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Hallenfußball

19.01.2018

Schwabmünchen will sich durchsetzen

Schwabmünchen (in Weiß) gegen Schwabegg, das war in der Halle schon oft ein spannendes Duell. Ob der Stadtteil auch diesmal richtig gut mitmischen kann?
Bild: Reinhold Radloff

Doch da gibt es auch noch andere Sieganwärter bei der Hauptrunde der Landkreismeisterschaft

Die Hauptrunden zur Landkreismeisterschaft Hallenfußball neigen sich dem Ende zu. Am Sonntag werden die beiden letzten in Stadtbergen und Schwabmünchen ausgetragen, bevor eine Woche später die Endrunde in Fischach ausgetragen wird. Beim Menkinger Turnier kämpfen nur Teams aus dem Landkreissüden. Von ihnen machen sich mehrere Hoffnungen auf den Sieg.

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Das erste Team, das Ansprüche auf den Sieg in der Schwabmünchner Hauptrunde anmeldet, ist der TSV Schwabmünchen. Die Jungs von Markus Hanisch sind heiß auf das Turnier, denn sie haben dabei noch eine Rechnung offen: „Vergangenes Jahr sind wir im Halbfinale gegen den SV Schwabegg im Sechsmeterschießen ausgeschieden. Das wollen wir nicht auf uns sitzen lassen“, so der Trainer, der wie schon in den Jahren zuvor mit Spielern der 2. Mannschaft antritt. Als Verstärkung bringt er aus der Ersten nur Akgün Berkay, einen starken 18-Jährigen. „Wir haben zweimal gut mit der A-Jugend zusammen trainiert und freuen uns auf das Turnier“, so Hanisch.

Rein von der Spielklasse aus betrachtet ist auch der SV Schwabegg, in diesem Jahr Ausrichter des Turniers, ein Anwärter auf den Sieg. Doch bei den Schwabmünchner Vorstädtern läuft es diese Saison gar nicht gut. Viele Verletzte, viele verlorene Spiele. Deshalb ist es Trainer Michael Hanwalter auch wichtiger, dass sich seine erfahrenen Spieler auskurieren und in zwei Wochen fit sind, wenn das Training für den letzten Saisonabschnitt beginnt. „Wir wollen alles versuchen, um doch noch den Klassenerhalt zu schaffen“, so Hanwalter und legt deshalb wenig Wert auf die Halle. „Wir werden vor allem mit jungen Spielern auflaufen und mal sehen, was geht. Futsal ist bei meinen Mannen ohnehin nicht so beliebt. Ich persönlich finde es schon ok. Man muss sich eben mal drauf einlassen.“ Ambitionen auf den Turniersieg haben die Schwabegger diesmal nicht.

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Begeistert zeigte sich der TSV Klosterlechfeld, als er im vergangenen Jahr überraschend die Hauptrunde in Schwabmünchen gewinnen konnte. „Bei der Endrunde dabei zu sein, das war eine tolle Erfahrung“, erzählt Spieler Sebastian Richly, der auch am Sonntag mit von der Partie sein wird. Diesmal rechnet sich der A-Klassist allerdings nicht viel aus: „Wir haben zwar in der Halle trainiert, aber nicht nach Futsal-Regeln, sondern nur so zum Spaß. Bei uns tritt am Sonntag auch nur an, wer mag. Somit fehlen einige Leistungsträger, unter anderem unser Kapitän Stefano Di Marco. Auch Christoph Käsberger ist nicht mit dabei. Er will lieber seine Verletzungen auskurieren.“ Das Halbfinale hält Richly für das Äußerste, was Klosterlechfeld erreichen kann. Als Favorit schätzt er heuer ganz klar Schwabmünchen ein.

Alles für möglich hält der Spielertrainer des SV Untermeitingen, Dominik Sandner. Der Kreisklassen-Aufsteiger hat zwar ab und zu trainiert, sieht das Turnier aber locker: „Bei uns spielt nur, wer Lust dazu hat. Sandner selbst wird nur als Trainer fungieren, aber nicht spielen. „Dafür bin ich zu alt. Mir ist der Hallenkick zu gefährlich.“ Gerne erinnert er sich an das Turnier in Kissing, wo sich seine Mannschaft hervorragend präsentierte. „Wenn wir mitmachen, wollen wir auch gewinnen. Mal sehen, was realistisch ist.“

Eine gute Rolle in der Kreisklasse spielte die SpVgg Langerringen. Trainer Michael Fischer setzt aber ebenso, wie die meisten seiner Kollegen, auf das Freiwilligen-Prinzip. Allerdings trainierte er, das ist die Ausnahme, nach Futsal-Regeln. „Ich denke, wir stellen eine sehr gute Truppe. Deshalb ist für uns alles drin. Viel hängt davon ab, wie wir in das Turnier reinkommen.“ Fischer rechnet fest mit der Teilnahme am Halbfinale und hofft auf mehr. Als Turnierfavorit sieht er aber trotzdem den TSV Schwabmünchen.

Das Feld wird komplettiert durch den ASV Hiltenfingen. Der Kreisklassist mit seinen beiden neuen Trainern Christian Mayer und Dominik Wenninger steht derzeit auf einem Mittelfeldplatz. Das Team hat immer wieder mal in der Halle überrascht. Viel hängt wohl davon ab, wie sich der ASV gegen den SV Schwabegg schlägt.

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