Eishockey, BayernligaBayernliga

05.11.2012

Rangeleien nach dem Schlusspfiff

Nicht zufrieden mit dem Auftritt seiner Mannschaft in Germering war Pinguin-Trainer Petr Vorisek.
Bild: Christian Kruppe

Der ESV Pinguine Königsbrunn unterliegt in Germering unnötig mit 2:5 und wartet weiter auf den ersten Saisonsieg

Germering/Königsbrunn In einem schwachen Bayernligaspiel mussten sich die Eishockeyspieler des ESV Königsbrunn bei den Germeringer Wanderers mit 2:5 geschlagen geben und bleiben dadurch am Tabellenende.

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Das erste Drittel war noch ausgeglichen, die Pinguine hatten die eine oder andere Chance gegen einen der schwächsten Gegner der letzten Zeit. Leider konnten die durchaus vorhandenen Möglichkeiten, wie auch schon in den letzten Spielen, nicht in Tore umgemünzt werden. Die Gastgeber nutzten dann in der zehnten Spielminute einen Wechselfehler der Pinguine aus und trafen mit einem Mann mehr zum 1:0. Danach plätscherte das Spiel vor sich hin, bis zum Drittelende gab es nichts Zählbares mehr.

Im zweiten Drittel zunächst das gleiche Bild. Dann nutzte Germering sein erstes Überzahlspiel zum 2:0. Wenig später schlugen die Königsbrunner Pinguine zurück und verkürzten durch einen Treffer von Marc Waldhausen auf 1:2. Als Ervin Masek kurz darauf den Ausgleich erzielte, keimte bei den mitgereisten Fans kurz Hoffnung auf, denn das Spiel war nun wieder offen.

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Das 3:2 sorgt für Chaos in der Defensive

Die Pinguine wären sogar fast in Führung gegangen, doch trafen sie nur den Pfosten. Im Gegenzug gelang Germering dafür das 3:2, das bei den Pinguinen Chaos in der Defensive nach sich zog und zum 4:2 für die Wanderers führte. Erst gegen Drittelende fanden die Königsbrunner ihre Ordnung wieder.

Im letzten Drittel konnten die Königsbrunner das Ruder nicht mehr herumreißen, denn nun traten die Schiedsrichter ins Rampenlicht. Nachdem nach Aussage von Pinguin-Pressesprecher Horst Plate ein Kniecheck gegen Ervin Masek nicht geahndet wurde, wollte sich dieser persönlich um die Bestrafung kümmern und kassierte dafür eine Strafe von zehn Minuten. „Danach war die Luft raus“, so Horst Plate, und die Gastgeber nutzten kurz vor Schluss eine weitere Überzahl zum Endstand von 5:2.

Nach dem Abpfiff kam es noch zu einer Rangelei, daraus resultierend wurden der Germeringer Rossi und der Königsbrunner Robin Pandel mit einer Spieldauerstrafe sowie der Königsbrunner Alexander Strehler mit einer Matchstrafe belegt.

„Haben wieder zu viele Fehler gemacht“

Der Königsbrunner Petr Vorisek war nach dem Spiel enttäuscht: „Wir haben wieder zu viele Fehler gemacht und uns selbst geschlagen.“

Tore 1:0 Lieb (May) (10.), 2:0 Rossi (Bentenrieder) (23.), 2:1 Waldhausen (Jänichen) (24.), 2:2 Masek (Waldhausen) (25.), 3:2 Schreiber (32.), 4:2 Bentenrieder (Schumacher) (34.), 5:2 Schumacher

(Gambs) (59.).

Strafen Germering 17+20, Königsbrunn 40+40. – Zuschauer 141. (msta/SZ)

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