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Schießen

08.10.2019

Mittelstetten muss nur beim Debüt gratulieren

Der Mittelstetter Horst Weigend (rechts) gratulierte nach dem ersten Wettkampf Markus Wiatrek und dessen Reinhartshausen zum Sieg.

Die Mittelstetter Luftpistolenschützen schlugen sich in ihren ersten Schwabenliga-Wettkämpfen mehr als beachtlich und kommen zu einem nicht zu erwartenden Sieg.

Reinhartshausen/Mittelstetten Nach dem dritten Aufstieg in Folge sind die Luftpistolenschützen der SG Mittelstetten inzwischen in der Schwabenliga, der vierthöchsten deutschen Klasse, angelangt. Wer glaubte, dass dort die Luft für die Truppe um Mannschaftsführer Horst Weigend nach ihrem Höhenflug nun langsam zu dünn wird, musste sich beim ersten Wettkampftag der Gruppe Nord der Schwabenliga eines Besseren belehren lassen. Die Mittelstetter erwiesen sich bei ihren allerersten Schwabenliga-Wettkämpfen nämlich als mehr als konkurrenzfähig und schlugen sich nicht nur sehr beachtlich, sondern fuhren auch gleich ihren ersten Saisonsieg ein.

Gratulieren mussten sie ihren Gegnern nur beim Debüt, denn gegen den gastgebenden Lokalrivalen Auerhahn Reinhartshausen zogen die Mittelstetter nach einem bis kurz vor Schluss spannenden Match etwas unglücklich mit 2:3 Punkten den Kürzeren. Im zweiten Wettkampf steigerten sie sich dann deutlich und kamen dadurch zu einem klaren 4:1-Erfolg gegen den im Vorfeld klar favorisierten Mitaufsteiger Eichenlaub Zusamzell.

Mit 2:2 Punkten belegen die Mittelstetter nach dem ersten Wettkampftag den dritten Tabellenplatz hinter den beiden Ex-Bayernligisten SV 1927 Pfuhl und SV Ustersbach/Mödishofen (beide 4:0 Punkte).

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Ebenfalls 2:2 Punkte nach dem ersten Wettkampftag haben die Auerhahnschützen Reinhartshausen und die SG Schwabegg zu Buche stehen. Die Reinhartshauser verloren nach dem 3:2 gegen Mittelstetten etwas unnötig mit 2:3 gegen den Meisterschaftsfavoriten Pfuhl, während die leicht ersatzgeschwächten Schwabegger in Minderoffingen nach einer 2:3-Niederlage gegen den SV Ustersbach/Mödishofen zu einem 3:2-Sieg gegen die zu den Mitfavoriten zählende SG 1869 Welden kamen.

Die Wettkämpfe der drei heimischen Teams im Überblick:

Auerhahn Reinhartshausen – SG Mittelstetten 3:2 Punkte. – In diesem Derby blieben beide Teams etwas unter ihren Möglichkeiten. Entscheidend war, dass Reinhartshausen die Wettkämpfe an den Positionen eins bis drei am Ende jeweils deutlich gewann, obwohl alle drei Erfolge zwischenzeitlich in Gefahr zu geraten schienen. Markus Wiatrek besiegte Horst Weigend mit 365:354, Manuel Weber den jungen Markus Högg mit 354:347 und Manuel Kunert den Mittelstetter Neuzugang Konstantin Kryschanowski mit 356:348. An den Positionen vier und fünf waren Hubert Högg (363:340 gegen Klaus Hatzelmann) und sein Sohn Alexander Högg (353:337 gegen Andreas Groll) ihren Gegnern jeweils klar überlegen und holten dadurch zwei Punkte für Mittelstetten.

SG Mittelstetten – Eichenlaub Zusamzell 4:1 Punkte. – Gegen den Mitaufsteiger Zusamzell, der zuvor gegen den SV 1927 Pfuhl schon mit 1:4 verloren hatte, zeigten die sich Mittelstetter deutlich verbessert und gewann am Ende überraschend. Den Grundstein zum Sieg legten Horst Weigend (368:360 gegen Laura Heidler) und Konstantin Kryschanowski (351:331 gegen Bernd Dietrich) mit ihren klaren Erfolgen. Den „Sack zu“ machten dann mit jeweils hart umkämpften und knappen Erfolgen Markus Högg (360:359 gegen Werner Glenk) und Hubert Högg (358:356 gegen Bianca Kallenbach). Den einzigen Punkt abgeben musste Alexander Högg (347:350 gegen Josef Mayr).

Auerhahn Reinhartshausen – SV 1927 Pfuhl 2:3 Punkte. – Gegen den nicht in Bestbesetzung angetretenen Meisterschaftsfavoriten aus Pfuhl hätten die Reinhartshauser durchaus eine Überraschung schaffen können. Letztlich reichte es aber nur zu zwei Einzelpunkten, die Manuel Weber (366:354 gegen Ulrike Mader) und Manuel Kunert (354:348 gegen Josef Matthias Hubensteiner) holten. Dem siegbringenden dritten Punkte am nächsten kam Markus Wiatrek, der das Spitzenduell gegen die ehemalige Bundesligaschützin Stephanie Baur mit 361:365 verlor. Deutlicher fielen die Niederlagen von Klaus Hatzelmann (351:357 gegen Simon Wölfl) und Andreas Groll (331:336 gegen Chantal Steck) aus.

SG Schwabegg – SV Ustersbach/Mödishofen 2:3 Punkte. – Ohne den etatmäßigen Leistungsträger Werner Müller standen die Schwabegger gegen den Ex-Bayernligisten Ustersbach/Mödishofen auf verlorenem Posten, obwohl der für Werner Müller eingesprungene Jürgen Mairhörmann an Position fünf überraschend mit 334:332 gegen Stefan Berchtold gewann. Annähernd zur Normalform fand von seinen Teamkollegen nämlich nur Ulrike Franz, die gegen Antonia Wanner mit 356:346 die Oberhand behielt. Deutliche Niederlagen nach schwachen Leistungen kassierten Thomas Glas (340:353 gegen Thomas Pfeiffer), Armin Engel (343:357 gegen Jonas Naß) und Holger Bzduch (338:358 gegen Markus Naß).

SG Schwabegg – SG 1869 Welden 3:2 Punkte. – Nach einer deutlichen Leistungssteigerung im Vergleich zum Auftaktmatch gewannen die Schwabegger gegen die als Mitfavorit gehandelte SG 1869 Welden – begünstigt vom Schussglück – etwas unerwartet mit 3:2. Punkten konnten dabei erneut Ulrike Franz (357:355 gegen Benjamin Filbrich), Holger Bzduch (343:335 gegen Max Knöpfle) und der Ersatzschütze Jürgen Mairhörmann (341:340 gegen Wolfgang Gruschka). Trotz guter Leistungen geschlagen geben mussten sich Thomas Glas (358:364 gegen Ludwig Fischer) und Armin Engel (353:356 gegen Christian Knöpfle).

Ergebnisse und Tabellen www.schuetzenbezirk-schwaben.de/rwk-schuetzenbezirk-schwaben.html

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