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Fußball, Kreisliga

26.04.2015

Schwabegg taumelt dem Abgrund entgegen

Ein Bild mit Symbolcharakter: So wie hier ihr Kapitän Peter Ziegler (rechts) beim Spiel in Göggingen ist auch die gesamte Schwabegger Mannschaft in der Kreisliga ins Taumeln gekommen und muss um den Klassenerhalt fürchten.
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Ein Bild mit Symbolcharakter: So wie hier ihr Kapitän Peter Ziegler (rechts) beim Spiel in Göggingen ist auch die gesamte Schwabegger Mannschaft in der Kreisliga ins Taumeln gekommen und muss um den Klassenerhalt fürchten.

Die 0:4-Niederlage in Göggingen lässt nicht nur die wenigen mitgereisten Fans des immer stärker abstiegsgefährdeten Ex-Bezirksligisten ratlos nach Hause fahren. Wehringen fängt sich in Ottmaring einen Konter ein

Schwabegg/Wehringen Immer mehr dem Abgrund entgegen taumeln in der Kreisliga Augsburg die Fußballer des SV Schwabegg. Nach der gestrigen 0:4-Niederlage in Göggingen müssen die Fans des früheren Bezirksligisten mehr denn je fürchten, dass ihre Mannschaft absteigt und in der kommenden Saison in der Kreisklasse antreten muss. In der Verfassung, in der sich der SVS gestern in Göggingen präsentierte, wird er in dieser Saison sicher kein Spiel mehr gewinnen. Die Leistung, die das Team bot, ließ nicht nur die wenigen mitgereisten Fans ratlos zurück, sondern auch den Trainer Herbert Wiest: „Das war regelrecht ein fußballerischer Offenbarungseid. Das einzig Positive am gesamten Spiel war aus unserer Sicht, dass sich keiner verletzt hat. Wir haben alles vermissen lassen, was im Abstiegskampf zählt und uns überhaupt nicht gegen die Niederlage gewehrt.“ Auch der Gögginger Trainer Sepp Lindner aus Bobingen war überrascht, wie leicht es seiner Mannschaft gemacht wurde: „Das war nur ein besseres Trainingsspiel für uns. Wir hätten auch sieben oder acht Tore schießen können, vielleicht sogar müssen.“ Wenn die Schwabegger am kommenden Freitag im Derby gegen den FSV Wehringen, der gestern in Ottmaring viele Chancen ausließ und durch ein Kontertor kurz vor Schluss mit 0:1 unterlag, nicht erneut verlieren wollen, müssen sie sich gewaltig steigern.

TSV Göggingen – SV Schwabegg 4:0 (2:0). – Noch gut bedient war am Ende der SV Schwabegg mit dem 0:4, denn mit etwas mehr Entschlossenheit im Abschluss hätte Göggingen auch höher gewinnen können. In der Anfangsphase sah es noch gar nicht so schlecht für die Schwabegger aus, denn da schienen sie die Partie offen gestalten zu können. Nach dem völlig unnötigen 0:1 durch einen Kopfballtreffer von Florian Egger (14.) verlor die zunächst gut stehende Hintermannschaft immer mehr ihre Ordnung und ließ Florian Egger in der 25. Minute beinahe ungehindert zum 2:0 einköpfen. Danach waren die Gögginger dem 3:0 näher als die im Angriff harmlosen Schwabegger dem 1:2. In der Pause brachte Herbert Wiest mit Daniel Schmidtner, Yannick Mayer und Ralph Kögel drei frische Kräfte, doch der Umschwung blieb – abgesehen von zwei gefährlichen Vorstößen kurz nach der Pause – völlig aus. Erneut Florian Egger (67.) und Sebastian Kronthaler (86.) sorgten für den 4:0-Endstand.

SV Ottmaring – FSV Wehringen 1:0 (0:0). – Rudi Bund, der sportliche Leiter des FSV Wehringen, rang nach dem Spiel mit seiner Fassung: „Wir hätten schon 3:0 oder 4:0 führen müssen, haben uns dann kurz vor Schluss einen Konter eingefangen und mehr als unglücklich verloren. Ich kann der Mannschaft im Grunde keinen großen Vorwurf machen. Nur in der Chancenverwertung hat es gehapert. Jetzt helfen uns im Abstiegskampf nur noch Siege.“ Die Wehringer gaben über weite Strecken der Partie klar den Ton an und hätten schon zur Pause führen müssen. Die größte Chance hatte in der ersten Hälfte Michael Wildegger, der jedoch ebenso wie Simon Grußler nach der Pause nur den Pfosten traf. Zwischen der 45. und 70. Minute hatte der FSV mehrere hundertprozentige Chancen, brachte den Ball aber nicht im Tor unter.

FSV Lamerdingen – SV Wulfertshausen 4:0 (0:0). – Endlich den ersten Heimsieg konnte gestern der FSV Lamerdingen mit dem 4:0-Erfolg über den SV Wulfertshausen feiern. Nach torloser erster Halbzeit schossen Andreas Hübner (47., Strafstoß), Andreas Assner (57.) und Dennis Wüster (79.) und Rainer Hienle (88.) noch einen klaren und hochverdienten Erfolg heraus.

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