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Handball

10.01.2020

Schwabmünchen will im neuen Jahr abheben

Nach einer durchwachsenen Hinrunde und der Verabschiedung aus dem Titelrennen wollen die BOL-Herren des TSV Schwabmünchen (gelb) im neuen Jahr stärkere Auftritte zeigen und auch die Punktbilanz verbessern.
Foto: Felix Dahlheim

Das Herrenteam will nach durchwachsener Hinrunde zeigen, dass es besser geht. Weiter Sorgen bei den Damen

Schwabmünchen Mit einem schönen „Heimdoppel“ starten die Handballer des TSV Schwabmünchen am Samstagabend in das neue Jahr. Die Männer empfangen ab 18 Uhr in der Bezirksoberliga den Tabellennachbarn HSG Lauingen-Wittislingen, die Landesliga-Frauen sind um 20 Uhr Gastgeber für die HG Ingolstadt.

Spätestens seit Gründung der Spielgemeinschaft mit den benachbarten Wittislingern haben sich die Lauinger Handballer zu einer festen Größe im schwäbischen Oberhaus gemausert. Platz fünf, eine positive Punktebilanz und eine ganze Reihe beachtlicher Auftritte machen die HSG zu einem sehr ernst zu nehmenden Gegner für den TSV Schwabmünchen, der mit dieser Partie zunächst einmal noch die Vorrunde der laufenden Saison abschließt. Nach sehr wechselhaften und unter dem Strich wenig zufriedenstellenden ersten Monaten rangieren die Gelb-Blauen mit 12:8 Zählern auf Rang vier und haben sich zum Jahreswechsel noch einmal einiges vorgenommen.

Auch wenn der Titelkampf für die Schwabmünchner leider schon längst gelaufen ist, stehen die Fans wie zuletzt beim erfolgreichen Derby in Königsbrunn weiter voll hinter ihrem Team. Genau deswegen aber natürlich auch für das eigene Selbstverständnis peilen die Spieler des Trainergespanns Knoke/Pfänder für das Frühjahr 2020 stärkere Auftritte und eine auch punktemäßig bessere Bilanz an. Das Match gegen die starke HSG von der Donau könnte hier sicher ein erster Fingerzeig sein. Verzichten müssen die Gelb-Blauen noch auf den verletzten Jan Wiedmer sowie den im Heimaturlaub befindlichen Armend Fetahu.

Frauen mit schwierigem Start ins neue Jahr

Ganz anders wie erhofft entwickelte sich die Weihnachtspause für Frauentrainer Holger Hübenthal. Eine bewusst lange Trainingspause sollte die Akkus aufladen und die verletzten Spieler zurück in den Kader bringen, doch nun muss der Coach trotz der Rückkehr von Linkshänderin Franziska Schmid (Auslandssemester) wieder einmal ein gutes Stück weit improvisieren. Linksaußen Damaris Rheindt fällt mit ihrer langwierigen Fersenverletzung weiter aus, Fiona Schmid ist mit einer Viruserkrankung für mindestens einen Monat außer Gefecht gesetzt und das erhoffte Comeback von Anne Marb wird sicher nur in ganz kleinen Schritten stattfinden. Nebenbei verabschiedete sich eine offensichtlich in vielerlei Hinsicht unzufriedene Katharina Maywald kurzfristig aus dem Team und so geht gegen Ingolstadt eine auf einigen Positionen neu formierte Mannschaft ins Rennen. Die im Vorjahr noch in der Bayernliga spielenden Gäste aus Oberbayern rangieren aktuell mit 16:10 Punkten auf Platz vier und sind in der Hans-Nebauer-Halle sicher klar favorisiert. Dennoch zeigten sich die Ingolstädterinnen im bisherigen Verlauf der Saison extrem launisch und so hoffen die TSV-Frauen auf einen irgendwie verwundbaren Gegner. Die Stimmung im Team war trotz der schwierigen Bedingungen in den Trainingseinheiten sehr gut und so dürfen sich die hoffentlich wieder zahlreichen Zuschauer auf einen motivierten und kämpferischen Auftritt ihres Teams freuen. (hüb)

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