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Fußball-Bayernliga

19.10.2020

Schwabmünchen schlägt sich selbst

Nicht nur hinten klemmte es bei den Schwabmünchnern. Auch in der Offensive fehlte die letzte Entschlossenheit im Abschluss. Hier vergibt Tim Uhde eine Chance.
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Nicht nur hinten klemmte es bei den Schwabmünchnern. Auch in der Offensive fehlte die letzte Entschlossenheit im Abschluss. Hier vergibt Tim Uhde eine Chance.

Plus Der TSV Schwabmünchen zeigt in der Bayernlige ein gutes Spiel - und bringt sich mit individuellen Patzern um den verdienten Erfolg. Gegner Deisenhofen ist gnadenlos.

Erneut gab es beim TSV Schwabmünchen lange Gesichter. Erneut spielte die Maiolo-Elf ein gutes Spiel, steht aber mit leeren Händen da. Dabei hat sich das Problem mit dem Toreschießen diesmal besser dargestellt. Dafür zeigte sich Schwabmünchens Defensive ungewohnt fehlerbehaftet. Das hatte zur Folge, dass der FC Deisenhofen schmeichelhaft, aber aufgrund der Umstände auch verdient, die Punkte mit nach Hause nehmen konnte.

Die Gäste erwischten einen Bilderbuchstart. Nach einem langen Ball, die einzige spielerische Variante der Gäste über die gesamten 90 Minuten, brachte Deisenhofen die Schwabmünchner Defensive durcheinander, Tobias Rembeck hatte am linken Strafraumeck deutlich zu viel Platz und schaffte es gar noch, Schwabmünchens Torhüter Stefan Brunner den Ball durch die Beine zum 0:1 zu jagen.

Schwabmünchen spielt überlegen

Danach spielte fast ausschließlich Schwabmünchen, doch lange Zeit blieb die Überlegenheit ohne Zählbares. Erst kurz vor der Pause lief der Ball endlich mal flott durch die TSV-Reihen. Ein Seitenwechsel auf Fatlum Talla hebelte die Gästeabwehr auf und einen Querpass später musste Robert Markovic-Mandic den Ball nur noch zum hochverdienten Ausgleich über die Linie drücken.

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Nach dem Seitenwechsel bot sich den Zuschauern das gleiche Bild. Schwabmünchen war überlegen und mit einem schönen Pass schickte Markovic-Mandic Maik Uhde auf die Reise, der beim Zweikampf mit Gästekeeper Enrico Caruso an der Strafraumkante die Oberhand behielt und Schwabmünchen in Führung brachte.

Dies hielt nur fünf Minuten. Statt einfach zu klären, entschied sich Schwabmünchens Nikola Aracic an der Eckfahne zum Dribbling gegen zwei Gegner. Das ging nicht gut aus und plötzlich standen zwei Deisenhofener frei im TSV-Strafraum, weil die Hausherren sich schon ungeschickt nach vorne orientiert hatten. Schwabmünchen musste den Schock des unverdienten Ausgleichs erst einmal verdauen, doch kaum schien es, als hätte der TSV das Spiel wieder im Griff, folgte wieder ein langer Ball und erneut machte Aracic nicht die beste Figur. Da zudem der Rest der Defensivabteilung eher im Bereich der Mittellinie zu finden war, war es für Deisenhofens Marco Finster ein Leichtes, sein Team erneut in Führung zu bringen.

Es fehlt die Entschlossenheit

Schwabmünchen versuchte nun alles nach vorne zu werfen, doch zum einen fehlt immer noch die letzte Entschlossenheit in der Offensive, zum anderen wirkte die junge Mannschaft auch angeknackst. So konnten die Gäste in der Schlussminute gar noch den vierten Treffer nachlegen. Das Ergebnis spiegelt zwar den Spielverlauf nicht wider, aber durchaus die Fehlerquote.

TSV Schwabmünchen:  Brunner, Kusterer (81. Vihl), Uhde, Sponer, Talla, Aracic, Jevtic (73. Aschner), Karvar, Uhde (46. Müller), Rudolph, Markovic-Mandic

FC Deisenhofen: Caruso, Muggesser, Schneiker (14. Gkasimpagiazov), Köber, Vodermeier, Nickl, Finster, Yimez (66. Markmüller), Rembeck (83. Wohlmann), Müller-Wiesen, Bachhuber

Tore: 0:1 Rembeck (4.), 1:1 Markovic-Mandic (41.), 2:1 Uhde (51.), 2:2 Vodermeier (56.), 2:3 Finster (68.), 2:4 Bachhuber (90.). – Zuschauer 140

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