Fußball

18.04.2019

Nach oben wollen sie alle

Zwei Teams, ein Ziel. Langerringens Bastian Renner (blaues Trikot) und Lagerlechfelds Fabian Lutz wollen beide nach oben.
Bild: Christian Kruppe

Das Kreisklassen-Spitzenquartett hat am Wochenende durchaus lösbare Aufgaben vor der Brust

Sechs Spieltage stehen in der Fußball Kreisklasse noch aus und anders als in den vergangenen Spielzeiten ist nur eines klar: Das nichts klar ist. An beiden Ende der Tabelle ist noch keine Entscheidung gefallen, selbst eine gefühlte Vorentscheidung war bislang noch nicht in Sicht.

Die Top Vier, bestehend aus Langerringen, Schwabegg, Lagerlechfeld und Inningen marschieren fast Hand in Hand in Richtung Saisonende. Sollte Inningen sein Nachholspiel gewinnen, liegen die Augsburger zusammen mit Lagerlechfeld nur drei Punkte hinter dem Spitzenduo.

Am Ostermontag haben alle vier durchaus lösbare Aufgaben vor der Brust - zumindest auf dem Papier.

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Spitzenreiter Langerringen hat die DJK Göggingen zu Gast. Die Augsburger kreisen im Niemandsland der Tabelle umher, unterlagen zuletzt der SpVgg Langenneufnach. Den Ansprüchen der Langerringer folgend, sollte ein Sieg des Spitzenreiters nur eine Frage der Höhe sein. Doch die Köbler-Elf sollte gewarnt sein, denn das Hinspiel ging an die Augsburger.

Der SV Schwabegg hat die vielleicht anspruchsvollste Aufgabe vor der Brust, denn der ASV Hiltenfingen kommt zum Derby in den Nachbarort. Die Hiltenfinger zeigten sich zuletzt in Topform, und haben sich dank dreier Siege in Folge mächtig Luft im Abstiegskampf verschafft. So kommen die Hiltenfinger mit breiter Brust in den Schwabmünchner Stadtteil. Da der ASV weiterhin Punkte braucht, um endgültig ein Häkchen hinter das Thema Klassenerhalt zu setzen, düfte es eine spannende Partie werden. Das beim SV Schwabegg der rotgesperrte Torjäger Florian Wiest fehlt, erhöht die Chancen der Hiltenfinger weiter.

Ähnlich schwer dürfte die Aufgabe für den FSV Innigen sein, der in Großaitingen auflaufen wird. Die Großaitinger sind etwas holprig aus dem Winter gekommen, was vor allem an einigen Ausfällen lag. Doch die Lindner-Elf ist trotzdem nicht zu unterschätzen, was auch das knappe Ergebnis gegen Untermeitingen zeigt, welches für die Gäste eher schmeichelhaft war.

Auf dem Papier die wohl leichteste Aufgabe wartet auf die SpVgg Lagerlechfeld. Das Team um Spielertrainer Daniel Raffler hat Aufsteiger Gessertshausen zu Gast. Die befinden sich seit der Winterpause im freien Fall, verloren alle vier Partien seit Wiederbeginn - mit einer katastrophalen Torbilanz von 3:16. Die weiter ambitionierten Lagerlechfelder sind klar in der Favoritenrolle, die sie mit einer konzentrierten Leistung auch ausfüllen sollten.

Doch nicht nur an der Sonnenseite der Tabelle stehen interessante Spiele an. Auch im düsteren Tabellenkeller herrscht Spannung. Dabei sind vor allem zwei Partien im Blickpunkt. Die eine bestreiten der FC Kleinaitingen und die Reserve des TSV Haunstetten. Bei den beiden Kontrahenten gibt es Parallelen. Beide kamen gut aus der Winterpause, die Augsburger holten drei Punkte aus den ersten beiden Partien, Kleinaitingen verbuchte gar die Maximalausbeute. Doch danach folgte mit jeweils zwei Niederlagen die harte Rückkehr in die Realität. Gerade für die Augsburg gleicht mittlerweile jedes Spiel einem Endspiel.

Die zweite Partie bestreiten Langenneufnach und der TSV Königsbrunn, die Teams, die momentan direkt vor der Abstiegszone stehen. Für beide ist der Druck groß, zumal auch beide inkonstant aus dem Winter gekommen sind. Die Bilanz der vergangen Jahre spricht hier deutlich für Königsbrunn.

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