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Handball

06.03.2020

Schwabmünchen hofft auf den großen Sprung

Auf ein Comeback von Spielmacher Leo Reichenberger nach seiner Krankheitspause gegen den Kissinger SC hoffen die Schwabmünchner Handballfans.
Bild: Felix Dahlheim

Für die Gelb-Blauen steht gleich zweimal Kissing auf dem Programm. Für die Damen wird es dabei schwer

Schwabmünchen Ein hochinteressantes Vereinsduell TSV Schwabmünchen gegen den Kissinger SC erwartet die Handballfans am Samstagabend in der Hans-Nebauer-Sporthalle. Ab 18 Uhr stehen sich die beide in der Spitzengruppe der Bezirksoberliga rangierenden Männerteams gegenüber, bevor um 20 Uhr das Spiel der Frauen Landesliga angepfiffen wird, bei dem die Kissinger Gäste klar favorisiert ins Rennen gehen.

Göggingen und Haunstetten kämpfen in schwäbischen BOL um den Titel, gleich acht Mannschaften müssen sich noch mehr oder weniger Sorgen um den Klassenerhalt machen und nur der der Kissinger SC (3., 25:9 Punkte) sowie der TSV Schwabmünchen (4., 23:11 Punkte) sind aller Probleme und leider auch Meisterschaftsambitionen ledig. Dennoch verspricht das Aufeinandertreffen dieser Kontrahenten viel Spannung, einen hohen Emotionslevel und beste Handballunterhaltung, alles andere wäre mit Blick auf die Duelle der vergangenen Jahre eine echte Überraschung.

Auf Schwabmünchner Seite gibt es nach der doch recht glatten Hinspielniederlage natürlich auch noch kleine Revanchegelüste, zudem wollen die Gelb-Blauen ihrem Anhang in der Hans-Nebauer-Halle weiter zeigen, dass stimmungsvolle Handballabende auch ohne Titelträume möglich sind. Personell muss das Trainergespann Pfänder/Knoke wie schon seit Längerem etwas improvisieren, aber in den letzten Wochen haben Bürgle, Scholz & Co. gezeigt, was sich auch bei schwierigen Ausgangslagen mit der richtigen Einstellung bewegen lässt. Die Besuchsempfehlung für Schwabmünchner Handballfans: Fünf von fünf Sternen!

Schwabmünchen hofft auf den großen Sprung

15:1 Punkte aus den letzten acht Spielen, darunter zwei Siege und ein Remis gegen die Top-Teams HT München, Laim und Landshut - der Kissinger SC ist aktuell die gefühlte Nummer 1 der Frauen Landesliga Süd, auch wenn die Paartalerinnen auf Rang vier maximal noch auf Rang zwei und so die Aufstiegsrelegation zur Bayernliga schielen dürfen. Mit den zum Teil nach langen Verletzungspausen zurückgekehrten Spielerinnen hat der KSC in dieser Saison einen sehr erfahrenen, spielstarken und vor allem physisch sehr präsenten Kader, der vor allem für seine harte und kompromisslose Abwehrarbeit bekannt ist. Aber auch im Angriff konnten die Blau-Weißen zuletzt meist überzeugen, meist stehen am Ende rund um die 30 Tore auf dem Konto des Kissingerinnen.

Alles in allem also eine gewaltige Herausforderung für die Schwabmünchnerinnen, die allerdings beim Gastspiel in Laim vor Wochenfrist wieder einmal bewiesen haben, dass sie trotz des kleinen Punktekontos weiter voll an sich glauben. Bis auf Kreisläuferin Gabi Frommelt dürfte am Samstagabend wohl der volle Kader zur Verfügung stehen und trotz der erneuten „David gegen Goliath“ Ausgangslage, war die Vorfreude auf dieses Duell in den Trainingseinheiten dieser Woche durchaus zu spüren.

Viel wird für die Schützlinge von Coach Holger Hübenthal von der Unterstützung der heimischen Fans abhängen, dieser Push ist für die notwendige außergewöhnliche Leistung sicher unabdingbar.

Deswegen auch hier die maximale Besuchsempfehlung: Fünf von fünf Sternen. (hüb)

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