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Fußball

16.08.2017

Schmittner lindert das Debakel, aber nur geringfügig

Das Bild täuscht über den Verlauf des Spiels. Eigentlich agierte Klosterlechfeld und siegte zweistellig. Doch Markus Schmittner gelangen zwei Tore.
Bild: Reinhold Radloff

Kassierte Wehringen II die höchste Niederlage der ganzen Saison?

Keinen guten Auftakt in der A-Klasse erlebte der FSV Wehringen, im Gegenteil. Auf die Absetzung im ersten Saisonspiel folgte jetzt die hoffentlich herbste Niederlage der ganzen Saison. Ganz so schlimm, wie es kam, hatten es sich die Wehringer nicht vorgestellt. Aber mit einer Klatsche gegen Klosterlechfeld hatten sie schon gerechnet.

Trainer Richard Vollmann klang schon etwas geknickt, aber nicht am Boden zerstört: „Mir war schon klar, dass wir verlieren. Von uns mussten sieben Mann in der ersten Mannschaft spielen. Die Wehringer Fußballer kommen im Moment auf dem Zahnfleisch daher.“

Schuld daran sind reihenweise Langzeitverletzte, Urlauber, Hochzeiten und Kranke. „Wir haben Leute eingesetzt, die völlig untrainiert sind. Und ich bin auch noch eingesprungen, weil sonst niemand mehr da gewesen wäre“, so Vollmann, der die Partie trotz der Misere nicht absagen wollte. „Das bringt ja nichts, da müssen wir jetzt eben durch.“

Die nächsten beiden Spiele müssen die Wehringer jetzt irgendwie überstehen. „Dann sehen wir wieder Land“, so der Trainer, der trotz dieses desolaten Auftakts an seinem Saisonziel festhalten will: „Ich denke an einen gesicherten Mittelfeldplatz. Den Abstieg wollen auf jeden Fall vermeiden.“ Zum Spiel muss bei einem 12:2 für Klosterlechfeld nicht viel gesagt werden. Bis auf die ersten paar Minuten stand die Heimmannschaft auf verlorenem Posten. Zur Halbzeit lagen die Wehringer schon mit 0:5 zurück nach teilweise herrlichen Toren durch Manfred Holzer (2), Marc-Oliver Ubi, Stefano Di Marco und Florian Nerlinger.

Nach der Pause ging es mit Treffern für Nerlinger, Holzer (2), Sebastian Korner (2) und Ubi weiter.

Die beiden Ehrentreffer für Wehringen erzielte Markus Schmittner.

„Abhaken und nach vorne schauen“, meinte zum Schluss Trainer Richard Vollmann. (rr)

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