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Leichtathletik

08.10.2020

Schwabmünchner Hochspringer ist Bayerischer Vizemeister

Hoch hinaus ging es für Daniel Labermeier bei der bayerischen Meisterschaft: Im Hochsprung steigerte er sich um 15 Zentimeter und wurde mit 1,83 Metern bayerischer Vizemeister.
Bild: Susanne Kreuzer

Plus Daniel Labermeier erreicht im Hochsprung 1,83 Meter und steigert sich somit enorm.

Eine bärenstarke Leistungen zeigte Daniel Labermeier vom TSV Schwabmünchen bei den bayerischen Meisterschaften in der Altersklasse U16 im Hochsprung.

Bei bestem Leichtathletik-Wetter glänzte Daniel Labermeier in Erding über 80 Meter Hürden bereits mit einer persönlichen Bestzeit. Die 11,86 Sekunden reichten zwar nicht ganz für den Endlauf, dennoch war der 15-Jährige durchaus zufrieden. Größere Chancen hatte er sich für den Hochsprung ausgemacht. Auch wenn er mit einer persönlichen Bestmarke von 1,68 Meter aus dem letzten Jahr angereist war, so war nach den vergangenen Trainingseinheiten zusammen mit den Coaches Stefan Ritschel und Mutter Sabine Labermeier klar, dass Höhen um die 1,75 Meter drin sind. Und damit gehörte Daniel zum Kreis der Medaillenkandidaten und sollte für eine dicke Überraschung sorgen. Bis 1,74 Meter sprang er alle Höhen im ersten Versuch.

Die ersten Konkurrenten waren bis dahin bereits ausgeschieden, und als die Latte auf 1,77 Meter gelegt wurde, hatte Daniel Labermeier nur noch einen Gegner im Wettbewerb. Silber war ihm zu diesem Zeitpunkt damit schon sicher. Konkurrent um den Titel war Max Achhammer vom TSV Schwandorf, der immerhin mit einer Bestleistung von 1,77 Metern angereist war. Es entwickelte sich ein wahrer Krimi. Auch 1,77 Meter überquerte Daniel Labermeier bereits im ersten Sprung und setzte deinen Gegner damit unter Druck. Zudem steigerte er den Rekord von Vater Christian um einen Zentimeter.

Schwabmünchner Hochspringer steigert sich um 15 Zentimeter

Achhammer konterte und so wurde die Latte auf 1,80 Meter gelegt. Der Schwandorfer konnte auch hier im ersten Versuch meistern, das Menkinger Nachwuchstalent streifte die Latte im ersten Sprung mit der Wade herunter. Im zweiten Versuch überquerte aber auch Daniel Labermeier die Höhe. Und damit nicht genug. 1,83 Meter wurden sowohl von Daniel Labermeier als auch Max Achhammer im ersten Durchgang übersprungen, das Kopf-an-Kopf-Rennen ging also weiter. 1,86 Meter standen nun auf der Anzeigetafel und damit wäre auch der M15-Vereinsrekord von Trainer Stefan Ritschel aus dem Jahr 1992 überboten worden. Nachdem aber bereits beide Athleten ihre persönlichen Rekorde gesteigert hatten, Daniel Labermeier sogar um unglaubliche 15 Zentimeter, war die neue Höhe für beide einen Ticken zu hoch. Aufgrund der Fehlversuchsregel landete Daniel Labermeier „nur“ auf Platz zwei, dennoch überstrahlte die Höhe alles. Mit Max Achhammer hatte sich der Favorit hauchdünn durchgesetzt. Bei der Siegerehrung gab es daher nur strahlende Gesichter.

Manuel Viehl startete bei den U23 Junioren über die ungewohnte 1500-Meter Strecke. Der 3000-Meter-Spezialist schlug sich wacker und kam mit 4:22,90 als Gesamt-Siebter ins Ziel. (SZ)

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