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Taekwondo

12.11.2019

Schwabmünchner sammeln Medaillen

Bei den 13. „World Martial Art Games“ in Kroatien haben die Kampfsportler des TSV Schwabmünchen fleißig Medaillen gesammelt. Bei 26 Starts holten die Taekwondo-Sportler 22 Plätze auf dem Siegertreppchen.
Foto: Christian Kruppe

Plus Mit acht Sportler und zwei Kampfrichtern ist der TSV bei den 13. World Martial Art Games in Kroatien vertreten. Dabei springen 22 Plätze auf dem Siegertreppchen heraus. Nächstes Jahr geht es nach Ungarn

Schwabmünchen Monatelang haben sie darauf hingearbeitet, sogar in den Sommerferien gab es drei Trainingseinheiten in der Woche. Aber die „Schinderei“ hat sich für die Taekwondo-Sportler des TSV Schwabmünchen gelohnt. Zu acht – Anton Erward, Raphael Götzfried, Jana Heiß, Aylin Albayrak, Cornelia Haut, Matthias Wambsganz, Kilian Santana und Sarah Büttner – haben sie die Reise zu den 13. „World Martial Art Games“ nach Varazdin in Kroatien angetreten. Mit dabei waren noch zwei Kampfrichter aus der TSV-Abteilung.

In Kroatien sind die Schwabmünchner Sportler in 26 Mal an den Start gegangen. Nur viermal standen sie am Ende nicht auf dem Siegertreppchen, waren aber immer unter den ersten sechs.

Bei den „World Martial Art Games“ treten Kampfsportler aus aller Welt in verschiedenen Disziplinen an. In Kroatien waren Sportler aus 23 Nationen, darunter aus Nepal und dem Iran mit dabei. Mehr als 600 Kämpfe wurden dabei ausgetragen.

Diesmal betraten die Schwabmünchner mit den Disziplinen „Grappling“ und „Pointfight“ sogar zweimal – durchaus erfolgreich – Neuland.

Beim „Grappling“, welches am ehesten mit den Ringen zu vergleichen ist, geht es darum, den Gegner mit Griffen oder Würfen so in Position zu bringen, dass dieser aufgibt. Dabei schaffte es Raphael Götzfried auf den vierten Rang, Platz drei hat er nur um Sekunden verpasst. „Ich musste abklopfen, wenn ich aber gewusst hätte, dass der Kampf nur noch ein paar Sekunden dauert, hätte ich dass noch durchgehalten“, trauter er ein wenig dem dritten Platz nach. Bis ins Finale schaffte es Anton Erward. Dort lag er vorne, doch ein „Armhebel“ zwang ihn zur Aufgabe.

Im „Pointfight“ war Jana Heiß am Start. Auch ihr Weg führte bis ins Finale. Dort wartete die mehrfache „World Games“-Siegerin Katharina Folladori aus Österreich auf sie. Das hochklassige Finale ging am Ende deutlich an an die Österreicherin.

Gleich fünf der Schwabmünchner Sportler traten in der „Selbstverteidigung“ an. Cornelia Haut, Anton Erward, Raphael Götzfried, Matthias Wambsganz sowie Kilian Santana schafften es dabei nicht nur ins Finale, sonder holten sich auch den Sieg – mit Ausnahme von Kilian Santana, der seinem Mannschaftskollegen Mattias Wambsganz unterlag. Ein Gesamtergebnis, dass sogar die Kampfrichter zu einem Lob verführte.

Im Formenlauf traten die TSVler mit vier Akteuren an, die sich am Ende allesamt wieder auf dem Treppchen einfanden. Anton Erward holte sich einmal Silber und einmal Bronze, Jana Heiß sicherte sich zwei Gold- und eine Silbermedaille. Aylin Albayrak durfte sich über jeweils zwei dritte Plätze freuen, dazu holte Sarah Büttner zweimal Rang drei und einen ersten Platz. Cornelia Hauth und Raphael Götzfried konnten nach dem Formenlauf noch jeweils eine Bronzemedaille in ihren Koffer legen.

Fast schon ungewohnt war das Ergebnis in der Schwabmünchner Paradesdiziplin, dem Synchron Mannschaftslauf. Da reichte es „nur“ zum zweiten Platz.

Im kommenden Jahr finden die Spiel in Ungarn statt und auch da wollen die TSV-Sportler wieder mit dabei sein. Neben den bisherigen Disziplinen soll dann auch im Jiu-Jitsu gestartet werden.

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