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01.01.2017

Personalprobleme sorgen für unzufriedene Gesichter

Alles andere als nach Wunsch läuft es derzeit für Benjamin Rott und die SG 1880 Untermeitingen in der Schwabenliga Luftgewehr, denn mit 4:12 Punkten ist die SGU stark abstiegsgefährdet.
Bild: Manfred Stahl

Bei den höherklassig schießenden Luftgewehrteams aus dem Gau Lech/Wertach läuft es noch nicht so recht

Neun Luftgewehrmannschaften aus dem heimischen Schützengau Lech/Wertach kämpfen in der laufenden Saison höherklassig um Punkte. Nachdem alle Teams mindestens die Hälfte ihrer Wettkämpfe absolviert haben, fällt die Zwischenbilanz nicht ganz nach Wunsch aus, denn bei einem Großteil der Teams läuft es noch nicht so recht. Ursache dafür sind meist Personalprobleme.

Dies gilt auch für die in der 2. BundesligaSüd schießende erste Luftgewehrmannschaft der Singoldschützen Großaitingen, die eigentlich den Wiederaufstieg in die erste Bundesliga schaffen wollte. Noch hat das Team um Trainer Michael Herzinger dieses Ziel zwar nicht ganz aus den Augen verloren, doch die Chance, sich noch für die Aufstiegsrunde zu qualifizieren, ist nur noch gering. Vor dem letzten Wettkampftag am kommenden Sonntag im niederbayerischen Schierling sind die Großaitinger mit 10:8 Punkten nur Vierter. Um doch noch den Sprung in die Aufstiegsrunde zu schaffen, müssen sie am Tabellendritten Zaitzkofen (12:6 Punkte) vorbeiziehen. Auf den treffen die Großaitinger am Sonntag im direkten Duell. Gewinnen sie dieses, entscheiden vermutlich die Einzelpunkte. Hier liegt Zaitzkofen im Moment noch um zwei Zähler vorne. Mit im Rennen um die Qualifikation für die Aufstiegsrunde zur 1. Bundesliga ist auch noch das Team aus Unterstall (10:8). Dass es bei den Großaitingern noch nicht so läuft, wie erhofft, liegt daran, dass sie noch kein einziges Mal personell aus dem Vollen schöpfen konnten. Jochen Färber hat beispielsweise bislang noch keinen einzigen Wettkampf bestritten. Auch die Tatsache, dass auf der Ausländerposition mit Ziva Dvorsak, Bryant Wallizer, Myriam Brühwiler und Joel Brüschweiler schon vier verschiedene Schützen eingesetzt werden mussten, spricht für sich.

Auswirkungen haben die Personalprobleme der Großaitinger Bundesligamannschaft auch auf die in der Bayernliga Südwest schießende zweite Mannschaft der Singoldschützen. Auch sie musste bislang ständig in wechselnder Besetzung schießen und rangiert nach acht von vierzehn Wettkämpfen mit 6:10 Punkten nur zwei Zähler vor den Abstiegsplätzen.

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Vollauf zufrieden mit dem bisherigen Saisonverlauf kann dagegen die junge dritte Mannschaft der Singoldschützen Großaitingen sein, die in der Schwabenliga Mitte trotz ebenfalls erheblicher Personalprobleme nach acht von vierzehn Wettkämpfen mit 14:2 Punkten auf Platz zwei rangiert und den angestrebten Klassenerhalt schon in der Tasche hat. Davon kann bei den ebenfalls in der Schwabenliga Mitte schießenden Teams der SG 1880 Untermeitingen (4:12 Punkte) und der Tell-Schützen Tronetshofen/Willmatshofen (2:14 Punkte) nicht die Rede sein. Anders als die jungen Großaitinger, die einige Wettkämpfe auch mit Glück gewannen, konnten diese beiden Teams, die in der vergangenen Saison noch an der Tabellenspitze mitmischten, ihre personellen Ausfälle nicht kompensieren. Wenn sie den Klassenerhalt noch schaffen wollen, müssen sich beide Teams noch deutlich steigern und vielleicht auch Verstärkung in den eigenen Reihen suchen. Bei Untermeitingen könnte zum Beispiel der zuletzt nur in der dritten Mannschaft in der B-Klasse schießende Routinier Reinhold Zott das Schwabenligateam verstärken, bei den Tronetshofern könnte der eine oder andere Routinier aus der Bezirksligamannschaft in der ersten Mannschaft aushelfen.

Einziges Team aus dem Gau Lech/Wertach in der Bezirksoberliga Mitte ist die SG 1898 Klosterlechfeld. Nach einem tollen Saisonstart mit drei Siegen in Folge setzte es zwar zuletzt zwei Niederlagen, doch mit 6:4 Punkten haben die Klosterlechfelder als Tabellenzweiter eine gute Ausgangsposition für die Rückrunde. Mit dem Abstieg sollten sie jedenfalls nichts mehr zu tun bekommen.

In der Bezirksliga schießen mit dem Aufsteiger Auerhahn Reinhartshausen, der zweiten Mannschaft der Tell-Schützen Tronetshofen/Willmatshofen und der aus der Bezirksoberliga abgestiegenen SG Schwabegg drei Teams aus dem Gau Lech/Wertach – allerdings in zwei verschiedenen Gruppen. Während Reinhartshausen der Gruppe 3 zugeteilt wurde, schießen die beiden anderen Teams in der Gruppe 6.

Die Reinhartshauser hatten in der Gruppe 3 der Bezirksliga zwar leichte Startschwierigkeiten, die auch dadurch bedingt waren, dass mit Susanne Kunert eine wichtige Schützin zunächst ausfiel, doch mit 4:8 Punkten und Platz vier sind sie durchaus zufrieden. Um den Klassenerhalt bangen müssen sie auch nicht mehr, denn das abgemeldete Teams des SV Ebershausen-Seifertshofen steht bereits als Absteiger fest.

In der Gruppe 6 der Bezirksliga steht Tell Tronetshofen/Willmatshofen II nach der Vorrunde mit 11:4 Punkten an der Spitze des Klassements. Die Zwischenbilanz des Teams um die Routiniers Ralf Wieler und Alessandro Carapezza könnte noch besser ausfallen, wenn es nicht gegen das Schlusslicht Grünholder Gablingen II verloren hätte. Drei Punkte hinter den Tronetshofern zurück liegt die SG Schwabegg. Nach einem schlechten Saisonstart, der schon wieder neue Sorgen bei dem zweimal in Folge abgestiegenen Team um Andreas Engel und Alexander Stöhr gesorgt hatte, sind die Schwabegger nun wieder „auf Kurs“ und können vielleicht sogar Platz eins noch ins Visier nehmen.

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