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Handball

31.01.2020

Schwabmünchen ist das Zünglein an der Waage

Christian Boppel (am Ball) will trotz seiner Blessuren heute gegen Haunstetten II spielen.
Bild: Felix Dahlheim

Das Männerteam empfängt die Spitzenmannschaft aus Haunstetten, während die Frauen im Kampf um den Klassenerhalt ihre Chance gegen Simbach nutzen wollen.

Einen sehr attraktiven und aller Voraussicht nach auch aufregenden Heimspielabend hält der Terminkalender am Samstag für die Schwabmünchner Handballanhänger bereit. Die Männer sind ab 18 Uhr Gastgeber für den Titelaspiranten TSV Haunstetten II, die Frauen wollen gegen den TSV Simbach im Kampf um den Landesligaerhalt unbedingt noch einmal ein deutliches Lebenszeichen senden.

Doch etwas unerwartet noch einmal richtig spannend ist der Titelkampf in der Bezirksoberliga geworden. Auch wenn der TSV Schwabmünchen in diesem Jahr nicht mit in der Verlosung ist, so können die Gelb-Blauen durchaus das Zünglein an der Waage werden. Der TSV Haunstetten II, am Samstagabend zu Gast in der Hans-Nebauer-Sporthalle, ist spätestens nach dem letzten Erfolg gegen das scheinbare „Überteam“ aus Göggingen die Mannschaft der Stunde. Die Augsburger Kontrahenten haben jeweils nur im direkten Vergleich je zwei Zähler abgegeben und machen den Titel unter sich aus. Damit ist klar, dass vielleicht schon der nächste verlorene Punkt das Rennen entscheiden kann und das gibt der Partie in Schwabmünchen sicher die mehr als ausreichende Würze.

Schwabmünchen heiß auf das Spitzenteam

Bei den Gelb-Blauen ist man ohne Frage richtig heiß auf diese Begegnung, denn es gehört zum Selbstverständnis der Truppe der Trainer Flo Pfänder und Malte Knoke, auch in einer bisher nicht wirklich guten Spielzeit die Top-Teams immer herausfordern zu können. Personell sind die Voraussetzungen dabei leider nicht optimal, denn mit Felix Hänsel und Lorenz Merbold fallen zwei Stammkräfte sicher aus, während Michael Thoma und Christian Boppel trotz ihrer Blessuren wohl im Kader stehen werden. „Wir wollen und werden den Haunstettern einen richtigen Fight liefern und es ist einfach an der Zeit, auch ein solches Match wieder einmal für uns zu entscheiden“, zeigt sich Spielmacher Leo Reichenberger kämpferisch und setzt dabei auch auf viel Stimmung von den Rängen der Hans-Nebauer-Sporthalle.

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Eine Woche nach dem beachtlichen, wenn auch nicht mit Punkten belohnten Auftritt beim Tabellenführer HT München empfangen die Landesligafrauen mit dem TSV Simbach ein Team, das in der Tabelle im hinteren Mittelfeld (13:17 Punkte) rangiert. Sechs Punkte trennen die Schwabmünchnerinnen von den Niederbayerinnen und den punktgleichen Frauen aus Herrsching. Genau gegen diese beiden Mannschaften geht es jetzt und am nächsten Wochenende und aus diesen Partien muss zwingend auch etwas Zählbares herauskommen.

Deutliche Niederlage im Hinspiel

Im Hinspiel gab es eine mehr oder weniger deutliche Niederlage für die Gelb-Blauen, die vom sehr schnellen und technisch versierten Spiel der Simbacherinnen gerade anfänglich förmlich überrannt wurden. Auch wenn sich die Gelb-Blauen im Laufe ihrer ersten Landesligamonate an die neuen sportlichen Herausforderungen gewöhnt haben, bleibt es nach wie vor eine Herkulesaufgabe, die Lücke zu den arrivierten Teams der Liga zu schließen. Dass dies an guten Tagen absolut möglich ist, haben die Schützlinge von Coach Holger Hübenthal zuletzt durchaus bewiesen. Trotz des fraglos schmerzlichen Fehlens von Fiona Schmid und Anne Marb wollen die Schwabmünchnerinnen für den Traum vom Klassenerhalt und natürlich für ihre tollen Fans mannschaftlich und kämpferisch alles in die Waagschale werfen. (hüb)

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