Fußball

06.09.2018

Schwabmünchen will wieder jubeln

Nach zwei Punktspielniederlagen ohne eigenen Torerfolg wollen die Schwabmünchner, hier Phillip Schmid, Maik Uhde und Turgay Karvar (von links), wieder Tore und einen Sieg bejubeln. <b>Fotos: Christian Kruppe</b>

Wie der TSV beim Derby gegen Schwaben Augsburg die Mini-Negativserie beenden will.

Nach einer Woche ohne Spielbetrieb geht es für den TSV Schwabmünchen am Freitag (17.30 Uhr) in der Bayernliga mit dem Derby gegen Schwaben Augsburg weiter. Ob das spielfreie Wochenende gut war, sieht Trainer Paolo Maiolo zwiespältig. „Auf der einen Seite konnte sich der eine oder andere angeschlagene Spieler erholen, zudem hatten unsere Neuzugänge Zeit, mit dem Team zu trainieren. Aber dafür sind wir aus dem Rhythmus. Mal sehen, was am Ende besser ist“, erklärt der Trainer.

Für die Partie dürften beide Teams ein ähnliches Ziel haben. Die Gäste wollen die Ergebniskrise beenden und endlich aus den unteren Tabellengefilden kommen. Schwabmünchen will nach zwei Niederlagen in Folge den Gedanken an eine Krise erst gar nicht aufkommen lassen und weiter in der Spitzengruppe bleiben. Auch wenn das aktuelle Tabellenbild die Schwabmünchner im gewissen Maß zum Favoriten macht, will Trainer Paolo Maiolo nichts davon wissen. „Ich habe Schwaben heuer oft gesehen, die sind besser als ihr Tabellenplatz“, stellt er klar. Für ihn wird die Partie eine „enge Kiste“. Deshalb mahnt er bereits im Vorfeld: „Wir müssen aufpassen.“

Defensive muss besser werden

Vor allem die Defensivarbeit muss wieder besser werden. Maiolo möchte am liebsten immer „zu Null“ spielen. Zuletzt gab es aber vier Gegentore in zwei Spielen. „Das stinkt mir sehr“, sagt er. Zumal die „Null“ dabei zweimal auf der falschen Seite stand, denn in beiden Partien trafen die Schwabmünchner nicht. Dass sie trotzdem weiterhin die beste Offensive der Liga stellen, zeigt die Güte, die im Schwabmünchner Angriff steckt. Dem fehlt am Freitag aber berufsbedingt Rainer d´Almeida. Sonst müssen die Schwabmünchner bis auf die Langzeitverletzten auf keine Spieler verzichten.

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Die beiden Neuzugänge Fatlum Talla und Christos Tsakirakis stehen wie auch Felix Kling zur Verfügung. Ob einer der drei in der Startelf steht, will Maiolo nicht verraten: „Wir werden sehen.“

Das Derby am Freitagabend ist für viele ein besonderes Spiel. Nicht für Paolo Maiolo. Eigentlich. „Normalerweise ist es für mich ein Spiel wie jedes andere. Aber es hat dann doch eine gewisse Brisanz, weil ich einige der Augsburger Spieler gut kenne und mit ihren befreundet bin – allen voran mit Co-Trainer Marco Küntzel“, gesteht er.

Eine Freundschaft, die heute für gut 90 Minuten ruhen muss. Den Spielausgang will er nicht vorhersagen. „Ein 0:0 wird das wohl nicht. Es wird eine tolle Partie auf Augenhöhe, in der der eine Fehler entscheidend sein kann“, prophezeit Maiolo, der wieder auf viele Fans und tolle Unterstützung hofft. Damit die Krise weiter in Augsburg bleiben kann.

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