardt zusammen und beschlossen in gegenseitigem Einvernehmen, noch etwas Neues zu probieren, um das Letzte aus der Mannschaft rauszuholen und um den Abstieg auf jeden Fall zu vermeiden. Die Maßnahme hat gleich Wirkung gezeigt. In Margertshausen ging Wehringen mit viel Spannung auf den Platz und legte gleich richtig los. Schon in der dritten Minute schoss Felix Zak aus extrem spitzem Winkel ein und brachte seine Truppe zu der so wichtigen Führung. Anschließend wurde hart und emotional gekämpft. Pech hatten die Wehringer dann kurz vor der Halbzeit, als ausgerechnet dem Torschützen der Ball an die Hand sprang und Roland Horvath den fälligen Elfmeter verwandelte. In der 2. Halbzeit hatten beide Mannschaft gute Torchancen, blieben aber erfolglos. „Ich bin mit der Leistung meiner Jungs sehr zufrieden. Sie haben gekämpft und begriffen, dass es um den Abstieg geht. Seit Langem mal wieder einen Punkt zu holen, das tut gut“, so der neue Spielertrainer Murat Alici.

Tore 0:1 Zak (3.), 1:1 Horwath (43.)

Es war eine Partie zweier etwa gleich starker Mannschaften, die sich nichts schenkten. Schwabeggs Trainer Herbert Wiest ist mit dem Ergebnis zufrieden, vor allem deswegen, weil er mit dem letzten Aufgebot nach Horgau fahren musste. Das Heimteam hatte wohl optisch eine leichte Überlegenheit auf dem Platz, doch die Chancen der sonst so heimstarken Truppe hielten sich laut Wiest stark in Grenzen. Die besseren Einschussmöglichkeiten sah er bei seiner Mannschaft, und das gleich mehrmals. „Doch es fehlte der letzte Pass vor dem Tor“, so Wiest, der mit seinem Angriff nicht so zufrieden war wie mit seiner Abwehr: „Wir sind sicher gestanden und haben wenig zugelassen. Das hat mir gefallen.“ Wiest sah gestern bei seiner Mannschaft eine deutliche Steigerung, auf die es sich noch aufbauen lässt. „Beim Tabellensechsten einen Punkt holen, das ist okay.“ Wie es um seine Mannschaft am Donnerstag gegen Viktoria Augsburg bestellt sein wird, das weiß er noch nicht so genau. „Ich fürchte, ich werde noch weniger Spieler wie gegen Horgau haben. Spiele unter der Woche sind personell immer schwierig.“ Trotzdem hofft er auf Punkte: „Vorher geben wir auf gar keinen Fall ein Spiel verloren. Viktoria ist ein ernst zu nehmender Gegner, aber schlagbar.“

Ottmaring – FSV Lamerdingen 1:4 (0:2)

Lamerdingen kämpfte gleich in der ersten Halbzeit in Ottmaring richtig los und ging bereits in der vierten Minute durch Dennis Wüster in Führung. Andreas Assner legte in der 18. Minute nach und damit den Grundstein zum Sieg. Nach seinem zweiten Tor kurz nach der Halbzeit und dem Ottmaringer Eigentor war dann eigentlich alles klar. Mit diesem Sieg untermauerte Lamerdingen seinen Mittelfeldplatz.

Tore: 0:1 Wüster (4.), 0:2 Assner (18.), 0:3 Ankner (Eigentor 49.), 0:4 Assner (53.), 1:4 Huber (86.)

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